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12. Juni: Der schnelle Blick auf den Tag

Hier geben wir euch einen kurzen und bündigen Überblick über die wichtigs­ten Schlagzeilen und Meldungen des Tages.

17.55 Uhr: Segelflieger in Kärnten abgestürzt: Pilot schwer verletzt

Ein Segelflugpilot aus Villach ist am Freitagnachmittag mit seinem Flugzeug in Rothenthurn bei Spittal/Drau in einen Maisacker gestürzt. Laut Polizei erlitt der Mann schwere Verletzungen, er wurde mit dem Hubschrauber ins Spital geflogen. Am Segelflugzeug entstand Totalschaden. Die Ursache für den Absturz war vorerst nicht bekannt, der Pilot hatte sich allein im Flugzeug befunden.

17.36 Uhr: Tödlicher Motorradunfall in Altenmarkt

Ein schwerer Unfall hat sich am Freitagnachmittag auf der B99 in Altenmarkt (Pongau) ereignet. Für einen 59-jährigen Motorradfahrer aus dem Flachgau endete der Crash tödlich.

17.17 Uhr: Lkw bei Bahnübergang in OÖ auseinandergerissen

Der Lkw-Fahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen./APA/Fesl Salzburg24
Der Lkw-Fahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen./APA/Fesl

Ein Lkw ist am Freitagnachmittag bei einem unbeschrankten Bahnübergang in Mattighofen (Bez. Braunau) neben dem KTM-Werk von einem Zug erwischt und in der Mitte auseinandergerissen worden. Der Lastwagenfahrer dürfte laut Polizei OÖ den herankommenden Regionalzug übersehen haben. Er erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Schulter.

17.03 Uhr: Gefängnismitarbeiterin gab US-Ausbrechern Werkzeuge

Aus diesem Kanaldeckel kletterten die Ausbrecher schließlich/APA/epa Salzburg24
Aus diesem Kanaldeckel kletterten die Ausbrecher schließlich/APA/epa

Eine Gefängnismitarbeiterin hat den beiden vor einer Woche aus dem Hochsicherheitsgefängnis von Dannemora im US-Bundesstaat New York ausgebrochenen Schwerverbrechern nach Angaben der Staatsanwaltschaft Fluchthilfe geleistet. Joyce M. habe den beiden verurteilten Mördern mit “Ausrüstung” und “Werkzeugen” die Flucht ermöglicht, sagte Staatsanwalt Wylie im Nachrichtensender CNN.

16.43 Uhr: Millionäre überfallen - Lebenslang für den "Maskenmann"

Ohne Beweise lebenslang ins Gefängnis/APA/dpa Salzburg24
Ohne Beweise lebenslang ins Gefängnis/APA/dpa

In einem spektakulären Indizienprozess um einen sogenannten “Maskenmann” hat das Landgericht Frankfurt an der Oder am Freitag lebenslange Haft verhängt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass Mario K. zwei Millionärsfamilien bei Berlin überfallen und einen Bankmanager entführt hatte. Sie verurteilten den 47-Jährigen unter anderem wegen versuchten Mordes und erpresserischen Menschenraubs.

16.16 Uhr: Germanwings-Absturz: Außer Co-Pilot keine Verdächtigen

Die deutschen Ermittler sehen derzeit neben dem Co-Piloten Andreas L. niemanden, der für den Absturz der Germanwings-Maschine mitverantwortlich sein könnte. Die Ermittlungen dauern aber noch an, teilte die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Somit gibt es nach deutschem Recht bisher keinen Ansatzpunkt für ein Strafverfahren.

15.41 Uhr: Touristen müssen wegen Nacktfotos Malaysia verlassen

Junge Leute sollen sich gegenseitig angestachelt haben/APA/epa Salzburg24
Junge Leute sollen sich gegenseitig angestachelt haben/APA/epa

Weil sie Nacktfotos auf einem Berg in Malaysia gemacht haben, werden vier westliche Touristen des Landes verwiesen. Ein Gericht in Kota Kinabalu, der Hauptstadt des auf der Insel Borneo gelegenen Bundesstaates Sabah, sprach die 22 bis 24 Jahre alten Touristen am Freitag wegen “obszönen Verhaltens an einem öffentlichen Ort” schuldig.

