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Sternschnuppenregen über Salzburg

Sternschnuppe bei der Kaiserbuche. FMT-Pictures/T.A.
Sternschnuppe bei der Kaiserbuche.

Der alljährliche Sternschnuppenregen war in der Nacht auf Freitag besonders gut zu beobachten. Im Flachgau ist es Fotografen gelungen, das Himmelsschauspiel festzuhalten.

Die Sternschnuppen-Bilder wurden gegen 23 Uhr bei der Kaiserbuche in Obertrum am See geschossen. Wer in der Nacht auf Samstag beobachten möchte, hat am ehesten im Westen gute Karten auf freie Sicht. In Ober- und Niederösterreich, Wien, dem Burgenland sowie der östlichen Steiermark dürften Reste der Wolkenfront die Sicht beeinträchtigen.

Sternschnuppen mit freiem Auge erkennbar

Zur Beobachtung von Meteorschauern braucht man keine optischen Hilfsmittel wie Ferngläser oder gar Fernrohre: Am besten geht es mit dem freien Auge, raten die Astronomen.

Sternschnuppen entstehen, wenn kleinste Partikel und Staubkörner mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringen, dort verglühen und in der Luft Leuchteffekte hervorrufen. Solcher Staub kann von Kometen stammen, die auf ihren Runden um die Sonne einen Teil ihres Materials verlieren. Diese winzigen Partikel umkreisen weiter auf der Bahn des Kometen die Sonne. Kreuzt die Erde diese Bahn, erzeugen die Staubteilchen einen sogenannten Meteorschauer.

Perseiden jedes Jahr im August

Alljährlich Mitte August passiert das mit der Bahn des Kometen Swift-Tuttle, dessen Staubspur den Sternschnuppen-Regen der Perseiden erzeugt. 2016 wurde die Bahn des Kometen von der Anziehungskraft des Planeten Jupiter etwas näher an die Erde gerückt. Der Meteorstrom dürfte daher heuer rund eineinhalb Mal stärker ausfallen als in den vergangenen Jahren.

(SALZBURG24/APA)

 

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