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Terminal von DB Schenker bei Salzburg ans Bahnnetz angeschlossen

Der heuer im April in Bergheim bei Salzburg eröffnete Terminal von DB Schenker ist nun an das Schienennetz angeschlossen worden.

Der High-Tech-Terminal von DB Schneker ist neben Paris, Malmö und Friedewald in Deutschland einer von vier Hauptumschlagbetrieben (Hubs) der international tätigen Spedition. Die Errichtung dieses Logistikzentrums hat rund 26 Mio. Euro gekostet, teilte das Unternehmen am Dienstag in einer Aussendung mit.

Auf einem Areal von rund 80.000 Quadratmetern wurden eine 10.000 Quadratmeter große Umschlaghalle, eine 4.250 Quadratmeter große Logistikhalle sowie ein fast 5.000 Quadratmeter großes Bürogebäude errichtet. Das neue Verbindungsgleis ist rund 400 Meter lang und verbindet die Anlage mit der bestehenden Bahnstrecke der SalzburgerLokalbahn im Industriegebiet Aupoint und so mit dem europäischen Schienennetz. Auf langen Strecken und für bestimmte Güter sei die Schiene ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll, begründete das Unternehmen den Bahnanschluss.

Die Umschlaghalle hat 125 Be- und Entladetore, die Güter werden alle automatisch gewogen und gemessen, gescannt und elektrisch transportiert. Mit der unterirdischen Flurförderkette können 400 Tonnen pro Stunde bewegt werden. Am neuen Standort werden rund 230 Mitarbeiter beschäftigt.

Salzburg ist innerhalb der 700 Schenker-Niederlassungen in Europa eine wichtige Transportdrehscheibe nach Südosteuropa, aber auch nach Zentralasien. Im österreichischen Expressgutverkehr treffen sich in Salzburg jede Nacht Lkw aus elf heimischen Niederlassungen, um hier zentral ihre Güter auszutauschen und bis zum Morgen an die vorgesehenen Standorte zu bringen.
(Quelle: S24)

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