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Abbau von Stromleitungen im Tennengau

Die Salzburg AG baut rund 20 Kilometer Stromleitungen durch Netzentflechtung im Tennengau ab. Für die Trassenreduktion werden rund 1 Million Euro aufgewendet.

Um den steigenden Strombedarf der Stadt Salzburg abzudecken, begannen die damaligen Salzburger Stadtwerke 1909 den Bau des Kraftwerkes Wiestal im Tennengau. Um den produzierten Strom in die Landeshauptstadt zu transportieren, wurde eine eigene Stromleitung errichtet.

Der Strombedarf stieg weiter, weitere Kraftwerke wurden errichtet und das Netz verdichtet. So kam es im Süden der Stadt Salzburg zum Aufbau zweier eigenständiger Netze ? jenes der Salzburger Stadtwerke und jenes der SAFE. ?Die Fusion beider Unternehmen zur Salzburg AG macht es möglich, diese Doppelgleisigkeit aufzulösen?, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner, Aufsichtsratsvorsitzender der Salzburg AG, bei dem am Montag  vorgenommenen Mastenabbau in Hallein/Rif. ?Gerade im stark wachsenden Süden der Landeshauptstadt ist das eine gute Nachricht für die Bevölkerung. Und natürlich bringt diese Verbesserung des Landschaftsbildes auch für das Universitäts- und Landessportzentrum Rif eine deutliche Aufwertung", so Brenner weiter.

? Langfristiges Netzkonzept verfolgt

Für die Entflechtung waren umfangreiche Vorarbeiten notwendig. So wurde in den letzten Jahren ein Versorgungsring um die Stadt geschaffen, die Umspannwerke Oberalm und Eichet neu gebaut und die Hochspannungsleitung (110 kV) von Oberalm nach Golling neu beseilt. Dafür waren in Summe Investitionen von über 15 Mio. Euro notwendig. Dr. Arno Gasteiger, Sprecher des Vorstandes der Salzburg AG: ?Nur durch diese Maßnahmen und die nun geschaffene Netzabstützung im Norden von Salzburg ist die Entlastung möglich. Auch heute noch profitieren wir von den Synergien aus der Fusion.?

? Rund 1 Million Euro Kosten

Die größte Flurbereinigung bringt der Abbau der neun Kilometer langen Hochspannungsleitung (110 kV) vom Umspannwerk Eichet über Rif nach Oberalm. In diesem Siedlungsgebiet werden viele bewohnte Bereiche entlastet. Weiters werden im Raum Puch 9,5 km Mittelspannungs- (30 kV) und 1,8 km Niederspannungstrasse (400V) frei gemacht. Hier sind jedoch Verkabelungen in Teilabschnitten notwendig. Insgesamt wendet die Salzburg AG rund eine Million Euro für den Abbau und für die Verkabelungen auf Mittel- und Niederspannungsebene auf.

(Quelle: S24)

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