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FH Puch-Urstein erweitert: Studieren unter optimalen Bedingungen

 "Der Ausbau der Fachhochschule in Puch-Urstein ist eine wichtige Investition in die Zukunft Salzburgs als Bildungsstandort. Die Ausbildung an der FH garantiert hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt." Das betonte Landeshauptfrau Gabi Burgstaller am Donnerstag bei der Feier zum Erweiterungsbau.

"Mit dem Ausbau des Standortes Puch-Urstein der FH Salzburg setzen wir einen weiteren Meilenstein. Dazu steuert das Land Salzburg den erheblichen Beitrag von 9,81 Millionen Euro bei." Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer ergänzte: "Dieses Projekt zeigt deutlich, wie effizient und sinnvoll die Gelder aus dem von mir angeregten Impulsprogramm unter der Marke Salzburg Anleihe eingesetzt werden: Die 9,81 Millionen Euro werden nämlich genau aus diesem Bereich finanziert und sind hier nachhaltig bestens angelegt." "Die FH Salzburg Urstein ist seit fast 17 Jahren ein wichtiger Partner der Salzburger Wirtschaft. Bei der Erarbeitung des neuen wirtschaftspolitischen Programms haben sich als große Herausforderungen quer durch alle Branchen die Themen ausgezeichnete Arbeitskräfte und Ressourceneffizienz (green tech) sowie Nachhaltigkeit herauskristallisiert. In beiden Bereichen trägt die FH Salzburg Urstein dazu bei, dass Salzburg ein Standort der Zukunft bleibt. Konkret hat die FH zusammen mit der Salzburg AG einen neuen Ausbildungsschwerpunkt Intelligente Stromnetze entwickelt. Der Schwerpunkt Smart Grids wird auch als eine der ersten Maßnahmen des wirtschaftspolitischen Programmes in Köstendorf erprobt. Salzburg ist auf diesem Gebiet Vorreiter und seit 2009 eine Modellregion für Smart Grids, eine Denk- und Praxiswerkstatt für die Stromnetze der Zukunft. Ab Herbst wird es im FH-Bachelor-Studiengang Informationstechnik und System-Management eine vertiefende Ausbildung Intelligente Energiesysteme und die Master-Spezialisierung Future Energy Systems geben. Insgesamt ist es ein großes Ziel, die Forschungs- und Entwicklungs-Quote in Salzburg zu heben. Auch dabei spielt die FHS eine große Rolle als Zentrum für Tourismusforschung, Zentrum für Zukunftsstudien, Bereich Design, Holz und Zusammenarbeit mit Salzburg Research", so Haslauer. Durch die Erweiterung entstanden in eineinhalbjähriger Bauzeit 500 neue Studierplätze sowie 53 zusätzliche Büroarbeitsplätze für Lehre und Forschung, Hochschulleitung und Organisation. Gebaut wurden ein Hörsaal für 200 Personen, neun Seminarräume für je 22 bis 30 Personen, sechs Projekträume für Studierende, drei IT- und Robotik-Labore, zwei Funktionsräume für gesundheitswissenschaftliche Studiengänge, ein Bibliotheksspeicher für rund 20.000 Medien sowie ein Showroom. 130 Kilometer Strom- und EDV-Kabel und zwei Kilometer Heizungsleitungen wurden verlegt. 18 lichtstarke und geräuscharme Beamer und 26 WLAN-Accesspoints sorgen für zeitgemäße Ausstattung. Mit dem Parkdeck stehen nun ausreichend Parkflächen vor allem für die berufsbegleitend Studierenden und externen Lehrbeauftragten zur Verfügung. Die Kosten für Gebäude und Tiefgarage betrugen 9,81 Millionen Euro, die durch das Land Salzburg finanziert wurden. Die Kosten für Einrichtung, IT- sowie AV-Ausstattung in der Höhe von 1,5 Millionen Euro wurden aus dem laufenden FH-Budget bezahlt. Bauherr ist die Heimat Österreich gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft. Für das Baumanagement und die örtliche Bauaufsicht zeichnet die SABAG Bauträger GmbH verantwortlich. Als Architekt zeichnet Robert Schranz aus Salzburg verantwortlich.
(Quelle: S24)

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