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Drohung gegen einen Ermittler löste in Salzburg Polizeieinsatz aus

Weil ein Besitzer einer Lagerhalle in Hallein (Tennengau) und zwei weitere Männer nach einem Diebstahl von rund 1.500 Kilogramm Kupfer mit den polizeilichen Ermittlungen nicht zufrieden waren, ist ein Polizist und ein vermeintlich Verdächtiger mit dem Umbringen bedroht worden.

Da nicht einzuschätzen war, ob die Situation eskaliert, wurden am Freitag, gegen 3.00 Uhr gleich vier Polizeistreifen, darunter zwei Cobra-Beamte, auf das Stadtkriminalreferat gerufen. Als drei Männer dort auftauchten, klickten die Handschellen. "Verletzt wurde niemand", sagte Polizeisprecher Anton Schentz.

Drohung: 15.000 Euro als Ersatz für Kupferdiebstahl

Der Diebstahl ereignete sich vor zwei Wochen. Ein 40-jähriger Bosnier brachte am Donnerstag, um 23.00 Uhr eine Anzeige bei der Polizeiinspektion Maxglan (Stadt Salzburg) ein. Er schilderte, dass er von drei Männern als Kupferdieb bezichtigt, erpresst und mit dem Umbringen bedroht worden sei. Er müsse ihnen innerhalb von einer Woche 15.000 Euro als Ersatz für das Kupfer übergeben, so der 40-Jährige.

Zwei Verhaftungen und eine Anzeige

Die Befragung und Anzeigenaufnahme wurde dann im Kriminalreferat in der Alpenstraße (Stadt Salzburg) fortgesetzt. Als der Polizist den Anrufer vorladen wollte, kündigte dieser an, dass er ohnehin auf die Dienststelle komme. Nach einer Dreiviertelstunde trafen drei Männer ein. Zwei der Beschuldigten, ein 27-jähriger Bosnier und ein 29-jähriger Tennengauer, wurden in die Justizanstalt gebracht. Der dritte, er war laut Polizei ein Mitläufer, wurde angezeigt. (APA)
(Quelle: S24)

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