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Wohnbauförderungsgesetz

So sollen Mieten weiter gesenkt werden

Wohnen260618 (3).jpg Land Salzburg/Melanie Hutter
Die dem Wohnbaubeirat vorgestellten Änderungen beinhalten Mietensenkungsprogramm, aktive Bodenpolitik, Baugruppen und innovative Wohnformen.

Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer (NEOS) stellte am Mittwoch die kommende Novelle des Wohnbauförderungsgesetzes bei der Sitzung des Wohnbaubeirates vor. 25.000 Salzburgerinnen und Salzburger in mehr als 9.000 Haushalten sollen dadurch profitieren.

Die am Mittwoch dem Wohnbaubeirat vorgestellten Änderungen beinhalten Mietensenkungsprogramm, aktive Bodenpolitik, Baugruppen und innovative Wohnformen, nachhaltige Baustoffwahl, Bürokratieabbau, Bauherrenmodelle und umfassende energetische Sanierung, Ortskernstärkung und Kleinwohnungen.

Außerdem deuten die aktuellen Bevölkerungs- und Haushaltsprognosen der Landesstatistik darauf hin, dass sich der Anstieg an zusätzlichem Wohnbedarf abschwächt. Daher ist mit einer Entspannung zu rechnen, heißt es in einer Aussendung des Landes am Mittwoch.

Heuer wohl 700 Mietwohnungen

Aktuell schauen die Zahlen so aus: Mit 31. Juli dieses Jahres wurden Förderungen für 121 Mietwohnungen, 52 Wohnheime und 115 Wohneinheiten in der Sanierung zugesichert. Da ein Großteil der Projekte erfahrungsgemäß erst gegen Ende des Jahres eingereicht wird, rechnet der Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen (GBV) heuer mit insgesamt rund 700 Mietwohnungen, 170 Wohnheimen und über 3.500 Sanierungen. Das ergäbe ungefähr das Vorjahresniveau.

Das sind die bisherigen Maßnahmen:

  • Die Errichtungsförderung wurde sozial treffsicher, zielgerichtet, nachhaltig und nachvollziehbar gestaltet.
  • Bei der Sanierungsförderung wurde die Liste der förderbaren Maßnahmen gestrafft und auf fixe Beträge pro Maßnahme umgestellt. Damit entfallen komplizierte Berechnungen.
  • Die Kaufförderung wurde an das System der Errichtungsförderung angepasst. Gleichzeitig wurden die bisherigen Förderhöhen beibehalten. Das schafft einen Lenkungseffekt zu verdichteter Bauweise und eine bessere Umsetzung von Mobilitätskonzepten.
  • Das erste Mietensenkungsprogramm erzielte bisher bei 9.789 Wohnungen in 673 Bauvorhaben rund 5,6 Millionen Euro Mietersparnis.
  • In sämtlichen Bereichen bei Wohnheimen konnten die Förderzahlen deutlich erhöht werden, also für Studenten, Senioren, Menschen mit Behinderung und in Übergangswohnungen.
(Quelle: SALZBURG24)

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