15.26 Uhr: Flüchtlingsnotstand in Italien - Chaos in Mailand und Rom

Flüchtlinge harren in Rom unter der Hitze aus/APA/epa Salzburg24
Flüchtlinge harren in Rom unter der Hitze aus/APA/epa

In Mailand und in Rom verschärft sich der Flüchtlingsnotstand. Der Mailänder Hauptbahnhof ist zum wichtigsten Anlaufpunkt von in Italien gelandeten Migranten geworden. Rund 350 Flüchtlinge übernachteten in der Nacht auf Freitag im Bahnhof der norditalienischen Metropole auf Kartons. Sie warten auf Möglichkeiten, nach Nordeuropa weiterzureisen.

15.24 Uhr: Belgische Justiz ermittelt gegen Mirko Kovats

Der ehemalige A-Tec-Chef dementierte die Vorwürfe/APA Salzburg24
Der ehemalige A-Tec-Chef dementierte die Vorwürfe/APA

Der ehemalige Industrielle Mirko Kovats hat Probleme mit der belgischen Justiz, berichtet “News” am Freitag auf seiner Homepage. Es geht um angebliche Schmiergeldzahlungen einer belgischen Tochterfirma der mittlerweile in Insolvenz geschlitterten Kovats-Firma A-Tec. Ein Manager der belgischen Firma soll Kovats schwer belastet haben, es soll Schmiergeld an einen Politiker geflossen sein.

15.21 Uhr: Putin betont Widerstand gegen Auslands-Einfluss

Der Staatschef feierte 25. Jahrestag der Unabhängigkeit Russlands/APA/epa Salzburg24
Der Staatschef feierte 25. Jahrestag der Unabhängigkeit Russlands/APA/epa

Russlands Präsident Wladimir Putin hat zum 25. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung Russlands den Widerstand gegen Einflussnahme aus dem Ausland bekräftigt. “Niemandem ist es jemals gelungen und niemandem wird es gelingen, Russland umzucodieren”, sagte der Präsident zum Tag Russlands am Freitag in Moskau.

15.09 Uhr: 35 Tote bei Erdrutschen in Nepal

Katastrophenjahr für Nepal/APA/epa Salzburg24
Katastrophenjahr für Nepal/APA/epa

Nach mehreren Erdrutschen in Nepal ist die Zahl der Toten auf 35 gestiegen. Retter gruben sich am Freitag weiter durch Massen an Geröll und Erde, weil noch 18 Menschen vermisst wurden. Sechs Dörfer im nordöstlichen Distrikt Taplejung waren nach Polizeiangaben von den Erdrutschen getroffen worden.

14.49 Uhr: Hundstorfer gegen Arbeitserlaubnis für Asylwerber

Eine Arbeitserlaubnis für Asylwerber wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Dies teilte Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) am Freitag bei einer Pressekonferenz in Hall bei Innsbruck mit. “Ich wünsche mir aber schnellere Verfahren und vor allem gleich lange Verfahren in allen Bundesländern”, fügte der Ministerin hinzu.

14.35 Uhr: Zweites Gutachten geht von Selbstmord Aliyevs aus

Aliyev starb in einer Zelle im Gefängnis/APA Salzburg24
Aliyev starb in einer Zelle im Gefängnis/APA

Rakhat Aliyev, der am 24. Februar tot in seiner Zelle in der Justizanstalt Wien-Josefstadt aufgefunden wurde, dürfte – wie seitens der Justiz von Anfang an vermutet – freiwillig aus dem Leben geschieden sein. Diesen Schluss legt ein zweites, von der Staatsanwaltschaft Wien in Auftrag gegebenes Obduktionsgutachten nahe, das nun vorgelegt wurde.

14.12 Uhr: Rückschlag für österreichische Brustimplantat-Opfer

Umstrittene Entscheidung eines französischen Gerichts/APA/epa Salzburg24
Umstrittene Entscheidung eines französischen Gerichts/APA/epa

In der gerichtlichen Aufarbeitung des Skandals um fehlerhafte Brustimplantate des französischen Herstellers Poly Implant Prothese (PIP) hat es für betroffene Frauen aus Österreich einen Rückschlag durch eine in Paris ergangene Entscheidung gegeben. Ein Gericht hat Klagen der vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) vertretenen Österreicherinnen gegen den Versicherer Allianz abgewiesen.

