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Weniger Luftverschmutzung durch Corona-Krise

Minus von rund 40 Prozent

Verkehr, Corona-Krise, APA/BARBARA GINDL
Die Situation auf dem Autobahnkreuz Salzburg Süd (A1/A10) am Dienstag, 17. März 2020. Die Bundesregierung hat die Maßnahmen im Kampf gegen das neue Coronavirus noch einmal drastisch verschärft. Für ganz Österreich wurde eine "Ausgangsbeschränkung" ausgesprochen. Das sorgt auch für deutlich weniger Luftverschmutzung in Salzburg. 

Weniger Verkehr auf den Straßen, weniger Luftschadstoffe: Die strengen Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat im Bundesland Salzburg zu einem Rückgang der Stickstoffdioxid-Konzentrationen (NO2) in den vergangenen sieben Tagen um rund 40 Prozent geführt. Das teilte das Landes-Medienzentrum am Freitag mit.

Die Luftqualität hat sich deutlich verbessert. Den größten Rückgang von Stickstoffdioxid gab es in der Stadt Salzburg am Rudolfsplatz. Dort wurden innerhalb einer Woche um 44 Prozent weniger gemessen als im Vergleichszeitraum der vergangenen fünf Jahre.

Luftverschmutzung: Rückgang bis zu 42 Prozent

Aber auch an den Luftgütemessstellen in den Salzburger Bezirkshauptstädten wurden geringere Schadstoffe registriert: In St. Johann, Tamsweg und Zell am See lag der Rückgang zwischen 36 beziehungsweise 42 Prozent. Da die Corona-Maßnahmen von der Bundesregierung bis zum Ostermontag (13. April) verlängert wurden, werde der fehlende Osterreiseverkehr die Schadstoffe-Werte nochmals verringern, hieß es.

(Quelle: APA)

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