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Bürgerinitiative fordert Prüfung einer neuen Trassenführung

300 Bürger der Gemeinden Scheffau, Kuchl, Golling und St. Koloman besuchten eine Informationsveranstaltung im Scheffauer Vereinsheim und erklärten ihren Widerstand gegen die geplante Ostvariante der 380-kV-Leitung.

Mehr als 300 Tennengauer besuchten in Scheffau eine Informationsveranstaltung über die geplante 380-kV-Leitung. Vertreter der Bürgerinitiative "NEIN zur 380 KV Ostvariante" lieferten sich im Scheffauer Vereinsheim heftige Diskussionen mit den Vertreter der Austrian Power Grid (AGP).

Die Erwartungen der Bürgerinitiative, eine klare Information über die Trassenführung der APG-Ostvariante zu bekommen, wurden herb enttäuscht. APG-Projektleiter Wolfgang Hafner verwies lediglich auf die laufenden Prüfungen, die bis Ende April, Anfang Mai abgeschlossen sein dürften um eine vorläufige Einreichung bei der Umweltverträglichkeitsprüfung durchführen zu können.

Von der Bürgerinitiative "NEIN zur 380 KV Ostvariante" wurde eine alternative Trassenführung im Detail vorgestellt. Stefan Weiß, ein Sprecher der Bürgerinitiative erklärt: "Unser Alternativvorschlag hält das Landeselektrizitätsgesetz (LEG) ein und betrifft weniger Wohn- und Siedlungsgebiete als die sogenannte Ostvariante der APG", und fordert von der APG, den Vorschlag zur Prüfung einzureichen. Diese Forderung wurde seitens der APG ignoriert.

Die Bürgerinitiative kündigt nun massive Proteste an. Noch gestern wurden Unterschriften gesammelt, die an die Politiker der Salzburger Landesregierung übergeben werden. Die Petition bezieht sich auf die ernsthafte Prüfung der alternativen Trassenführung der Bürgerinitiative

(Quelle: S24)

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