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Wahlen in Salzburg

FPÖ-Chef Reindl vorerst weiter im Sattel

Andreas Reindl Franz Neumayr
Reindl bliebt vorerst weiter FPÖ-Obmann (Archivbild).

Andreas Reindl, FPÖ-Obmann in der Stadt Salzburg, sitzt nach der Gemeinderatswahl am Sonntag zumindest vorerst weiter im Sattel. "Unbestritten ist das Stadtwahlergebnis ernüchternd, doch jetzt einen zu köpfen und danach zu hoffen, dass alles besser wird, halte ich für den falschen Weg", erklärte die freiheitliche FPÖ-Landesparteiobfrau Marlene Svazek am Dienstag in einer Aussendung.

Man werde in den kommenden Tagen das Ergebnis analysieren und danach die notwendigen Schlüsse ziehen: "Wir werden uns in Ruhe zusammensetzen und gemeinsam eine gute Lösung für die Zukunft der Stadt-FPÖ finden", teilte Svazek mit. Nach dem Ergebnis vom Sonntag waren Gerüchte über eine rasche Ablöse Reindls aufgetaucht. Die FPÖ hatte in der Landeshauptstadt um 4,0 Prozentpunkte verloren und 8,4 Prozent erreicht, mit drei Mandaten aber den Klubstatus im Gemeinderat gehalten.

Zwei freiheitliche Listen in Salzburg

Reindl war es im Vorfeld der Wahl nicht gelungen, die intern zerstrittene Partei zu einen. Das Antreten einer zweiten freiheitlichen Liste, der "Freien Partei Salzburg" (FPS), hatte an den Verlusten zumindest nicht mittelbar Schuld. Die FPS kam am Sonntag lediglich auf 193 Stimmen (0,4 Prozent).

(APA)

(Quelle: APA)

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