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Spatenstich

FH Salzburg bekommt neues Forschungsgebäude

Entwicklung innovativer Bauteile

Die Fachhochschule Salzburg baut die Position als Kompetenzzentrum für alpines Bauen mit Holz und Energieeffizienz weiter aus. Heute erfolgte am Standort in Kuchl (Tennengau) der Spatenstich für ein neues Forschungsgebäude.

In diesem neuen Gebäude sollen unter dem Namen "Twin2Sim" mit Hilfe von digitalen Techniken und Simulationen die Entwicklung innovativer Gebäudehüllen und Bauteile vorantreiben werden.

FH Salzburg: 2,2 Mio. Euro für neues Gebäude

Die Fachhochschule Salzburg investiert gemeinsam mit dem Land Salzburg 2,2 Mio. Euro in das Gebäude, das mit Jahresende fertiggestellt sein soll. "Twin2Sim" sei die bisher größte Einzelinvestition in die Forschung an der FH Salzburg, erklärte Geschäftsführer Raimund Ribitsch.

"Twin2Sim": Neue Versuchsräume als Herzstück

Der Forschungskomplex besteht aus einem Prüfstand, einem Versuchsgebäude mit 20 Arbeitsplätzen, Prüfräumen, einem Multifunktionslabor und einer Manipulationshalle. Das Herz von "Twin2Sim" sind Versuchsräume, in denen Bauteile verschiedenster Gebäudehüllen eingebaut, analysiert und einem langfristigen Monitoring unterzogen werden. Dabei arbeiten die Wissenschafter mit Simulationen an digitalen Zwillingen – was sich in der Namensgebung "Twin2Sim" widerspiegelt. "Wir können neue Erkenntnisse gewinnen, wie Gebäudetechnik, Bauteile, Raum und Mensch zusammenwirken", erläuterte Projektleiter Michael Grobbauer am Dienstag anlässlich des Spatenstichs für das Gebäude. Ziel ist es, mit innovativen Bauteilen und Lösungen einen Beitrag zu höherer Energieeffizienz und Klimaschutz zu leisten.

Hotspot der Materialforschung

Das Gebäude selbst ist ein passivhaustauglicher, konstruktiver Holzbau. Der Standort Kuchl sei aufgrund der hier ansässigen Einrichtungen ein Hotspot der nachhaltigen Materialforschung, sagte Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) beim Spatenstich: "Wir erwarten uns praxisnahe Forschung in enger Kooperation mit der heimischen Wirtschaft." Interesse seitens der Unternehmen besteht: Schon jetzt konnten Drittmittel von über 200.000 Euro für gemeinsame Projekte eingeworben werden.

(Quelle: APA)

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