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So gelingt das Lernen zu Hause

Schultag ordentlich durchplanen

Seit gut einer Woche sind die Schulen auf einen Minimalbetrieb heruntergefahren. Dort werden zurzeit nur jene Kinder und Jugendliche betreut, für die das zu Hause nicht möglich ist. Das Lernen soll aber daheim weitergehen, wie das am besten gelingt, lest ihr hier.

In den Schulen werden derzeit nur Kinder betreut, für die dies zu Hause nicht möglich ist. Das betrifft weniger als ein Prozent der Salzburger Schüler und ist vor allem für Eltern in systemrelevanten Berufen eine große Erleichterung. Das Lernen soll jetzt aber von daheim aus weitergehen. Viele müssen sich erst an die neuen Gegebenheiten anpassen. Hinzu kommt, dass durch die neue, ungewohnte Situation das Konfliktpotential steigt. Der Schulpsychologische Dienst der Bildungsdirektion gibt Tipps, wie das alles zu Hause besser funktionieren kann.

Schulalltag gegen "Ferienmodus"

Damit Schülerinnen und Schüler nicht allzu sehr in einen "Ferienmodus" verfallen ist es wichtig, dass auch daheim ein Schultag simuliert wird. Nach einem gesunden Frühstück sollen sich die Kinder ganz normal anziehen und nicht etwa den ganzen Tag im Pyjama bleiben. Für das Erreichen des Lernfortschritts kann zudem ein Zeitplan fixiert werden. Es werden darin Lernzeiten, aber auch die nötigen Pausen, möglichst ohne Medienkonsum, festgelegt. Zum Lernerfolg trägt bei, wenn dafür ein fixer Platz – zum Beispiel der Schreibtisch oder Küchentisch – mit möglichst wenigen Ablenkungen definiert wird.

Richtiger Mix aus Lernen, Pausen, Freizeit

Zusätzlich zu den kurzen Pausen ist es ratsam, die „Zehn-Uhr-Pause“ mit einem gemeinsamen Essen bewusst wahrzunehmen. Es hilft den Schülern, wenn verschiedene Stoffgebiete, die einander nicht ähnlich sind, hintereinander durchgenommen werden. Also sollten zum Beispiel Deutsch, Mathematik und Sachunterricht abwechselnd auf dem Stundenplan stehen. Auch die Freizeit ist wichtig, damit nicht jeder Tag gleich ist und man nicht in einen Alltagstrott verfällt.

Schule hilft bei Problemen

"Wenn Hilfe benötigt wird, sollte der erste Ansprechpartner immer die jeweilige Schule beziehungsweise die jeweilige Lehrperson sein. Bei größeren Herausforderungen ist das Team der Schulpsychologie unter www.bildung-sbg.gv.at erreichbar", erklärt Bildungsdirektor Rudolf Mair.

"Für uns alle ist das eine ganz neue Situation, die auch Konfliktpotenzial mit sich bringt. Kostenlose Beratungsstellen wie „kids-line“ (Tel. 0800 234 123) stehen jederzeit zur Verfügung", ergänzt Bildungslandesrätin Maria Hutter (ÖVP). 

(Quelle: SALZBURG24)

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