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Weiter massiver Protest gegen 380kV-Leitung am Gaisberg

Mit dem Riesenplakat vom Rathaus in der Wiese oberhalb der „Zistel“, einem „Narbengesicht“-Müllauto vor der Tür, Dutzenden LäuferInnen in „Nein“-T-Shirts und prominenter Unterstützung durch Daniell Porsche protestierte das breite Bündnis gegen die Stromautobahn über den Gaisberg am Sonntag beim Gaisberglauf der Naturfreunde vor rund 250 aktiven SportlerInnen.

Bürgermeister Heinz Schaden bei der Siegerehrung: „Das ist so ein schönes Wetter heute. Der Gaisberg ist so wunderschön, so richtig herbstlich prächtig. Das lassen wir uns mit Sicherheit nicht wegnehmen! Die 380 kV-Leitung, die müssen wir einfach verhindern!“

Gaisberg: Porsche für Erdkabel oder Verrohrung

Prominente Unterstützung fand der Zusammenschluss von Stadt Salzburg, Landesumweltanwaltschaft, Naturschutzbund, Alpenverein, Naturfreunde und Bürgerinitiativen gegen die 380 kV-Freileitung über den Gaisberg bei einem weiteren seiner Bewohner: Daniell Porsche.

"Naherholungsgebiet Gaisberg muss erhalten bleiben"

„Wir müssen eine Lösung mit weniger Beeinträchtigungen suchen“, betont er. „Ich wohne hier, seit ich ein Kind bin. Dieses wichtige Naherholungsgebiet muss für alle erhalten bleiben. Ein Erdkabel oder eine begehbare Verrohrung wären eine Möglichkeit. Das ist zwar für den Betreiber teurer, aber letztlich für alle besser, wenn man an die Landschaft, nötige Reparaturen und auch den Eletrosmog denkt.“
(Quelle: S24)

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