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Feierliche Angelobung in Hallein: 450 Rekruten leisten Eid

Rund 450 Rekruten leisteten in der Halleiner Altstadt ihren Eid. Stadt Hallein/Adi Aschauer
Rund 450 Rekruten leisteten in der Halleiner Altstadt ihren Eid.

Rund 450 Rekruten aus der Schwarzenbergkaserne leisteten am Freitag in der Halleiner Altstadt (Tennengau) ihr Treue? und Gehorsamgelöbnis auf die Republik Österreich.

Der Aufmarsch zur Angelobung erfolgte eindrucksvoll "sternförmig", und zwar einerseits von der Pernerinsel und andererseits vom Kornsteinplatz und letztlich auch von der Fußgängerzone. Der Bayrhamerplatz bot einen stimmungsvollen Rahmen für die Angelobungsfeier.

Feierliche Atmosphäre in der Altstadt von Hallein

Der Einladung von Bürgermeister Christian Stöckl folgten auch die zivilen Verbände. So marschierten mit dem Österreichischen Bundesheer die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hallein, das Österreichische Rote Kreuz, die Bürgergarde der Stadt Hallein, die Kameradschaftsverbände und zwei Musikkapellen auf.

Selten werden Angelobungsfeiern von drei Musikkapellen gestaltet. Neben der Militärmusikkapelle um Kapellmeister Oberst Ernst Herzog sorgten auch die Bergknappenmusikkapelle Dürrnberg unter Kapellmeister Hans Ebner und die Bürgerkorpskapelle Hallein unter Kapellmeister Hermann Seiwald für eine erhabene klangliche Atmosphäre. Für die begeisterten Besucher und Angehörigen der Rekruten boten die Musikkapellen eindrucksvoll einen Querschnitt der traditionellen österreichischen Blasmusik.

Bundesheer im Katastrophenschutz unverzichtbar

Bürgermeister Stöckl dankte in seiner Ansprache dem Österreichischen Bundesheer für seine Zuverlässigkeit. "Immer wenn Hallein in einer Notsituation war und das Heer brauchte, war es sofort für uns im Einsatz und unterstützte die Stadt großartig", so Stöckl. Er erinnerte dabei an den Bau Behelfsbrücke über die Salzach, die Colloredobrücke, oder an das Hochwasser 2002. "Das Bundesheer ist ein unverzichtbarer Partner beim Katastrophenschutz, dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken", so der Bürgermeister.  

Bundesheer-Unterkünfte seit 30 Jahren unverändert

An den neuen Verteidigungsminister Gerald Klug gerichtet: "Um die Einsatzfähigkeit weiterhin zu garantieren, muss der Wehrdienst attraktiver gestaltet werden, und es müssen die Kasernen sowie Unterkünfte endlich auf einen modernen, funktionellen Standard gebracht werden. Diese sind längst nicht mehr zeitgemäß. Ich diente vor 30 Jahren in der Schwarzenbergkaserne beim Korpskommando II. Bei meinen regelmäßigen Besuchen in der Schwarzenbergkaserne stelle ich leider immer wieder fest, dass sich die Unterkünfte von damals nicht verändert haben. Sie sind veraltet und wurden praktisch nie saniert."

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 18.06.2019 um 09:06 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/tennengau/feierliche-angelobung-in-hallein-450-rekruten-leisten-eid-42702349

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