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20 Soldaten bei Rebellenangriff in Indien getötet

Bei einem Rebellenangriff im Nordosten Indiens sind mindestens 20 Soldaten und einer der Aufständischen getötet worden. Der Armee-Konvoi sei auf dem Weg in Manipurs Landeshauptstadt Imphal in einen Hinterhalt geraten, sagten Sprecher von Armee und Polizei am Donnerstag. Bei dem Angriff wurden nach offiziellen Angaben Panzerfäuste und automatische Waffen eingesetzt.

Wer hinter der Attacke im Distrikt Chandel steckt, war zunächst unklar. In Manipur sind etwa 20 militante Gruppen aktiv, die mehr Autonomie oder unabhängige Staaten fordern. Nach Angaben des Südasiatischen Terrorismusportals kamen seit 1992 mehr als 6.000 Menschen bei Auseinandersetzungen ums Leben.

Erst vor wenigen Tagen soll eine 55 Jahre alte Frau im Distrikt Chandel von Paramilitärs erschossen worden sein. Ob es sich um einen Racheakt handelte, sei noch nicht ermittelt, sagte Shahid Ahmed, Polizeichef des Bundesstaates Manipur, der Deutschen Presse-Agentur.

(Quelle: S24)

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