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AK Salzburg: Für Frauen in Salzburg ist der Weg noch lang und steinig

Erstmals wurde für Salzburg ein Frauen-Monitor erarbeitet. Besondern Mut macht das Ergebnis nicht. Vieles hat man gewusst, so geballt kam das Bild der Ungleichheit aber noch nie daher, kritisiert die Arbeiterkammer (AK) Salzburg.

Nur ein Beispiel: bewegt sich die Lohnschere so weiter wie heute, wird eine Frau erst in 100 Jahren für die gleiche Arbeit gleich viel verdienen wie ein Mann! „Das ist, wie so vieles andere, das unsere Erhebung zeigt, zutiefst ungerecht“, kritisieren AK-Frauenreferentin Stephanie Posch und ÖGB-Frauensekretärin Gabriele Proschofski. Das Frauenduo erhält Flankenschutz von AK-Chef Pichler: „Es ist höchste Zeit, dass das Salzburger Chancengleichheitsleitbild, das schon 2010 fertig gestellt wurde, endlich von der Landesregierung beschlossen wird!“. Monitoring lässt sich vereinfacht mit  „Beobachtung“ übersetzen. Die AK beobachtet ab jetzt jedes Jahr punktgenau, wie es den Frauen in Salzburg geht. Zusammen mit den Erfahrungen der Gewerkschaften ergibt dies ein realistisches Bild. Über die Jahre können dann Entwicklungen genau betrachtet und analysiert werden. Zu tun gibt es genügend. Hier die Liste der Ungerechtigkeiten, welche der 1. Frauen-Monitor für Salzburg ergab: •    Mit 33 Prozent ist der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern  im Bundesland Salzburg nach wie       vor sehr hoch und liegt über dem Österreichdurchschnitt. •    Selbst wenn man die Teilzeitbeschäftigung herausrechnet beträgt der Einkommensunterschied 26 Prozent •    Teilzeitbeschäftigung ist weiblich – und nicht nur freiwillig •    Einkommensgleichheit erst in rund 100 Jahren erreicht! •    Leichtes Beschäftigungs-Plus, aber nur wenig Vollzeitjobs für Frauen •    Frauenpensionen nur halb so hoch wie Männerpensionen (Alterspension Arbeiterin 12/2011: 654,24 Euro brutto,       Alterspension Arbeiter 12/2011: 1.298,13 Euro brutto) •    Die Chefsessel gehören den Männern! •    Armut ist weiblich! „Deutlicher kann man nicht machen, was unbedingt geschehen muss: Arbeiterkammer und Gewerkschaft fordern die Umsetzung des Salzburger Leitbilds für Chancengleichheit von Frauen und Männern, faire und transparente Einkommen, Ausbau der sozialrechtlichen Absicherung sowie eine gerechte Verteilung der Arbeit!“, sagt Siegfried Pichler. Hier die wesentlichen Details aus dem Frauenmonitor:   BESCHÄFTIGUNG Leichtes Beschäftigungswachstum, aber nur wenig Vollzeitjobs für Frauen Die Zahl der berufstätigen Salzburgerinnen ist wieder gestiegen. So wie in den Vorjahren ist das Beschäftigungswachstum aber fast ausschließlich auf Teilzeitbeschäftigung und andere atypische Arbeitsverhältnisse zurückzuführen. Im Jahresdurchschnitt 2011 waren 113.511 Frauen im Bundesland Salzburg erwerbstätig. Im Vorjahresvergleich ist dies ein Anstieg um 1,6 Prozent. Gegenüber 2009 hat bei den Frauen die Teilzeitarbeit 2010 um 2,1 Prozent zugenommen, während die Vollzeitarbeit um 4,1 Prozent zurückgegangen ist. Teilzeitbeschäftigung ist weiblich Nur 52,6 Prozent der unselbstständig beschäftigen Salzburgerinnen hatten 2010 eine Vollzeitbeschäftigung. Im Bundesländervergleich hat Salzburg eine der niedrigsten  Vollzeitquote bei den Frauen. Bei den Männern liegt die Quote hingegen bei 92,4 Prozent. Im Bezirksvergleich liegt der Flachgau mit einer Teilzeitquote von fast 50 Prozent an der Spitze. Die niedrigste Quote ist im Pongau mit 41,7 Prozent zu verzeichnen. Geringfügige Beschäftigung nimmt zu „Frauen bekommen in Salzburg häufig nur atypische Beschäftigungen angeboten. Neben Teilzeit sind dies oft auch geringfügige Beschäftigungsverhältnisse“, kritisiert AK Frauenreferentin Posch. Zwei Drittel der geringfügig Beschäftigten sind Frauen. Ihre Zahl ist seit 2005 um fast 20 Prozent angestiegen. 2011 waren 16.306 Frauen betroffen. 