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Grenzkontrollen Thema

Haslauer und Schnöll treffen Seehofer

Haslauer Schnöll Land Salzburg/Franz Neumayr
Stefan Schnöll (li.) und Wilfried Haslauer reisen nach Deutschland.

Mit dem Ziel ein besseres Grenzmanagement am Walserberg zu erreichen, reisen Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (beide ÖVP) am Mittwoch zum deutschen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nach Berlin. Salzburgs Politiker fordern, dass die Grenzkontrollen künftig über mindestens drei Spuren abgewickelt werden sollen.

Autofahrer, Pendler sowie Touristen vom Stau am Grenzübergang Walserberg und damit gleichzeitig die Anrainergemeinden vom Umgehungsverkehr entlasten - das steht für Haslauer und Schnöll auf ihrer Agenda für das Treffen mit Seehofer. „Wir wollen ein besseres Grenzmanagement erreichen, solange die Grenzkontrollen aufrecht bleiben, um die Anrainer vom Ausweichverkehr zu entlasten. Die langen Staus beeinträchtigen die Bürger und Wirtschaftstreibenden massiv. Dem wollen wir entgegenwirken“, erläutern die beiden Regierungsmitglieder das Ziel des Besuchs.

Walserberg: Kontrollen über drei Spuren

Mit im Gepäck haben Haslauer und Schnöll einen gemeinsam mit der deutschen Polizei ausgearbeiteten Plan, wie die Grenzkontrollen künftig mindestens über drei Spuren abgewickelt werden können. „Auf österreichischer Seite ist alles zwischen Land, Polizei und Asfinag abgestimmt. In Deutschland bedarf es allerdings noch der Zustimmung des Zolls, des Finanzministeriums, des Verkehrs- und des Innenministeriums“, so Schnöll. „In dieser für Salzburg sehr wichtigen Frage setzen wir bei den Entscheidungsträgern auf höchstmöglicher Ebene an für eine Lösung, die deutliche Verbesserungen beim Grenzmanagement bringt“, betont Haslauer.

(Quelle: SALZBURG24)

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