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Bundesheer: Salzburgerin ist "Soldatin des Jahres"

Romana Klinger erhielt die Auszeichnung „Soldatin des Jahres“ (Archivbild). Bundesheer/Zaunbauer
Romana Klinger erhielt die Auszeichnung „Soldatin des Jahres“ (Archivbild).

Die "Soldatin des Jahres" kommt heuer aus Salzburg: Wachtmeister Romana Klinger vom Pionierbataillon 2 in Wals (Flachgau) wurde am Freitag mit anderen Soldaten von Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) ausgezeichnet.

Bei der Matinee "Militär des Jahres 2017" im Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport zeichnete Doskozil Soldatinnen und Soldaten, zivile Bedienstete und Dienststellen des Bundesheeres für ihre besonderen Leistungen im Jahr 2017 aus. Anhand unterschiedlicher Beurteilungskriterien wie Professionalität, Leistungswillen, Zivilcourage oder Ideenreichtum wurde in sechs unterschiedlichen Kategorien jeweils ein Sieger gekürt.

Salzburger "Soldatin des Jahres" ist auch erste Heerestaucherin

"Soldatin des Jahres 2017" wurde Wachtmeister Romana Klinger aus Hallein (Tennengau). Die 32-Jährige ist seit September 2016 als Kommandant Sturmboot und stellvertretender Kommandant Bootsgruppe in der technischen Pionierkompanie des Pionierbataillons 2 in Wals eingesetzt. Dort zeigte die gelernte Werkmeisterin stets ein hohes Maß an Leistungswillen und Initiative. Neben vielen Ausbildungen wie der zur Kranführerin, Nahkampfinstruktorin, Sturmbootsführerin oder Rettungsschwimmerin, die sie innerhalb kürzester Zeit absolvierte, ist Klinger außerdem der erste weibliche Heerestaucher beim Bundesheer. Um diesen Kurs zu bestehen, ist besonderes Durchhaltevermögen vonnöten. Bei der Verleihung konnte sie leider nicht anwesend sein.

Militärarzt ist "Rekrut des Jahres"

Militärarzt Gefreiter Maxim Timofeev erhielt die Auszeichnung zum „Rekrut des Jahres 2017“. Der gebürtige Russe ist 34 Jahre alt und lebt im 20. Wiener Gemeindebezirk. Er begann seinen Grundwehrdienst im Sanitätszentrum Ost in Wien und zeichnete sich von Beginn an durch seine Begeisterung und sein hohes Interesse aus. Während seines Grundwehrdienstes meldete er sich zwei Mal freiwillig als Truppenarzt für einen Auslandseinsatz in Ungarn. Diese Herausforderung, die mit einer hohen Verantwortung einhergeht, meisterte Timofeev vorbildlich.

Panzerbataillon 14 "Einheit des Jahres"

Die Auszeichnung "Einheit des Jahres 2017" erhielt ein Panzerzug vom Panzerbataillon 14 aus Wels für den Sieg bei der Strong Europe Tank Challenge (SETC). Im Mai 2017 konnte sich der Panzerzug bei dem SETC-Wettkampf gegen fünf andere Nationen durchsetzen und den Gesamtsieg für sich entscheiden. Österreich nahm zum ersten Mal an dem von den USA veranstalteten Bewerb teil. Der aus 16 Unteroffizieren und Chargen bestehende Panzerzug wurde von dem Welser Offiziersstellvertreter Christoph Gärtner (41) geführt.

Aufgrund seines großen Engagements wurde Fachoberinspektor Peter Tackner als „Zivilbediensteter des Jahres 2017“ geehrt. Der gebürtige Grazer ist 53 Jahre alt und im Heereslogistikzentrum Graz tätig. Durch seine Motivation und sein Organisationstalent konnte Tackner im Bereich der Heeresversorgung maßgebliche Schritte setzen, um administrative Tätigkeiten zu vereinfachen und zu standardisieren. Seine Vorlagen wurden für alle Heereslogistikzentren und die Heeresbekleidungsanstalt des Bundesheeres übernommen.

(Quelle: S24)

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