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Tourengeher stürzt in den Tod

Bei der Abfahrt durch die Ostwandrinne des Hohen Göll im Grenzgebiet zwischen dem Salzburger Tennengau und dem bayerischen Berchtesgaden ist am Samstag ein 37-jähriger Salzburger tödlich verunglückt.

Der Tourengeher aus Wals bei Salzburg rutschte kurz nach der Einfahrt in die etwa 50 Grad steile Rinne aus und stürzte 500 Meter in die Tiefe, teilte Polizeisprecher Michael Rausch mit. Der Bergsportler konnte nur noch tot geborgen werden.

Tourengeher auf 2.400 Meter Seehöhe gestürzt

Der 37-Jährige war gemeinsam mit einem 46-jährigen Bergkameraden aus der Stadt Salzburg vom Gemeindegebiet von Golling (Tennengau) vom sogenannten "Wilden Freithof" mit Pickel und Steigeisen zur Scharte des Hohen Göll aufgestiegen. Die beiden alpinerfahrenen Salzburger waren um 3.45 Uhr gestartet und erreichten gegen 7.45 Uhr die Scharte in 2.400 Meter Seehöhe. Kurz nach 8.00 Uhr fuhr er mit den Skiern in die Ostwandrinne ein und stürzte nach kurzer Fahrt ab. Der 46-Jährige musste das Unglück mitansehen und verständigte die Einsatzkräfte. Der Tote wurde vom Rettungshubschrauber C6 auf einer Seehöhe von 2.000 Meter mit dem Seil aus der Rinne geborgen. Die zweite Tourengeher blieb unverletzt. (APA)
(Quelle: S24)

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