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Skifahrer nach Kollision mit "Ski-Doo" gestorben: Prozess vertagt

Bis zum nächsten Verhandlungstermin wird ein gerichtsmedizinisches Gutachten erstellt. Neumayr/Archiv
Bis zum nächsten Verhandlungstermin wird ein gerichtsmedizinisches Gutachten erstellt.

Ein 41-jähriger Österreicher ist am Montag wegen einer Kollision eines "Ski-Doo" mit einem Skifahrer am 13. Februar 2012 in Rußbach (Tennengau) als Angeklagter vor einem Einzelrichter am Landesgericht Salzburg gestanden.

Der Mann hatte den "Ski-Doo" gelenkt, als der 85-jährige Skifahrer dagegen prallte. Der Pensionist erlitt schwere Verletzungen. Weil der Oberösterreicher im Juli gestorben war, wurde der Strafantrag modifiziert und der Beschuldigte wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen angeklagt. Der Prozess wurde auf unbestimmte Zeit vertagt.

Gerichtsmedizinisches Gutachten wird erstellt

Bis zum nächsten Verhandlungstermin wird ein gerichtsmedizinisches Gutachten erstellt. "Es soll klären, ob der Unfall einen kausalen Zusammenhang mit dem Tod des Skifahrers hat", erläuterte Gerichtssprecherin Bettina Maxones-Kurkowski. Es werden auch noch einige Zeugen einvernommen und weitere Gutachten eingeholt.

Ski-Doo-Lenker soll zu schnell gewesen sein

Laut Staatsanwaltschaft hatte der 41-Jährige das akustisches Warnsignal und die Drehleuchte des Schneemobils nicht eingeschaltet, als er am Pistenrand in der Skiregion Dachstein-West bergauf fuhr. Der "Ski-Doo"-Lenker soll auch zu schnell unterwegs gewesen sein, was er jedoch bestritt. Er wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Ursprünglich war er wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung unter besonders gefährlichen Verhältnissen angeklagt worden. (APA)

Aufgerufen am 26.04.2019 um 04:20 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/tennengau/skifahrer-nach-kollision-mit-ski-doo-gestorben-prozess-vertagt-42704089

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