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Bürgerliste will Gratis-Öffis prüfen lassen

Die Deutsche Bundesregierung will laut Medienberichten prüfen lassen, ob Öffentliche Verkehrsmittel in Zukunft gratis sein könnten. Damit möchte man die Luftverschmutzung in den Griff bekommen. Eine solche Überprüfung fordert die Bürgerliste nun auch für Salzburg.

In Deutschland will die Regierung über Gratis-Öffis diskutieren. Grund ist, eine Klage der EU-Kommission zu vermeiden, weil die Grenzwerte für die Luftverschmutzung nicht eingehalten werden können.

Bürgerliste will Gratis-Öffis prüfen

„Grundsätzlich halte ich das für eine interessante Idee auch für Salzburg", erklärt Bernhard Carl, Verkehrssprecher der Bürgerliste, in einer Aussendung. “Allerdings müsste man zuerst einmal eine Kostenberechnung anstellen und die Auswirkungen auf das bestehende System des öffentlichen Verkehrs in Salzburg prüfen." Die deutsche Bundesregierung hat für eine erste Testphase fünf deutsche Städte ausgesucht. Reutlingen im Land Baden-Württemberg ist mit seinen 110.000 Einwohnern von der Größe her durchaus mit der Stadt Salzburg vergleichbar. Aber auch größere Städte wie Mannheim, Essen und Bonn sollen dabei sein.

 

Welche Kosten kommen auf die Stadt zu?

Ein Gratis-Angebot im öffentlichen Verkehr die Stadt sicher mehr kosten. Betriebswirtschaftlich stellt sich dann aber die Frage, was auf der anderen Seite, durch Wegfall des Ticketverkaufs an Bürokratie aber auch Infrastruktur eingespart werden kann. Auch die erhöhte Nachfrage und deren Kosten müssten natürlich gerechnet werden, betont die Bürgerliste. „Öffentlichen Verkehr in Salzburg gratis zu machen ist ein attraktiver Gedanke. Bevor man aber darüber eine Entscheidung treffen kann und über eine Finanzierung verhandelt wird, müssen Zahlen über Kosten und Einsparungen auf den Tisch,“ sagt Carl, der einen entsprechenden Antrag stellen will.

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