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Corona-Krise

Wieder öffentliche Gottesdienste in Salzburg

Masken und Desinfektionsmittel in Kirchen

Salzburger Dom Neumayr/Archiv
Willkommensteams achten darauf, dass nicht zu viele Leute gleichzeitig in den Gotteshäusern sind.

Im Schatten der Coronapandemie feierten Priester ohne Volk Gottesdienste vor leeren Kirchenbänken. Nun hat das Warten für sie und die Gläubigen ein Ende: Ab heute gibt es auch in den Gotteshäusern der Erzdiözese Salzburg sowie bei Feiern unter freiem Himmel Lockerungen – und Neuerungen.

Dazu gehört etwa die Pflicht, beim Betreten einer Kirche einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Ausgenommen sind Mädchen und Buben bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr. Willkommensteams werden etwa im Dom Salzburg, aber auch in den Pfarren, auf die Einhaltung dieser Vorgabe ebenso achten wie darauf, dass nicht zu viele Leute gleichzeitig in den Gotteshäusern sind. Die maximale Anzahl der Mitfeiernden ergibt sich aus der Größe des Kirchenraums im Verhältnis „eine Person pro zehn Quadratmeter der Gesamtfläche“.

Pfarren arbeiten mit Systemen, die gewährleisten sollen, dass Sicherheitsvorkehrungen bestmöglich eingehalten werden können. Manche arbeiten mit Zählkarten, manche mit Online-Registrierungen. Wichtig ist ihnen, dass niemand abgewiesen werden muss, der zu Messen kommt.

Abstand halten in Salzburgs Kirchen

Wie auch in den Gotteshäusern gilt für draußen der Mindestabstand von einem, besser noch zwei Metern. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist empfohlen. Die Österreichische Bischofskonferenz hat weitere Empfehlungen herausgegeben. Dazu gehört etwa, dass Desinfektionsmittel für alle sichtbar zur Verfügung stehen sollen. Im notwendigen Abstand sollten Stühle, bei nicht festem Untergrund auch Bänke, aufgestellt sein.

Die Größe und die Zusammensetzung der feiernden Gemeinde sollen in etwa der üblichen Gottesdienstgemeinde entsprechen. Willkommensteams sollen auch unter freiem Himmel ein Auge darauf haben, dass alle Vorgaben zur bestmöglichen Sicherheit aller eingehalten werden.

Ungewohnter Ablauf bei Gottesdiensten

Diese und andere Vorgaben (abgedeckte Hostien, Hände desinfizieren vor dem Kommunionspenden, Hostien nur in die Hand statt in den Mund, Verneigen statt Friedensgruß per Handschlag, wenig gemeinsames Singen und Beten,…) sorgen für einen ungewohnten Ablauf von Gottesdiensten. Nichtdestotrotz freuen sich die Kirchen Salzburgs darauf, Messen wieder öffentlich feiern zu können.

Digitale Angebote weiter verfügbar

In der Coronazeit haben etwa der Salzburger Dom, das Priesterseminar der Erzdiözese und Pfarren wie Abtenau, Salzburg-Maxglan, Reith im Alpbachtal oder Tamsweg auf Livestreams aus ihren Kirchen gesetzt und Gottesdienste im Internet übertragen. Das machen manche von ihnen auch weiterhin; zusammengefasst und immer wieder aktualisiert werden die digitalen Angebote HIER.

(Quelle: SALZBURG24)

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