14.01 Uhr: Freispruch für Strauss-Kahn im Zuhälterei-Prozess

Strauss-Kahn musste sich vor Gericht verantworten/APA/epa Salzburg24
Strauss-Kahn musste sich vor Gericht verantworten/APA/epa

Im aufsehenerregenden Prozess um Zuhälterei ist Dominique Strauss-Kahn freigesprochen worden. Der Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) habe sich durch seine Teilnahme an Sexpartys mit Prostituierten nicht strafbar gemacht, entschied ein Gericht im französischen Lille am Freitag. Damit folgten die Richter dem Antrag der Staatsanwaltschaft.

13.41 Uhr: Pan&Co macht vorerst weiter, Käufer auch für Ring gesucht

Die insolvente Pan&Co-Gruppe macht vorerst weiter, wie Masseverwalter Thomas Kurz der APA am Freitag mitteilte. Die Oberbank habe eine Sockelfinanzierung von einer Million Euro gewährt. Von einer Rettung wollte er aber noch nicht sprechen, nach einem Käufer werde weiter gesucht. Über die Zukunft von Ring könnte nächste Woche eine erste Entscheidung fallen.

13.34 Uhr: Penistransplantation erstmals erfolgreich - Patient wird Vater

Freude auf Nachwuchs nach der weltweit ersten erfolgreichen Penis-Transplantation: Der 21-jährige Patient, der im Dezember einen neuen Penis erhalten hatte, werde Vater, sagte der behandelnde Urologe Andre van der Merwe am Freitag. Die Freundin des Mannes sei im fünften Monat schwanger. Es habe ihn “nichts daran gehindert, Kinder zu zeugen, weil sein Sperma nicht betroffen war”, so van der Merwe.

12.54 Uhr: Streit um Aiderbichl-Erbschaft: Hausdurchsuchungen und Festnahme

Aiderbichl-Gründer Michael Aufhauser erholt sich indes im Spital von einer schweren OP./Wildbild/Archiv Salzburg24
Aiderbichl-Gründer Michael Aufhauser erholt sich indes im Spital von einer schweren OP./Wildbild/Archiv

In der Causa wegen mutmaßlicher Unstimmigkeiten bei Zuwendungen an Gut Aiderbichl ist am Donnerstag ein Mitarbeiter eines Gutshofes wegen Flucht-und Verdunkelungsgefahr festgenommen worden. Ein Sprecher der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) bestätigte am Freitag der APA einen dementsprechenden Bericht in den “Salzburger Nachrichten”. Es kam auch zu Hausdurchsuchungen.

12.37 Uhr: Gesetzesnovelle: Google warnt vor "schwerwiegenden Folgen"

Google will News einstellen/APA/dpa Salzburg24
Google will News einstellen/APA/dpa

Der Internet-Konzern und Suchmaschinenbetreiber Google warnt im Zusammenhang mit der in der Urheberrechtsgesetzes-Novelle geplanten Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage vor “schwerwiegenden Folgen für das gesamte Internet in Österreich”. Komme das Gesetz, werde Google News in Österreich eingestellt, erklärten die Google-Manager in einem Mail an Österreichs Zeitungsverlage.

12.22 Uhr: Koalitionsgespräche nach ÖH-Wahl in heißer Phase

Die Wahlen sind geschlagen/APA Salzburg24
Die Wahlen sind geschlagen/APA

Die Koalitionsverhandlungen in der Österreichischen Hochschülerinnenschaft (ÖH) gehen in die heiße Phase. Über das Wochenende stehen Gesprächstermine an, Ziel ist ein Abschluss spätestens Ende nächster Woche, hieß es aus Verhandlerkreisen zur APA. Im Rennen sind offenbar noch drei Koalitionsvarianten – mit den Fachschaftslisten (FLÖ) als einziger Konstante.

12.21 Uhr: Cybersicherheitsgesetz soll noch heuer kommen

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner will Finalisierung bis Jahresende/APA Salzburg24
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner will Finalisierung bis Jahresende/APA

Vor einem Jahr gab Innenministerin Johann Mikl-Leitner (ÖVP) bekannt, dass sie ein Cybersicherheitsgesetz plant, Ende des heurigen Jahres soll es damit so weit sein. Derzeit würden sich Arbeitsgruppen damit beschäftigen, die Kooperation mit allen Beteiligten laufe gut, so die Ministerin am Rande einer Pressekonferenz am Freitag.

