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Zwei Todesopfer bei Alpinunfällen im Bundesland Salzburg

Im Bundesland Salzburg sind Samstagvormittag bei Alpinunfällen in Abtenau (Tennengau) und Leogang (Pinzgau) zwei Bergsteiger ums Leben gekommen. In beiden Fällen sind die Alpinisten jeweils rund 100 Meter in die Tiefe gestürzt.

Die Helfer konnten nur noch ihren Tod feststellen. Zur Bergung der Leichen kam der Polizeihubschrauber "Libelle" zum Einsatz, sagte ein Sprecher der Polizei zur APA.

Abtenau: 42-Jähriger stürzt 100 Meter in die Tiefe

In Abtenau hatte ein Paar aus Deutschland offenbar die Nacht auf der Laufener Hütte im Tennengebirge verbracht. Beim Abstieg am Samstagvormittag kam es dann im Bereich der Wandalm zum tödlichen Absturz. Der 42-Jährige fiel rund 100 Meter in die Tiefe. Die ersten Helfer konnten aber nichts mehr für ihn tun, er war bereits tot. Die Leiche lag in unwegsamem Gelände. Zur Bergung wurde der Polizeihubschrauber gerufen.

53-Jähriger stürzt bei Leogang ab

Keine zwei Stunden später ging auch ein Notruf aus Leogang ein. Dort waren drei Einheimische am Mitterhorn in den Leoganger Steinbergen unterwegs. Im Bereich der Hainfeldscharte stürzte dann ein 53-Jähriger aus bisher nicht bekannter Ursache ebenfalls rund 100 Meter weit ab. Auch für ihn gab es keine Hilfe mehr. Die "Libelle" wurde nach dem Einsatz in Abtenau gleich nach Leogang zur Bergung des Toten beordert, so der Polizei-Sprecher. Nähere Einzelheiten waren bei beiden Unfällen vorerst noch nicht bekannt.

(APA)

(Quelle: S24)

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