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Sturm und Starkregen

600 Floriani nach Unwettern im Einsatz

Fast gesamtes Bundesland Salzburg betroffen

580 Helfer der Salzburger Feuerwehren standen am Montag nach Unwettern mit Sturm und Starkregen im Einsatz. Insgesamt rückten vor allem im Flachgau und im Pinzgau 32 Feuerwehren zu 62 Einsätzen aus. Auch im benachbarten Oberösterreich kam es zu einer Reihe an Unwettereinsätzen.

In der Nacht auf Montag zog ein Unwetter über das Land Salzburg mit Schwerpunkt im Flachgau und Pinzgau. Ebenfalls betroffen waren der Tennengau und der Pongau. Extremstarke Windböen und Überschwemmungen sorgten fürzahlreicheFeuerwehreinsätzen.Die erste Feuerwehr wurde am Heiligen Abend um kurz vor 6Uhr alarmiert. Bis Mittag folgten insgesamt 61 weitere Alarmierungen der Feuerwehren im Bundesland Salzburg, berichtet der Landesfeuerwehrverband Salzburg am frühen Nachmittag.

Haupttätigkeiten der Einsatzkräfte waren dabei:

  • Entfernen von umgestürzten Bäumen welche auf Straßen, Häuser und Autos gestürzt sind
  • Freimachen von Verkehrswegen
  • Umgestürzte Baugerüste sichern
  • Hochwassereinsätze aufgrund überfluteter Straßen oder Keller

Einsätze auch in Oberösterreich

Einsätze gab es auch im benachbarten Oberösterreich. In Schärding ist zum Beispiel ein Baum umgestürzt. Die Feuerwehr rückte mit einer Motorsäge aus. "Wir haben uns heute besonders beeilt, damit das Christkind in seiner Arbeit für die Kinder nicht beeinträchtigt wird", berichten die Floriani in einem Email an SALZBURG24.

Ereignisreicher Heilger Abend in Bad Ischl

Noch ereignisreicher starteten die Feiertage für die Feuerwehren in und um Bad Ischl. Nach einem Verkehrsunfall mit anschließender Suchaktion, wurden die Feuerwehrmänner zu einem Hochwassereinsatz alarmiert. Der mobile Hochwasserschutz im Bereich der Salzburgerstraße musste aufgebaut werden. Während die Feuerwehr Mitterweissenbach bei einem Sturm- und Wasserschaden beschäftigt war, wurde ein Trupp der Hauptfeuerwache ins Weissenbachtal beordert um einen umgestürzten Baum von der Straße zu entfernen. Ebenfalls im Unwetter-Einsatz standen die Feuerwachen Rettenbach und Perneck.

Das Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich bilanzierte, dass insgesamt 50 Bäume von den Straßen geräumt wurden und weitere 15 Einsätze, nachdem Wasser in Keller eingedrungen war. Über Verletzte lagen keine Meldungen vor. Der Hydrografische Dienst des Landes Oberösterreich schloss nicht aus, dass an kleineren Gewässern lokale, kleinräumige Überflutungen auftreten können, auch an den größeren Gewässern sollten die Wasserstände noch weiter ansteigen. Weil die Schneefallgrenze im Laufe des Tages sinkt und der Regen im südlichen Bergland vielerorts in Schnee übergeht wurde für die zweite Tageshälfte eine Entspannung der Hochwassersituation vorhergesagt.

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