12.19 Uhr: Über 60 mutmaßliche Islamisten in Mogadischu festgenommen

Somalische Sicherheitskräfte haben bei Razzien in der Hauptstadt Mogadischu mehr als 60 mutmaßliche Mitglieder der Islamistenmiliz Al-Shabaab festgenommen. Geheimdienstmitarbeiter gingen seit Tagen von Haus zu Haus, um Verdächtige aufzuspüren, sagte ein Sicherheitsbeamter, der anonym bleiben wollte, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Es wurden Waffen, Munition und Sprengstoff sichergestellt.

12.14 Uhr: Kärntner Giftmülldeponie soll eingehaust werden

Das Freilager der Giftmülldeponie in Brückl im Kärntner Görtschitztal wird mit einer eigenen Zelthalle eingehaust. Außerdem will die Donau Chemie ein Luft-Absaugesystem unter bestehende Schutzfolien einbauen, gab das Land Kärnten in einer Aussendung bekannt. Das sei nötig, da vergangene Woche erhöhte HCBD-Werte in der Luft gemessen wurden. Die Anrainer müssen aber nicht umziehen.

12.06 Uhr: Ermittlungen wegen Abhörens von Merkels Handy eingestellt

Nicht genug Beweise für Abhör-Vorwurf/APA/dpa Salzburg24
Nicht genug Beweise für Abhör-Vorwurf/APA/dpa

Die deutsche Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen des mutmaßlichen US-Lauschangriffs auf das Handy der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel eingestellt. Der Vorwurf lasse sich nicht gerichtsfest beweisen, so die Behörde am Freitag zur Begründung. Im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass der US-Geheimdienst NSA vermutlich über Jahre hinweg Merkels Handy ausgespäht haben soll.

11.34 Uhr: Jährlich 8.800 Verletzte in Österreichs Bergen

Bergwandern ist gefährlicher geworden./APA Salzburg24
Bergwandern ist gefährlicher geworden./APA

In Österreich verletzten sich jedes Jahr rund 8.800 Menschen beim Wandern und Bergsteigen so schwer, dass sie ins Spital müssen. Durchschnittlich 100 Menschen sterben laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) jährlich bei Unfällen auf den Bergen. Die Hauptgründe sind “Selbstüberschätzung und mangelnde Fitness”, sagte KFV-Experte Martin Pfanner.

11.01 Uhr: 30 Nashornwilderer in Indien getötet

Dem Töten von Rhinozerossen soll Einhalt geboten werden./APA/epa Salzburg24
Dem Töten von Rhinozerossen soll Einhalt geboten werden./APA/epa

Wildhüter in Indien haben im vergangenen Jahr mindestens 30 Nashorn-Wilderer erschossen. Das seien so viele gewesen wie nie zuvor, berichtete die indische Zeitung “Hindustan Times” am Freitag unter Berufung auf das Umweltministerium in Neu Delhi. Einige indische Bundesstaaten sehen von Strafverfolgung ab, wenn Wildhüter in Nationalparks schießen.

10.55 Uhr: Hartes Tauziehen in EU um Flüchtlingsquote

Streit um Aufteilung von Flüchtlingen./APA/epa Salzburg24
Streit um Aufteilung von Flüchtlingen./APA/epa

In der Frage von Flüchtlingsquoten in der EU zeichnet sich ein hartes Tauziehen ab. Wie am Freitag aus EU-Ratskreisen in Brüssel verlautete, wollen gegenwärtig zehn Staaten nur freiwillige Quoten akzeptieren, darunter viele osteuropäische sowie Spanien und Portugal. “Rund zehn Länder” seien für einen vorübergehenden, aber verbindlichen Verteilungsschlüssel, einige seien noch unentschieden.

10.27 Uhr: Todesursachen - Herz-Kreislauf und Krebs

Herz-Kreislauferkrankungen Grund für 42,3 Prozent aller Todesfälle./APA/Symboldbild Salzburg24
Herz-Kreislauferkrankungen Grund für 42,3 Prozent aller Todesfälle./APA/Symboldbild

Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren in Österreich auch im Jahr 2014 die bei weitem häufigste Todesursache. 42,3 Prozent aller Todesfälle waren darauf zurückzuführen. An zweiter Stelle folgten Krebsleiden, die für gut ein Viertel aller Fälle (26,2 Prozent) verantwortlich waren. Insgesamt starben laut Statistik Austria im Vorjahr 78.252 Personen, davon 52 Prozent Frauen und 48 Prozent Männer.

