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Starkregen

Weitere Muren und Überflutungen erwartet

In den südlichen Teilen des Landes haben heftige Regenfälle seit Freitag zu Murenabgängen und zu einer regional angespannten Hochwassersituation geführt. Diese soll sich in der Nacht auf Montag zwar entspannen, es wird aber mit weiteren Muren und kleineren Überflutungen gerechnet.

Durch die langanhaltenden intensiven Niederschläge eines Italientiefs sind im Oberpinzgau, Mitterpinzgau und Pongau seit Freitag erhebliche Regenmengen (bis zu 150 Millimeter) gefallen. Bis zum Abend wird laut Prognosen der ZAMG mit weiterem ergiebigen Niederschlag gerechnet, in der Nacht soll der Regen nachlassen. Auf Grund der Sättigung der Böden wird mit weiteren Murenabgängen gerechnet.

Einen ausführlichen Bericht über Murenabgänge, Überschwemmungen und Straßensperren findet ihr HIER.

Saalach und Salzach haben Meldegrenzen erreicht

Im Ober- und Mitterpinzgau ist es bereits zu erhöhten Pegelständen der Flüsse gekommen, diese werden auch teilweise weiter ansteigen. Das teilte der Hydrographische Dienst des Landes mit. Im Saalach-Einzugsgebiet wurden in Weißbach und Saalfelden die Warngrenzen erreicht. Die Salzach hat am Pegel Wallnerau die Meldegrenze erreicht. Im Bereich Großarltal und Gasteinertal steigen die Pegelstände weiterhin auf Grund von anhaltenden Niederschlägen an.

Prognose: Hochwassersituation entspannt sich

"Insgesamt wird die Hochwassersituation aus aktueller Sicht an den großen Fließgewässern als für die Jahreszeit ungewöhnlich, aber nicht kritisch eingestuft. Die Wasserführung an der Saalach und Großarlerache entspricht einem kleineren Hochwasser", erläutert Johannes Wiesenegger, Leiter des Hydrographischen Dienstes. Es wird damit gerechnet, dass sich die Hochwassersituation in den Nachtstunden entspannen wird.

(Quelle: SALZBURG24)

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