88 Prozent der Frauen arbeiten im Dienstleistungsbereich. Fast 22.400 Frauen derzeit im Handel   EINKOMMEN   Nach wie vor hohe Unterschiede zwischen Männern und Frauen Mit 33 Prozent ist der Gender Pay Gap, also der Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern, im Bundesland Salzburg nach wie vor sehr hoch und liegt über dem Österreichdurchschnitt. Salzburgs unselbstständig beschäftigte Frauen verdienen 1.462 Euro brutto pro Monat, das sind um 719 Euro (33 Prozent) weniger als Salzburgs Männer. Besonders hoch ist der Einkommensunterschied im Tennengau: Frauen verdienen dort durchschnittlich 848 Euro brutto pro Monat weniger als Männer. Trotz Vollzeitbeschäftigung beträgt der Einkommensunterschied 26 Prozent! Schuld am hohen Unterschied ist aber nicht nur die besonders häufige Teilzeitbeschäftigung bei Frauen. Denn selbst ganzjährig vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen verdienten 2010 durchschnittlich mit  2.292 Euro brutto pro Monat um 805 Euro weniger als Männer. Arbeiterinnen haben mit 24-29 Jahren das höchste Einkommen erreicht Sehr deutliche Unterschiede zeigen sich bei der Verteilung der Gehälter nach Altersgruppen. Während zu Beginn der Berufskarrieren sowohl Männer wie Frauen bei Arbeiterinnen und Arbeitern und Angestellte ähnlich verdienen, kommt es im weiteren Verlauf sehr schnell zu einem Auseinanderdriften. Einkommensgleichheit erst in rund 100 Jahren erreicht! Der Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern bleibt seit Jahren relativ konstant bei einem Drittel. Im Vorjahresvergleich hat sich der Einkommensunterschied zwar um 0,3 Prozentpunkte verringert. „Nimmt der Unterschied in dieser Geschwindigkeit weiter ab, ist eine Einkommensgleichheit erst in 100 Jahren erreicht!“ betonen Posch und Proschofski unisono.   ARBEITSLOSIGKEIT Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Frauen auf hohem Niveau 5.140 Frauen waren im Jahresdurchschnitt 2011 im Bundesland Salzburg als arbeitslos vorgemerkt (+ 0,2 Prozent). Die Zahl der arbeitslosen Männer hat hingegen um 3,9 Prozent abgenommen. Frauen erhalten geringere Leistungen „Da Frauen bei uns überwiegend (45,5 Prozent) teilzeitbeschäftigt sind und immer noch weniger verdienen als Männer, führt Arbeitslosigkeit häufig direkt in die Armut: das durchschnittliche Arbeitslosengeld und die durchschnittliche Notstandshilfe sind bei Frauen um rund 20 Prozent niedriger als bei Männern“, so Posch. Zudem verlieren überwiegend Frauen aufgrund der Anrechnung des Partnereinkommens die Notstandshilfe, obwohl sie oft jahrelang dafür Beiträge geleistet haben. Sechsmal so viele Frauen wie Männer erhalten wegen Anrechnung von Partnereinkommen keine Notstandshilfe.   PENSION Frauenpensionen nur halb so hoch wie Männerpensionen Die durchschnittliche Alterspension in Salzburg ist nur halb so hoch wie jene der Männer. „Bei der durchschnittlichen Pensionshöhe sind Frauen wegen Teilzeitarbeit, häufiger Erwerbsunterbrechungen aufgrund von Kinderbetreuungs- bzw. Pflegearbeit benachteiligt,“ sagt die Frauensekretärin des ÖGB. Die Eigenpensionsleistungen der Frauen sind um rund 50 Prozent niedriger als die der Männer: Der Einkommensunterschied erhöhte sich also im Alter nochmals kräftig. Deshalb benötigen Frauen oft Zusatzleistungen in Form der Ausgleichszulage. Alleinlebende Pensionistinnen oft armutsgefährdet 26 Prozent der allein lebenden Frauen im Pensionsalter sind laut Statistik Austria österreichweit armutsgefährdet. Die Armutsgefährdungsschwelle von allein lebenden Männern liegt dagegen bei 13 Prozent.   KINDERBETREUUNG Nach wie vor gibt es in Salzburg große Defizite bei der Kleinkind- und Schulkindbetreuung, das Angebot ist kaum mit Vollzeitbeschäftigung vereinbar – die AK hat vor wenigen Tagen eine umfangreiche Erhebung dazu präsentiert. 7600 Personen in Salzburg wegen fehlender Kinderbetreuungsplätze ohne Arbeit oder nur in Teilzeit 3.900 Personen in Salzburg gaben 2010 bei einer Befragung der Statistik Austria an, aufgrund fehlender Kinderbetreuungsmöglichkeiten nicht erwerbstätig zu sein. 3.700 teilzeitbeschäftigte Personen gaben an, mehr Arbeitsstunden pro Woche leisten zu wollen, wenn es geeignete Betreuungsangebote für ihre unter 15 jährigen Kinder gäbe. „Das zeigt einmal mehr, dass das derzeitige Kinderbetreuungsangebot im Bundesland Salzburg unzureichend ist“, betont Posch. Kinderbetreuung ist Frauensache Kinderbetreuung ist im Bundesland Salzburg nach wie vor Frauensache. Nur drei Prozent der Männer beziehen im Bundesland Kinderbetreuungsgeld (Dezember 2011).   