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Ex-Turmspringer Stajkovic stirbt nach Badeunfall in Hallein-Rif

Der ehemalige Weltklasse-Wasserspringer Nikola "Niki" Stajkovic ist Freitagnachmittag während eines Schwimmtrainings im Landessportzentrum Hallein-Rif gestorben. Kinder entdeckten den leblos am Grund des Beckens treibenden 57-Jährigen. Die Todesursache war vorerst unklar. Eine Obduktion soll Klarheit bringen, teilte die Polizei Salzburg am Samstag mit.

Seine 28-jährige Ehefrau schwamm zunächst mit dem Ex-Spitzensportler, sie verließ jedoch vorzeitig das Becken, um sich schon einmal umzuziehen. Gegen 16 Uhr wurde dann das Rote Kreuz in das Bad gerufen, weil eine Kinderschwimmgruppe einen reglosen Mann im Wasser gesehen hatte. Die Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos.

Schwimmverband trauert

"Die Sportfamilie verliert mit Niki nicht nur einen begeisterten Sportler, sondern eine engen Freund und großen Förderer des Wasserspringens", betonte der Österreichische Schwimmverband am Samstag in einer Aussendung. Öfter als Stajkovic nahmen aus Österreich nur Segellegende Hubert Raudaschl (10 Teilnahmen), Springreit-Ikone Hugo Simon und Sportschütze Thomas Farnik (je 6) an Olympischen Sommerspielen teil. Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) nannte Stajkovic "Vorbild für viele junge Menschen", die Stadt Salzburg würde "dem Ausnahmesportler stets ein ehrendes Angedenken wahren."

(APA/SALZBURG24)

(Quelle: S24)

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