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Ab 1. April

Das ändert sich für Kinder im Straßenverkehr

SB: Kind, Fahrrad Bilderbox
Am 1. April tritt die 30. Novelle der Straßenverkehrsordnung in Kraft, mit der sich auch einige Vorschriften für Kinder ändern. (SYMBOLBILD)

Sobald der Frühling da ist, nutzen vor allem Kinder und Jugendliche verschiedenste Sport- und Freizeitgeräte, um von A nach B zu gelangen – oder auch einfach nur mit ihnen zu spielen. Am 1. April tritt zudem die 30. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVo) in Kraft, mit der sich auch einige Vorschriften für Kinder ändern.

Wir geben euch einen Überblick.

Fahrrad

Kinder unter zwölf Jahren dürfen nur mit einer Begleitperson (mindestens 16 Jahre alt) Radfahren, informiert der ÖAMTC. Neu ab 1. April: Der Radfahrausweis, mit dem Kinder bisher ab zehn Jahren auch allein radeln durften, kann bereits ab dem 9. Geburtstag erworben werden, wenn die 4. Schulstufe besucht wird. Nichts geändert hat sich an der Radhelmpflicht für Kinder unter 12 Jahren, den und an den für Fahrräder erlaubten.

ÖAMTC: Sportgeräte Info-Grafik ÖAMTC
Das ändert sich für Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr.

Wer sich nicht an die Ausrüstungsbestimmungen hält, riskiert übrigens eine hohe Strafe: Bis zu 726 Euro pro fehlendem Teil sind möglich.

Für Radfahrer jeden Alters gilt mit der StVO-Novelle am Ende eines Radfahr-oder Mehrzweckstreifens neu das Reißverschlusssystem. Bisher hatten diese Nachrang, erläuterte der ÖAMTC. Außerdem neu für Radfahrer: Der Geradausfahrende hat Vorrang, auch wenn er vom Rechtsabbieger gekreuzt wird.

Tretroller

Damit sind Roller bzw. Scooter ohne Antrieb gemeint. Ab 1. April ist die Nutzung schon ab dem 8. Geburtstag erlaubt – bisher mussten Kinder mindestens zwölf Jahre alt sein oder in Begleitung einer mindestens sechzehnjährigen Begleitperson sein bzw. mind. zehn Jahre alt und einen Radfahrausweis besitzen. Fahren darf man auf Gehsteig und Gehweg, in Fußgängerzonen, in Wohnstraßen und Begegnungszonen – bei letzteren nur am Gehsteig. Auch auf gemischten Geh- und Radwegen darf der Scooter benützt werden, sowie in Spielstraßen, wenn diese eine maximal geringe Neigung aufweisen.

Vorsicht ist beim Queren der Fahrbahn angesagt: Auch wenn dafür keine ausdrückliche Verpflichtung besteht, sollten Kinder vor einem Zebrastreifen stehen bleiben, absteigen und erst dann den Roller über die Fahrbahn schieben, wenn alle Fahrzeuge auch tatsächlich angehalten haben. Durch die Nutzung der Tretroller dürfen andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet oder behindert werden. So kann etwa das grundsätzlich zulässige Fahren mit dem Tretroller am Gehsteig bei einem erhöhten Fußgängeraufkommen verboten sein.

Skateboards, Drei- und Einräder, Go-Karts

Diese Geräte gelten vor dem Gesetz als Spielzeug und dürfen nicht auf der Fahrbahn, auf dem Radweg und auf Radfahrstreifen benutzt werden. In der Fußgängerzone, auf dem Gehsteig, Geh- und Radweg oder in Wohn-und Spielstraßen sind sie nur erlaubt, wenn dadurch der Verkehr auf der Fahrbahn sowie Fußgänger nicht gefährdet oder behindert werden.

Inline-Skates und Rollschuhe

Auf Gehsteigen, Radfahranlagen (Radfahrstreifen aber nur im Ortsgebiet), in Wohn- und Spielstraßen, Begegnungs- und Fußgängerzonen gestattet. Die Fahrbahn oder markierte Fahrstreifen, in denen der Radverkehr gegen die Einbahn erlaubt ist, sind für Skater tabu. Steht nur die Fahrbahn als Verkehrsfläche zur Verfügung, ist das Skaten grundsätzlich verboten, so dies nicht ausdrücklich erlaubt ist.

Vorschriften für E-Scooter

Bei Scootern mit E-Antrieb zeichnet sich nach dem entsprechenden Beschluss der 31. StVO-Novelle im Ministerrat ab, dass die Geräte auf jenen Verkehrsflächen genützt werden dürfen, die auch Radfahrern zur Verfügung stehen. Das sind dann die Fahrbahn bzw. wenn vorhanden Radfahrstreifen, Mehrzweckstreifen, Radwege, Geh- und Radwege sowie Fahrradstraßen und auch das Fahren gegen die Einbahn, wo dies Radfahrern gestattet ist. Dazu kommen noch Wohnstraßen und Begegnungszonen sowie Fußgängerzonen – bei letzteren soweit das Radfahren gestattet ist.

(Quelle: SALZBURG24)

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