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Salzburg präsentiert sich in Brüssel mit Start-up-Initiative

Wie viele Mittel in Zukunft von der EU für die Förderung von Start-ups lukriert werden können, ist noch nicht ganz klar. AFP/Ozan Kose/Archiv
Wie viele Mittel in Zukunft von der EU für die Förderung von Start-ups lukriert werden können, ist noch nicht ganz klar.

Salzburg hat sich am Dienstag in Brüssel mit einer Start-up-Initiative präsentiert. "Wir wollen eine neue Gründerzeit in Salzburg und in Österreich auslösen", sagte Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP).

Für Salzburg sei in Zukunft insbesondere die Förderung durch den aufgestockten EU-Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) "sehr interessant", da dann auch Klein- und Mittelbetriebe Zugang zu den EU-Fördertöpfen hätten. Eingehender wollte Haslauer am Dienstag darüber noch mit dem Vizepräsidenten der EU-Kommission, Jyrkki Katainen, reden.

Start-up: Höhe der EU-Förderungen noch offen

Wie viele Mittel in Zukunft von der EU für die Förderung von Start-up- und Scale-up-Unternehmen lukriert werden können, sei aber noch offen, sagte der Landeshauptmann nach einem Gespräch mit dem EU-Budgetkommissar Günther Oettinger. So könnten die Verhandlungen zum nächsten EU-Finanzrahmen wohl erst 2018 nach dem Abschluss der Brexit-Verhandlungen beginnen.

Das Volumen des nächsten EU-Finanzrahmens sei auch "ergebnisoffen". Durch den EU-Austritt Großbritanniens müssten die EU-Staaten entweder mehr Mittel aufbringen oder die Leistungen würden gekürzt. Darüber hinaus gebe es für die EU neue Aufgaben in den Bereichen Verteidigung und Grenzschutz, sagte Haslauer.

Salzburger Unternehmer brauchen europäischen Marktzugang

Innovative Unternehmen aus Salzburg brauchten auch den europäischen Marktzugang, sagte Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf (ÖVP). "Um weiterzukommen braucht es die europäische Dimension." Daher sei Salzburg auf Partnersuche, damit die Initiativen auch bei den Menschen ankommen könnten.

40 Start-ups in Salzburg unterstützt

In Salzburg wurden nach Angaben der Organisatoren seit 2016 im Rahmen der regionalen Netzwerkinitiative "Start-up Salzburg" 40 Start-ups unterstützt, fünf wurden in eine engere Auswahl aufgenommen. In einem sechsmonatigen "Inkubationsprogramm" werden sie an die Marktreife herangeführt. "Wir hätten uns ohne den Inkubator nicht gegründet", sagte Thomas Weiss, der Gründer der Firma Authentic Vision, die fälschungssichere Fingerabdrucke von Produkten herstellt.

(APA)

(Quelle: S24)

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