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Hygiene besonders wichtig

Wie man Stoffmasken richtig reinigt

Damit der Mundschutz auch wirklich schützt

Mundschutz, Stoffmaske, SB APA/dpa-Zentralbild/Sebastian Kahnert
Stoffmasken müssen regelmäßig gewaschen und gut getrocknet werden. (SYMBOLBILD)

Sie sind knallbunt oder auch dezent, auf jeden Fall aber individuell: Die Rede ist von handgenähten Mundschutzmasken. Viele Salzburgerinnen und Salzburger haben sich inzwischen für den Einkauf oder den Arbeitsalltag mit Stoffmodellen eingedeckt. Zu beachten ist dabei die richtige Hygiene.

Wer keinen medizinischen Einweg-Mundschutz tragen will, darf sich auch mit Tüchern oder Mehrweg-Modellen der Marke Eigenbau behelfen, stellte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei der Einführung der Maskenpflicht Anfang April klar. Doch diese gilt es richtig zu pflegen, damit der Schutz nicht selbst zur Ansteckungsfalle wird.

 

Baumwolle für Masken besonders empfehlenswert

Natürliche Gewebe wie Baumwolle oder Leinen sind sanfter zur Haut als synthetische Materialien, aber auch luftdurchlässiger. Bei einer Maske sollte deshalb darauf geachtet werden, dass mehrere und eng gewebte Lagen verwendet werden. Das Gesundheitsministerium rät jedenfalls zu Masken aus Baumwolle, da diese bei 60 bis 90 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden können. Und das sollte man je nach Tragedauer und -häufigkeit regelmäßig tun, egal ob sie schmutzig aussehen oder nicht. Wer keine weitere Kochwäsche hat, kann die Masken auch per Handwäsche reinigen – Achtung, Verbrühungsgefahr! Möglich ist es auch, die Maske in einem Topf mit kochendem Wasser zu übergießen und zehn Minuten einwirken zu lassen, empfiehlt oekotest.de.

Im Anschluss sollte die Maske entweder im Trockner oder in der Sonne gut durchgetrocknet werden, sonst droht Schimmelbildung. Die Maske nur heiß zu bügeln, aber nicht zu waschen, ist nicht ausreichend. Auch das Einsprühen mit Desinfektionsmittel ist nicht empfehlenswert. Das kann im Gesicht Ausschläge und Hautirritationen verursachen.

Mundschutz nicht länger als vier Stunden tragen

Wer seine Maske länger als drei bis vier Stunden tragen muss, sollte mehrere Modelle parat haben. Denn durchfeuchtete Masken sollten unbedingt gewechselt werden, da sonst Tröpfchen leichter nach außen dringen. Beim Wechseln sollte man außerdem nicht auf den Stoff greifen, sondern nur die Bändchen berühren. Generell sollte die Maske beim Tragen möglichst wenig mit den Händen in Kontakt kommen.

(Quelle: SALZBURG24)

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