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Prozess in Salzburg

Alkolenker rammt Haltestelle: Zwei Jahre Haft

Schwerverletzter bei Unfall in St. Martin

In eine Bushaltestelle gekracht ist ein Alkolenker am 26. Juni dieses Jahres in St. Martin am Tennengebirge (Pongau). Der Mann geriet auf der Pass Gschütt Straße (B166) ins Schleudern. Das Wartehaus stürzte ein, ein Einheimischer, der auf den Bus wartete, wurde schwer verletzt.

Sankt Martin am Tennengebirge

Der Lenker machte sich nach dem Crash davon. Der einschlägig vorbestrafte, ein 39-jährige Tennengauer, wurde am Donnerstag gegen Abend am Landesgericht Salzburg wegen grob fahrlässiger, schwerer Körperverletzung zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt.

B166 III.jpg Polizei Salzburg
Ein Pkw krachte Ende Juni in St. Martin in eine Bushaltestelle.

Pkw kracht in St. Martin in Bushaltestelle

Der Pkw eines 38-jährigen Salzburgers kam aus bislang noch unbekannten Gründen gestern Nachmittag auf der Pass Gschütt Straße in. St. Martin im Tennengebirge (Pongau) ins Schleudern und schlitterte …

St. Martin: Alkolenker prallt in Haltestelle

Das Urteil ist nicht rechtskräftig, wie Gerichtssprecher Peter Egger erklärte. Zum Unfall kam es, nachdem der Angeklagte mit seinem Audi laut Strafantrag bei überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern geraten war. Das Opfer erlitt einen mehrfachen Beckenbruch. Der 51-Jährige wurde von herabstürzenden Teilen des Wartehäuschen getroffen.

Auch Drogen konsumiert?

Der Beschuldigte soll vor der Fahrt nicht nur Alkohol-, sondern auch Suchtgift konsumiert haben. Er gestand ein, zu schnell gefahren zu sein, bestritt aber, vor der Fahrt Drogen genommen zu haben. Der Mann wurde auch wegen Urkundenunterdrückung verurteilt.

(Quelle: APA)

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