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Organisation zieht Bilanz

Wasserrettung seit Jänner fast 500 Mal im Einsatz

Ehrenamtliche helfen sogar in Teststraßen

Mit dem Beginn des Herbstes ist die Badesaison an Salzburgs Seen sowie die der Wildwassersportarten an den Salzburger Flüssen vorbei. Die Wasserrettung hatte nach einem ruhigen Sommer im vergangenen Jahr diesen Sommer mit 486 Einsätzen wieder alle Hände voll zu tun und zieht nun Bilanz.

Vor allem an den Flüssen ist es zu einem Einsatzrekord gekommen, teilt die Wasserrettung Salzburg heute in einer Aussendung mit. Insgesamt war man 486 Mal im Einsatz.

Suche nach vermisstem Bub in Bruck

Der aufwendigste Einsatz sei die Suche nach dem im Juni in Bruck (Pinzgau) in die Salzach gestürzten und vermissten Kind gewesen. Über eine Woche lang hatten die Einsatzkräfte der Wasserrettung nach dem 4-Jährigen gesucht. Insgesamt wurden 169 Menschen seit Januar von der Wasserrettung gerettet. Acht Menschen konnten nur noch tot geborgen werden.

Tod tot Bilderbox
(SYMBOLBILD)

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Über 400 Freiwillige bei Wasserrettung Salzburg

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Einsatzkräfte bergen Fahrzeuge

Auch bei Bergungsarbeiten haben die Freiwilligen geholfen. Insgesamt 42 Mal holten sie Fahrzeuge oder Sachgüter aus dem Wasser, außerdem leisteten sie 64 Mal technische Hilfe, unter anderem bei einem Öleinsatz im Frühling in St. Gilgen (Flachgau). 10.229 Stunden ehrenamtliche Arbeit wurden so geleistet – um 75 Prozent mehr als im Vorjahr.

IMG-20210529-WA0014.jpg FF St. Gilgen/Karl Paul
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Ehrenamtliche helfen in Teststraßen

Übungen und Veranstaltungen waren im Frühling durch den Lockdown keine möglich. Im März wurden die Einsatzkräfte schließlich geimpft, wodurch Mitte April der Ausbildungsbetrieb wieder starten konnte. In keiner der 23 Ortsstellen kam es zu einem Corona-Cluster. Seit Anfang Mai unterstützen auch einige Ortsstellen ihre Gemeinden bei der Durchführung der Selbsttests an den Teststraßen.

(Quelle: SALZBURG24)

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