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Wetter in Salzburg

Heiße oder weiße Weihnachten?

Wo es Chancen auf eine Bescherung im Schnee gibt

Weihnachten, Wetter, SB APA/dpa/Christoph Schmidt
Der Heilige Abend wird laut Prognose windig und mild. (SYMBOLBILD)

Weiße Weihnachten sind in aller Munde: Die föhnbedingten Temperaturrekorde dürften zwar vorbei sein, eine Bescherung im Schnee gibt es dennoch auch heuer wohl nur wieder in höheren Lagen. Wir geben euch einen Wetter-Überblick für die kommenden Weihnachtstage.

Mit den neuesten Wettermodellen sind nun auch die letzten Hoffnungen auf weiße Weihnachten im Flachland geplatzt. Von Westen her erreichen uns an Heiligabend nämlich recht milde Luftmassen, Höchstwerte von verbreitet fünf bis zehn Grad sind die wenig winterliche Folge. Die besten Chancen auf eine Bescherung im Schnee bestehen nach Angaben der Experten der Österreichischen Unwetterzentrale einerseits in Osttirol und manchen Tälern Oberkärntens, andererseits generell in den Nordalpen oberhalb von 800 bis 1.100 Metern.

Eine detaillierte Prognose für eure Gemeinde findet ihr hier.

Heiligabend windig und mild

Am Dienstag, zu Heiligabend, kann es in der Früh in den Nordalpen von Salzburg bis Mariazell aus der Nacht heraus noch ein bisschen regnen, oberhalb von 500 bis 800 Metern schneien. Sonst startet der Tag trocken, ehe sich von Westen her neuerlich Regen und Schneefall an der Alpennordseite ausbreiten. Da deutlich mildere Luft herangeführt wird, steigt die Schneefallgrenze im Tagesverlauf auf 1.000 bis 1.500 Meter an. „Erst in der Christnacht sinkt sie mit Eintreffen einer Kaltfront an der Alpennordseite wieder bis in viele Täler“, sagt Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale. Im Osten regnet es am Nachmittag ab und zu ein wenig, im Süden bleibt es generell trocken und zeitweise sonnig. Die Höchstwerte liegen zwischen zwei und zwölf Grad, am mildesten wird es im Rheintal.

 

Neuschnee am Christtag

Am Christtag schneit es in den Nordstaulagen vom Bregenzerwald bis zum Mariazellerland immer wieder, unterhalb von 600 bis 1.000 Meter handelt es sich um Regen. Im Donauraum und im Nordosten scheint zwischen einzelnen Regenschauern dagegen ab und zu die Sonne, von Kärnten bis ins Südburgenland überwiegt sogar der Sonnenschein. Dazu weht lebhafter bis kräftiger, am Alpenostrand anfangs auch stürmischer Nordwestwind. Die Temperaturen steigen auf zwei Grad in höher gelegenen Tälern der Nordalpen und elf Grad im Grazer Becken.

Hochdruckeinfluss am Stefanitag

Der Stefanitag gestaltet sich unter Hochdruckeinfluss verbreitet freundlich und aus heutiger Sicht überall trocken. „Ein paar Sonnenstunden kann man also auf dem Weg zu Verwandten oder bei einem Weihnachtsspaziergang genießen, ab und zu schieben sich jedoch auch ausgedehnte Wolken einer Warmfront vor die Sonne“, prognostiziert Spatzierer. Mit Höchstwerten von einem Grad in manchen schattigen Alpentälern, fünf Grad im östlichen Flachland und sogar bis zu zehn Grad im Rheintal bleibt es deutlich zu mild für die Jahreszeit.

***Rückblick auf den extrem warmen Freitag*** In der Stadt Salzburg war der gestrige Tag um knapp 16 (!) Grad zu warm....

Gepostet von Österreichische Unwetterzentrale am Freitag, 20. Dezember 2019

Föhn brachte zahlreiche neue Rekorde

Mild ist auch das Stichwort für die zu Ende gehende vierte Adventswoche. Eine kräftige föhnige Südströmung ließ in den vergangenen Tagen die Rekorde an der Alpennordseite reihenweise purzeln. An insgesamt 34 Wetterstationen vom Bodensee über Salzburg bis zum Alpenostrand war es so warm wie noch nie in einem Dezember.

(Quelle: SALZBURG24)

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