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Kunstprojekt

Salzburger Wal als Mahnmal in Wien

Mathias Gmachl erschafft 17 Meter langen Meeressäuger

Ein kapitaler Wal des Salzburger Künstlers Mathias Gmachl erinnert seit Donnerstag im Wiener Museumsquartier an den sorgsamen Umgang des Menschen mit der Natur.

Unter dem Titel "Echoes - a voice from uncharted waters" hat der gebürtige Salzburger Künstler Mathias Gmachl die bunt-abstrakte Replik des Meeressäugers geschaffen, die nun bis 11. Juni im Haupthof des Kulturquartiers zu sehen ist. Dann schwimmt der 17 Meter lange, fünf Tonnen schwere Blauwal weiter in die Schweiz.

Gmachl gewinnt Wettbewerb

Schließlich haben mit Wien Kulturareale in Montreal und eben Lugano zusammengelegt, um ein gemeinsames Kunstwerk für den öffentlichen Raum zu schaffen. Aus dem initiierten Wettbewerb ging Gmachl als Sieger hervor. "So eine internationale Zusammenarbeit war für mich eine sehr positive Überraschung", unterstrich der 1974 geborene Künstler am Donnerstag.

Wal als Platzhalter

Aus dieser Konstellation heraus ging die Idee für die Umweltskulptur, die Pars pro Toto zu sehen ist: "Der Wal ist ein Platzhalter für alles nicht-menschliche Leben auf der Erde." Der Stahl-Wal ist mit Sensoren ausgestattet, die Besucherinnen und Besucher registrieren und dementsprechend Licht und Klang aus Wal-und Meeresgeräuschen steuern.

Das Projekt sei eine klare Mahnung an die aktuelle Ausbeutung der Natur durch den Menschen, unterstrich auch MQ-Chef Christian Strasser: "Das wird sich ändern müssen in den kommenden Jahren."

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 26.09.2021 um 10:17 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/wal-als-mahnmal-vor-wiener-museumsquartier-103417102

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