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Streit beigelegt

Porsche Austria und der VCÖ haben die Vereinbarung getroffen, die beim Wiener Handelsgericht anhängige Unterlassungsklage "ewig ruhend zu stellen".

Vorausgegangen war eine gemeinsame Klarstellung der Faktenlage. T & E, der europäische Dachverband des VCÖ, hat auf Basis von Daten der EU-Kommission eine Studie über den CO2-Ausstoß der in der EU im Jahr 2009 verkauften Pkw-Neuwagen erstellt. Der VCÖ verfasste über die Ergebnisse der Studie eine Presseaussendung, in der die korrekten Daten der Studie wiedergegeben wurden. Dabei wurde in der Presseaussendung der Durchschnittswert der VW-Markengruppe (VW, Audi, Seat, Skoda, Bentley, Lamborghini, Bugatti) für Europa mit den Worten "Die Lieblingsmarke der Österreicher, VW, landete im Klimaranking im Schlussfeld" kommentiert.

Diese Formulierung war missverständlich, weil hier nicht die Marke Volkswagen, sondern die gesamte Markengruppe des Volkswagen Konzerns in Europa angesprochen war. Es wurde klargestellt, dass dies nicht die Intention des VCÖ war.

Diese missverständliche Formulierung wurde von einzelnen Medien aufgegriffen und auf die Marktsituation in Österreich umgelegt. Dadurch entstand ein vom VCÖ nicht beabsichtigtes verzerrtes Bild in der Berichterstattung, denn die Marke Volkswagen liegt in Österreich beim CO2-Ausstoß deutlich besser. Die Berichterstattung führte zu entsprechenden Irritationen und zum Klagsbegehren von PorscheAustria.

Der VCÖ bestätigt, dass die inzwischen bekannten vorläufigen Erhebungsdaten zu den CO2-Emissionen für das Jahr 2010 der in Österreich verkauften Pkw der Marke Volkswagen laut Statistik Austria mit 139 g/km niedriger waren als der gesamte Durchschnitt der Pkw-Neuwagenflotte (144 g/km).

(Quelle: S24)

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