GLEICHBEHANDLUNG Verbesserungen, aber im Kampf gegen die Diskriminierung von Frauen gibt es noch viel zu tun Einkommenstransparenz in Unternehmen Eine langjährige Forderung der AK Salzburg ist 2011 teilweise erfüllt worden: Unternehmen sind nun in einem Stufenplan verpflichtet, alle zwei Jahre einen Einkommensbericht über die Durchschnitts- oder Medianeinkommen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu legen. Künftig müssen sich die Betriebe systematisch mit der Frage befassen, ob sie Frauen und Männer in den verschiedenen Einstufungen gleich bezahlen. Die Regelungen zur Einkommenstransparenz sind ein erster Schritt in die richtige Richtung. Für die Verwirklichung der Einkommensgerechtigkeit sind aber weitere Schritte notwendig. „Es  müssen vor allem Aktionspläne verpflichtend verknüpft werden, um aufzuzeigen, welche betrieblichen Maßnahmen zur Beseitigung von Entgeltdiskriminierungen gesetzt werden. Außerdem sollten Sanktionen verhängt werden können, wenn keine Einkommensberichte erstellt werden. Nur auf das Wollen der Betriebe angewiesen zu sein, ist zu wenig,“ betont Proschofski. Verbesserungen bei Stellenausschreibungen Es gibt nun für Unternehmen auch eine Verpflichtung, bei Jobausschreibungen die kollektivvertragliche Entlohnung sowie allfällige Überzahlungen anzugeben. Im März 2011 wurden nur in rund drei Prozent der Stelleninserate auf dem Salzburger Arbeitsmarkt Gehaltsangaben aufgenommen. Eine Analyse der Frauenreferate der AK und des ÖGB Salzburg im Jänner 2012 zeigte, dass sich trotz dieser gesetzlichen Verpflichtung rund ein Drittel der Unternehmen im Bundesland Salzburg nicht daran halten.   FÜHRUNG Die Chefsessel gehören den Männern! Obwohl sich die Erwerbsquote der Frauen immer mehr denen der Männer angleicht und Frauen die Männer bei den Bildungsabschlüssen bereits überholt haben, schaffen es nur wenige Frauen in Führungspositionen. In den 20 größten privat geführten Unternehmen im Bundesland Salzburg, liegt der Frauenanteil in der Geschäftsführung bei schmalen 5,5 Prozent, der Frauenanteil in Vorstandspositionen bei 7,4 Prozent und in Aufsichtsratspositionen bei 12,7 Prozent. Nur bei den Aufsichtsratspositionen ist es gegenüber 2011 zu einem Anstieg von zwei Prozent gekommen. Bei Vorstands- und Geschäftsführungspositionen hat es keine Veränderung gegeben. „Die enttäuschende Entwicklung macht deutlich, dass freiwillige Selbstverpflichtungen nicht ausreichen, um die Gleichstellung von Frauen in Führungspositionen zu erreichen“, kritisiert Posch.   ARMUT Armut ist weiblich! Auch 2010 suchten mehr Frauen als Männer um Bedarfsorientierte Mindestsicherung an. 3.713 Frauen im Bundesland Salzburg konnten 2010 ihren Lebensunterhalt nicht selbst decken und waren auf Hilfe angewiesen. Fast 17 Prozent der unterstützten Personen waren Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher. Die Zahl der unterstützten Alleinerziehendenhaushalte stieg 2010 deutlich um 121 Haushalte (11,9 Prozent) an. Erwerbstätigkeit reduziert das Armutsrisiko von Frauen In Österreich sind eine Million Menschen armutsgefährdet. Das sind rund 12 Prozent der Bevölkerung. „Frauen sind besonders stark betroffen. Das ist vor allem auf ihre geringere Arbeitsmarktintegration aufgrund von Kinderbetreuung und Pflege von nahen Angehörigen, aber auch auf ihre niedrigeren Einkommen zurückzuführen, “ erklärt Proschofski. Geringere Erwerbseinkommen bedingen wiederum niedrige Leistungen in der Arbeitslosen- und Pensionsversicherung. Betrachtet man Einpersonenhaushalte separat, werden die Unterschiede nach Geschlecht noch deutlicher: Mit Pension liegt das Armutsrisiko allein lebender Frauen bei 26 Prozent, das der Männer beträgt hingegen nur die Hälfte (13 Prozent). Und