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Verkehrssicherheit gestiegen: 27 Tote auf Salzburgs Straßen

27 Menschen kamen dieses Jahr auf Salzburgs Straßen ums Leben. APA
27 Menschen kamen dieses Jahr auf Salzburgs Straßen ums Leben.

Die Verkehrssicherheit ist in Salzburg in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Heuer kann Salzburg die beste Unfallbilanz seit Bestehen der Unfallstatistik erreichen.

In den vergangenen drei Jahren waren um 31 Prozent weniger Verkehrstote zu beklagen als im Zeitraum 2001 bis 2003. Aufholbedarf hat aber Salzburg bei der Verkehrssicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer.

Verkehrssicherheit in Salzburg gestiegen

Gute Nachrichten zu Weihnachten: In Salzburg ist die Verkehrssicherheit in den vergangenen zehn Jahren stark zurückgegangen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Da es in einem einzelnen Jahr auch wetterbedingt statistische Ausreißer geben kann, hat der VCÖ die Zeiträume 2011 bis 2013 mit dem Zeitraum 2001 bis 2003 verglichen. In den Jahren 2011 bis 2013 starben bei Verkehrsunfällen in Salzburg 127 Menschen, um 57 weniger als im Zeitraum 2001 bis 2003, macht der VCÖ aufmerksam.

27 Verkehrstote 2014

Im Vorjahr war die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in Salzburg so niedrig wie noch nie seit Bestehen der Unfallstatistik. Und heuer ist die Zahl der tödlich Verunglückten erneut zurückgegangen. "Doch nach wie vor ist der Blutzoll im Straßenverkehr zu hoch. Seit Jahresanfang starben 27 Menschen bei Verkehrsunfällen in Salzburg.

 

Verstärkte Kontrollen und Tempolimits

Die VCÖ-Analyse zeigt, dass die Zahl der tödlich verunglückten Pkw-Insassen in den vergangenen zehn Jahren am stärksten zurückgegangen ist. Die Gründe dafür sind vielfältig: Verstärkte Kontrollen (vor allem gegen Alkolenker), das Vormerksystem wurde eingeführt, gefährliche Abschnitte wurden entschärft, auch die bei nicht allen beliebten niedrigeren Tempolimits haben wesentlich die Verkehrssicherheit erhöht. Zudem sind die Fahrzeuge für die Insassen sicherer geworden (Stichwort Airbag) und die medizinische Notfallversorgung wurde besser.

Neue Geh- und Radwege

Mehr Maßnahmen sind nötig, um das Unfallrisiko für die schwächeren Verkehrsteilnehmer, die Fußgänger, zu verringern. Im Ortsgebiet braucht es mehr Verkehrsberuhigung, ein dichtes Wegenetz und übersichtliche Kreuzungen. Entlang von Freilandstraßen soll es zumindest im Bereich von Siedlungen einen Geh-und Radweg in den nächstgelegenen Ort geben, betont der VCÖ. Insgesamt ist die Infrastruktur für das Radfahren weiter zu verbessern.

Handy am Steuer ein Problem

Auch auf Bundesebene sind zusätzliche Verkehrssicherheitsmaßnahmen nötig. In den vergangenen Jahren hat die Zahl jener, die während des Autolenkens mit dem Handy telefonieren,  SMSen oder Internet-Surfen zugenommen. "Wer beim Autolenken mit dem Handy telefoniert, reagiert so langsam und schlecht wie ein Alko-Lenker mit 0,8 Promille. Wer ein SMS schreibt oder im Internet surft ist sogar bis zu zwei Sekunden im Blindflug unterwegs", verdeutlicht VCÖ-Expertin Urbanek. Der VCÖ fordert die Erweiterung des Vormerksystems um das Vergehen Handy am Steuer. In bereits zwölf EU Staaten ist das Handy am Steuer ein Delikt im Vormerksystem bzw. Punkteführerschein.

(Quelle: S24)

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