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Krankenhaus Hallein offiziell in SALK eingegliedert

Das Krankenhaus Hallein ist nun offiziell Teil der SALK. Land Salzburg/Haidenberger
Das Krankenhaus Hallein ist nun offiziell Teil der SALK.

2015 hatte das Halleiner Krankenhaus ein großes Problem: Auf zu viele Patienten kamen zu wenige Ärzte, um die Versorgung in der Chirurgie und der Unfallchirurgie sicherzustellen. Die Lösung sah man damals in der Kooperation und der anschließenden Integration in die SALK (Salzburger Landeskliniken). Nun konnte der Vertrag unterzeichnet werden, die Vorarbeiten für die Integration sind abgeschlossen.

Spitals- und Gesundheitsreferent Christian Stöckl (ÖVP) betont: "Das Zusammenspiel der Kliniken wird immer wichtiger – das Beispiel der Landesklinik Hallein zeigt, dass die Gesundheitsstrukturen in der Spitalsversorgung eine gute Abstimmung der Leistungsträger im Gesundheitswesen, eine regionale Vernetzung, sowie die Ausnutzung der vorhandenen Strukturen und Personalressourcen in bestmöglicher Weise verlangt. Nach der systemtechnischen Integration per 1. Jänner 2018 – der Umstellung der IT-Systeme – wird der weitere Ausbau der Tagesklinik zügig fortgesetzt."

Daten und Fakten:

Aktueller Status bzgl. Versorgung der Bevölkerung:

  • Geburten steigend:
    • 2015 – 800
    • 2017 erwartet – 850
  • Tagesklinik-Struktur eingerichtet, TK-Fälle steigend:
    • 2015 – 160
    • 2017 erw. – 350
  • Operationen:
    • 2015 – 1.586
    • 2017 erw. – 2.100
  • Chirurgische / unfallchirurgische Fälle gesteigert:
    • 2015 – 1.150
    • 2017 erw. – 1.500
  • Stationäre Fälle gesamt stabilisiert:
    • 2015 – 5.800
    • 2017 erw. – 6.200
  • LKF-Punkte steigen überdurchschnittlich an

Grundversorgung für 50.000 Tennengauer

Das Krankenhaus Hallein stellt mit rund 300 Mitarbeitern die Grundversorgung von 50.000 Menschen im Tennengau sicher. Im Haus sind Abteilungen für Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemeinchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin und seit einem Jahr auch ein Satellitendepartment für Unfallchirurgie. Rund 6.200 stationäre Aufnahmen pro Jahr und knapp 850 erwartete Geburten zeigen die Notwendigkeit des Krankenhauses für die Region.

Rückblick auf 2016:

2016 wurden die Notfallambulanz, die Chirurgie, die Gynäkologie und Geburtshilfe und die Innere Medizin 24 Stunden an sieben Tagen geführt. Zusätzlich wurde eine „Unfallambulanz“ an fünf Tagen in der Woche mit Fachärzten für Orthopädie und Traumatologie vom Uniklinikum Salzburg durch das „Satellitendepartment für Unfallchirurgie“ eingerichtet.

In Hallein findet in erster Linie die traumatologische Grundversorgung statt. Das chirurgische Team in Hallein ist nach längerem Ärztemangel nun mit Fachärzten sowie in Ausbildung stehenden Ärzten für Chirurgie voll ausgestattet. Von Montag bis Freitag sind in der Ambulanz der Abteilung für Chirurgie von 7.30 bis 15.30 Uhr Fachärzte präsent. Die Ambulanz des Satellitendepartments ist ebenfalls unter der Woche von 07.30 bis 15.30 Uhr besetzt.

Seit Februar 2017 neue Kooperation bei Frauenheilkunde

In der Inneren Medizin sowie der Gynäkologie- und Geburtshilfe wird auch weiterhin das Angebot für die Patienten kontinuierlich sichergestellt. Seit 1. 2. 2017 wird das Team der Gynäkologie und Geburtshilfe von der Uniklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Uniklinikums Salzburg unterstützt.

(Quelle: S24)

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