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"Es tut mir leid"

Tankstellen-Raub in der Vogelweiderstraße

Polizei veröffentlicht Bilder für Fahndung

Die Shell-Tankstelle in der Vogelweiderstraße in der Stadt Salzburg ist Donnerstagabend überfallen worden. Der Täter – er verdeckte sein Gesicht mit einem Sturzhelm – entschuldigte sich mit den Worten: "Es tut mir leid, ich brauche das Geld". Mittlerweile hat das Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen, bestätigte die Polizei am Freitagmorgen gegenüber SALZBURG24.

Salzburg

Demnach hat am Donnerstag gegen 20.15 Uhr ein Mann mit Sturzhelm die Shell-Tankstelle im Salzburger Stadtteil Schallmoos betreten. Als er mit dem 54-jährigen Shop-Mitarbeiter alleine war, legte er eine grüne Stofftasche auf den Tresen und forderte die Herausgabe von Bargeld, beschreibt die Polizei das Tatgeschehen.

Räuber entschuldigt sich mehrfach

Der Angestellte bemerkte einen schwarzen Gegenstand am Hosenbund des Täters. Er dürfte dies für eine Waffe gehalten haben. Der 54-Jährige leerte daraufhin die Kasse. Gleichzeitig soll sich der Räuber mehrfach mit den Worten "Es tut mir leid, ich brauche das Geld" entschuldigt haben. Der Mitarbeiter der Tankstelle, der unverletzt blieb, händigte dem Täter einen niedrigen vierstelligen Geldbetrag in einem Stoffsack aus. 

Täter flieht nach Überfall mit Beute

Nach dem Überfall flüchtete der Mann in Richtung Salzburg-Nord. Er dürfte vermutlich zu Fuß geflohen sein. Die Polizei leitete eine Alarmfahndung ein, die aber bis Freitagfrüh ohne Erfolg blieb. 

Die Polizei beschreibt den Verdächtigen wie folgt:

  • männlich
  • ca. 20 Jahre alt
  • ca. 1,70 Meter groß
  • schlanke Statur
  • Typus weiß, vermutlich Österreicher
  • Kleidung: Schwarze Stoffjacke, dunkle Schuhe, dunkle Hose, schwarze Unterziehhaube und schwarzer Motorrad-Vollvisierhelm

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter 059133503333 zu melden.

(Quelle: SALZBURG24)

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