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Bankangestellte soll 120.000 Euro abgezweigt haben

Im Salzburger Tennengau soll eine Bankangestellte von fünf Sparbüchern heimlich 120.000 Euro abgezweigt haben. Die Frau wurde fristlos entlassen und laut Bankdirektor bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Aufgeflogen ist der Schwindel am Gründonnerstag, als ein Kunde Geld vom Sparbuch abheben wollte und der Bankbedienstete dabei feststellte, dass der im Buch eingetragene Betrag nicht mit der Buchhaltung übereinstimmt. "Wir haben begonnen zu recherchieren und nachgeschaut, wer Geld behoben und wohin dieses geflossen ist", so der Bank-Chef. In der Folge wurden insgesamt fünf Sparbücher eruiert, bei denen sich die Bankangestellte ohne Wissen der Inhaber bedient hatte.

Kunden bekamen Geld zurück

"Wir haben die Kunden informiert und den Fehlbetrag sofort ausgeglichen, es ist also für keinen Kunden Schaden entstanden", so der Direktor. Wofür die Frau das Geld verwendet hat, ist nicht bekannt. "Sie hat einfach gesagt, mehr ausgegeben zu haben." Sie kündigte an, den Schaden wiedergutmachen zu wollen.

Bankangestellte wurde angezeigt

Laut Bankdirektor wurde auch die Staatsanwaltschaft informiert. Nach Angaben der Behördensprecherin Barbara Feichtinger lag am Montag allerdings noch nichts gegen die Frau vor. Möglicherweise liege die Sache noch beim Anwalt der Bank, so die Staatsanwältin.
(Quelle: S24)

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