auch ohne Pensionsbezug liegt die Armutsgefährdungsquote von Frauen mit 24 Prozent um fünf Prozent über der von Männern. Schaffung von Existenz sichernder Arbeit und sozialer Infrastruktur Um das Armutsrisiko nachhaltig zu reduzieren, ist es wichtig, die Arbeitsmarktintegration der Frauen in Form von Existenz sichernder Arbeit aktiv zu fördern. Damit dies für Frauen überhaupt möglich ist, muss eine ausreichende und qualitativ hochwertige soziale Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden. Weiters ist eine partnerschaftliche Aufteilung der Betreuungs- und Hausarbeit zwischen Frauen und Männern gezielt zu fördern.   FORDERUNGEN Forderungen der AK Umsetzung des Salzburger Leitbilds für Chancengleichheit von Frauen und Männern •    Das 2010 fertig gestellte Chancengleichheitsleitbild muss nun endlich beschlossen werden und die Gleichstellung      von Frauen und Männern in allen Politiken des Bundeslandes Salzburg befördert und sichergestellt werden. Faire und transparente Einkommen •    gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit •    Schließen der Einkommensschere •    Verpflichtende Einkommensberichte für Unternehmen mit mehr als 25 Beschäftigten. Im Vollausbau der       Regelungen zur Einkommenstransparenz 2014 sind nur rund 40% der Beschäftigten vom Einkommensbericht       umfasst. •    Eine Aufgliederung des Entgelts bei den Einkommensberichten in Grundgehalt, Prämien/Sonderzahlungen und       Überstundenentlohnung, damit eine bessere Vergleichbarkeit der Einkommen gegeben ist. •    Verpflichtende Frauenfördermaßnahmen bzw. Aktionspläne, um aufzuzeigen, welche betrieblichen Maßnahmen zur       Beseitigung von Entgeltdiskriminierungen gesetzt werden. Außerdem sollten Sanktionen verhängt werden können,       wenn keine Einkommensberichte erstellt werden. Ausbau der sozialrechtlichen Absicherung: •    Verbesserungen in der Arbeitslosenversicherung: Anhebung der Nettoersatzrate auf 75 Prozent •    Entfall der Partnerinnen- und Partnereinkommensanrechnung bei der Notstandshilfe •    Anhebung der Mindestsicherung auf eine Existenz sichernde Höhe, ausreichende Ressourcen für die Betreuung der      Mindestsicherungsbezieherinnen- und Bezieher und bedarfsgerechte arbeitsmarktpolitische Hilfe Gerechte Verteilung der Arbeit •    Investitionen in die soziale Infrastruktur wie Kinderbetreuung, Bildung, Pflege und soziale Dienste •    Zielgerichtete Maßnahmen zur Sicherung und Schaffung dauerhafter, gut entlohnter Arbeitsplätze mit guten       Arbeitsbedingungen •    Rahmenbedingungen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer •    Förderung von Existenz sichernder Beschäftigung von Frauen •    Aktive Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, verstärkte Maßnahmen zur Qualifizierung arbeitsloser Frauen •    Einführung von Frauenquoten auch in privatwirtschaftlich geführten Unternehmen Forderungen des ÖGB •    Mindesteinkommen von € 1.300 brutto bei Vollzeitbeschäftigung •    die volle Anrechnung der gesetzlichen Karenzzeit auf alle Ansprüche •    Arbeit neu bewerten, damit gleichwertige Arbeit gleich entlohnt wird •    Ausbau qualitätsvoller Kinderbetreuung und längerer Öffnungszeiten •    Einführung eines bezahlten Papamonats •    Anspruch auf Elternteilzeit unabhängig von der Betriebsgröße •    Bevorzugung Teilzeitbeschäftigter bei der Nachbesetzung von Vollzeitstellen. Gleichstellung von Männern und Frauen auch volkswirtschaftlich sinnvoll „Die Gleichstellung von Frauen ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit. Eine hohe Frauenerwerbstätigkeit bei guten Einkommensbedingungen bringt für die gesamte Volkswirtschaft positive Effekte mit sich!“, sagt AK-Präsident Siegfried Pichler. Eine hohe Frauenerwerbstätigkeit bei guten Einkommensbedingungen steigert die Nachfrage nach Konsumgütern, öffentlichen Diensten, wie zum Beispiel Kinderbetreuung und haushaltsnahen Dienstleistungen und erhöht das Steueraufkommen sowie die Einnahmen der Sozialversicherungsträger.
(Quelle: S24)

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