9.39 Uhr: Streit in SPÖ um Mitgliederbefragung zu Rot-Blau

Entholzer für Mitgliederbefragung über rot-blaue Zusammenarbeit./APA/archiv Salzburg24
Entholzer für Mitgliederbefragung über rot-blaue Zusammenarbeit./APA/archiv

Die SPÖ streitet weiter darüber, ob und wie sie mit den Freiheitlichen in Zukunft kooperieren soll. Keine Unterstützung fand der oö. SPÖ-Parteichef Reinhold Entholzer mit seinem Vorschlag, eine Mitgliederbefragung über die Frage der rot-blauen Zusammenarbeit durchzuführen. Vize-Bundesparteichefin Gabriele Heinisch-Hosek sieht eine solche als “überflüssig” an. Auch die Parteijugend ist dagegen.

9.12 Uhr: VW-Aufsichtsräte beraten Konzernstrategie 

VW-Aufsichtsräte erörtern Konzernstruktur./APA/epa Salzburg24
VW-Aufsichtsräte erörtern Konzernstruktur./APA/epa

Im Ringen um Volkswagens neue Führungskultur kommen die wichtigsten Akteure laut dpa-Informationen am Freitag zu einem Spitzentreffen zusammen. Wie es aus mehreren mit der Sache vertrauten Quellen hieß, sind bei der abgeschirmten Zusammenkunft am Braunschweiger Flughafen führende Mitglieder des VW-Aufsichtsrates sowie Konzernchef Martin Winterkorn vertreten.

8.41 Uhr: Südkorea meldet elften Mers-Toten

Zahl der Neuerkrankungen steigt./APA/epa Salzburg24
Zahl der Neuerkrankungen steigt./APA/epa

Die Zahl der Toten und der Neuerkrankungen infolge des Mers-Ausbruchs in Südkorea ist weiter gestiegen. Ein elfter Patient sei an der Atemwegserkrankung gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Es handle sich um eine 72 Jahre alte Frau, die in einem Krankenhaus in der südwestlichen Provinz Nord-Cholla behandelt worden sei. Außerdem seien vier Neuerkrankungen dazugekommen.

8.18 Uhr: Messerattacke nach Ehestreit in Schwarzach

Die Polizei ordnete die Festnahme der Angreiferin an./APA Salzburg24
Die Polizei ordnete die Festnahme der Angreiferin an./APA

Eine 39-Jährige attackierte am Donnerstag in Schwarzach (Pongau) ihren 52-jährigen Ehemann mit einem Messer. „Ich möchte dich tot sehen“, soll sie gedroht haben. Der Mann konnte sich ins Badezimmer retten und schloss sich dort ein.

7.18 Uhr: Schwedenbombe kehrt Wien nicht (ganz) den Rücken

Schwedenbomben werden ab Herbst in Niederösterreich produziert./APA Salzburg24
Schwedenbomben werden ab Herbst in Niederösterreich produziert./APA

Die Schwedenbomben übersiedeln im Herbst. Die berühmte Süßware wird dann nicht mehr in Wien-Landstraße, sondern in Wiener Neudorf produziert. Der Shop im bisherigen Stammhaus am Rennweg wird ebenfalls geschlossen. Die gute Nachricht: Auf der gegenüberliebenden Straßenseite wird es einen neuen geben, wie die Schwedenbomben-Chefs im APA-Gespräch verkündet haben.

5.56 Uhr: Spaniens König erkennt Schwester Cristina Titel ab

Spanische Infantin Cristina muss vor Gericht./APA/epa Salzburg24
Spanische Infantin Cristina muss vor Gericht./APA/epa

Spaniens König Felipe VI. hat seiner unter Betrugsverdacht stehenden Schwester Cristina den Herzogin-Titel aberkannt. Im spanischen Amtsblatt werde am Freitag ein königlicher Erlass veröffentlicht, mit dem der König Cristina den Titel Herzogin von Palma de Mallorca entziehe, teilte der Königspalast am Donnerstag in Madrid mit.

