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Wolf bedroht laut Bauernbund Almwirtschaft

Strasser sieht die Almen durch den Wolf bedroht. (Archivbild) APA/HERBERT PFARRHOFER
Strasser sieht die Almen durch den Wolf bedroht. (Archivbild)

Nachdem in Salzburg mehrere Weidetiere von Wölfen getötet worden sind, hat ÖVP-Bauernbund-Präsident Georg Strasser am Freitag "dringend Lösungen" für die so bedrohte Almwirtschaft gefordert: "Alle politischen Ebenen müssen dabei eingebunden werden. Dabei dürfen wir nicht die Betroffenen vergessen", wurde er in einer Aussendung zitiert.

Landwirte bräuchten ein unbürokratisches Entschädigungssystem. Es werde weitere Fälle geben, denn "viele Bergbauern werden ihre Tiere erst auf die Almen treiben. Schon jetzt verzichten zahlreiche Landwirte auf den Auftrieb, da sie ihre Tiere nicht dem Wolf überlassen möchten." Komme der Wolf, sterbe die Almwirtschaft "und unsere Kulturlandschaft, welche wir geschaffen haben, wird verwildern", meinte der Bauernbund-Präsident.

Strasser warnt vor Gefahr für Menschen

Der strenge Schutz der Wölfe ließe kaum Möglichkeiten für einen koordinierten Umgang mit Beutegreifern. Neueste Berichte würden zeigen, dass Wölfe immer mehr die Scheu verlieren und näher an das Siedlungsgebiet kommen. "Wölfe sind sehr schlaue Tiere, wenn sie merken, dass sie keine Angst vor den Menschen haben müssen, werden sie auch immer frecher und kommen bis zu den Höfen", was die Situation auch für Menschen gefährlich mache.

(APA)

(Quelle: S24)

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