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Spatenstich für Halleiner Hochwasserschutz

Für das größte aktuelle Hochwasserschutz-Projekt im Land Salzburg nahmen Landesrat Sepp Eisl, Umweltminister Niki Berlakovich und Halleins Bürgermeister Christian Stöckl am Freitag den Spatenstich vor.

Bis 2017 soll das Großprojekt bei der Mündung des Almbaches in Hallein abgeschlossen werden. Die erste Bauetappe beinhaltet die Verbauung des Almbaches. Darüber hinaus konnten im vergangenen Winter bereits Vorarbeiten im Bereich des Kraftwerkes Sohlstufe Hallein durchgeführt werden.

Steigerung der Lebensqualität durch Hochwasserschutz

"Um das Siedlungs- und Gewerbegebiet von Hallein vor Hochwasser besser zu schützen, werden wir mit der Umsetzung von Schutzmaßnahmen starten", so Umweltminister Berlakovich. "Wir werden die Region sicherer machen und durch ökologische Maßnahmen die Lebensqualität steigern. Das Umweltministerium übernimmt mit 85 Prozent den Großteil der Kosten, das sind insgesamt 13,4 Millionen Euro. Mit diesen Maßnahmen gelingt uns ein wichtiger Lückenschluss zum Hochwasserschutz an der Salzach. Wir sind damit in Salzburg gut unterwegs und machen Österreich Schritt für Schritt sicherer." Im Bundesland Salzburg wurde in den vergangenen Jahren die Umsetzung von Hochwasserschutzprojekten vom Land aktiv vorangetrieben. "Es ist gelungen, dieses Großprojekt auch in Zeiten knapper Budgets zu starten. Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität", betonte Landesrat Eisl. Insgesamt wird das Projekt in sechs Bauetappen abgewickelt. Zum Projekt gehört auch die Errichtung von neuen Erholungsräumen für die Bevölkerung. Der Park des Seniorenheims wird umgestaltet und der Fluss aufgeweitet. "So gelingt die Verknüpfung von Hochwasserschutz mit der Gestaltung von Freizeitflächen für die Bewohnerinnen und Bewohner", sagte Eisl.

Hochwasserschutz soll über 16 Mio. Euro kosten

Für die Stadtgemeinde Hallein ist dieses Projekt zukunftsweisend. "Nach dem verheerenden Hochwasser 2002 sind wir froh, diesen Hochwasserschutz zu bekommen. Damit werden zahlreiche Wohnobjekte, mehrere Schul- und Kinderbetreuungseinrichtungen, das Seniorenheim, das für die Region so wichtige Keltenmuseum und viele Gewerbeobjekte vor einem 100-jährlichen Hochwasser geschützt", so Bürgermeister Stöckl. Zukünftig sollen Überschwemmungen durch Schutzmauern, die bis zu einem halben Meter dick sind, durch fünf Pumpwerke zur Hinterlandentwässerung, durch eine Flussaufweitung und mit mobilen Schutzelementen verhindert werden. Insgesamt wird bis zur Fertigstellung mit Kosten von rund 16,4 Millionen Euro gerechnet. Finanziert werden die Maßnahmen vom Lebensministerium, der Gemeinde Hallein und dem Land Salzburg.
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 22.04.2021 um 08:32 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/tennengau/spatenstich-fuer-halleiner-hochwasserschutz-59339209

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