1.00 Uhr: Schuldsprüche bei Mordprozess in Graz

Zwei ehemalige Bankmitarbeiter aus Graz sind am Donnerstag wegen Mordes an ihrem 54-jährigen Kunden schuldig gesprochen worden. Der 30-Jährige wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, sein 24-jähriger Komplize zu 19 Jahren. Sie sollen dem Opfer mehr als 223.000 Euro von Konten gestohlen, es dann erdrosselt, zerstückelt und in Kübeln mit Beton entsorgt haben. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

0.17 Uhr: Berlin wappnet sich für Pleite Griechenlands

Nach einem Bericht der “Bild”-Zeitung bereitet sich Berlin auf eine Staatspleite Griechenlands vor. Unter Berufung auf mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen berichtet die Zeitung (Freitag), es gebe konkrete Beratungen, was im Falle einer Pleite zu tun sei.

23.10 Uhr: Twitter-Chef Costolo nimmt seinen Hut

Dick Costolo tritt zurück./APA/epa/Archiv Salzburg24
Dick Costolo tritt zurück./APA/epa/Archiv

Der Chef des Kurznachrichtendienstes Twitter, Dick Costolo, wirft das Handtuch. Nach Dauerkritik von Anlegern und einem Absturz der Aktie tritt er zum 1. Juli zurück. Mitgründer Jack Dorsey übernimmt dann vorläufig die Führung, teilte das Unternehmen aus San Francisco am Donnerstag mit. Derweil soll nach einem neuen ständigen Chef gesucht werden.

22.05 Uhr: Germanwings-Pilot laut Staatsanwalt flugunfähig

Die Ermittler bei einer Pressekonferenz am Donnerstag./APA/epa Salzburg24
Die Ermittler bei einer Pressekonferenz am Donnerstag./APA/epa

Der Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine war nach Angaben des zuständigen französischen Staatsanwalts fluguntauglich. Andreas L. sei niedergeschlagen, instabil und psychisch krank gewesen, sagte Staatsanwalt Brice Robin am Donnerstag in Paris. “Er war nicht mehr in der Lage, ein Flugzeug zu fliegen”, sagte Robin. Der Co-Pilot sei im März an zehn Tage krankgeschrieben gewesen.

20.14 Uhr: Eisenstadt demonstriert gegen Rot-Blau

Klare Ansage der Demonstranten./APA Salzburg24
Klare Ansage der Demonstranten./APA

Mit einer Demonstration in Eisenstadt protestierte am Donnerstag die “Offensive gegen Rechts – Burgenland” gegen die rot-blaue Koalition im Burgenland. Einige hundert Teilnehmer – nach Angaben der Initiatoren – schworen sich am Domplatz darauf ein, der neuen SPÖ-FPÖ-Landesregierung “keine ruhige Minute” zu gönnen.

20.06 Uhr: UNO-Bericht enthüllt Sex-Skandal bei Blauhelmen

Blauhelmeinsätze in Verruf./APA/epa/Symbolbild Salzburg24
Blauhelmeinsätze in Verruf./APA/epa/Symbolbild

Blauhelmsoldaten in Krisengebieten bezahlen laut einem UNO-Bericht regelmäßig Geld oder Waren für Sex mit Frauen in ihren Einsatzgebieten. Laut dem Entwurf eines Berichts des internen Kontrollbüros (OIOS) der UNO waren gar bei jeder dritten Beschwerde über sexuelle Ausnutzung oder Missbrauch durch UNO-Mitarbeiter Minderjährige betroffen.

18.32 Uhr: Kurier klagt Strache 

Klage gegen FPÖ-Chef Strache./APA Salzburg24
Klage gegen FPÖ-Chef Strache./APA

Der “Kurier” wird FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auf Kreditschädigung klagen. Dies bestätigte “Kurier”-Chefredakteur Helmut Brandstätter dem “Standard”. Grund dafür ist ein Foto von Jürg Christandl, das ein Flüchtlingskind und zwei erwachsene Flüchtlinge bei der Ankunft in einem Asylquartier in Wien-Landstraße zeigt, während FPÖ-Anhänger “Nein zum Asylantenheim”-Schilder hochhalten.

(Quelle: S24)

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