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Grausiger Fund

22 Tonnen verwesende Tierhäute in Lkw

Lkw Bilderbox/Symbolbild
Aus dem Laster tropfte eine stinkende Flüssigkeit.

Verwesende Tierhäute in einem Lastwagen haben an der A5 bei Bad Nauheim in Hessen in Deutschland für einen Polizeieinsatz gesorgt. Mehreren Nutzern des Rastplatzes Wetterau-Ost fiel am Donnerstag ein Laster auf, aus dem eine stinkende Flüssigkeit tropfte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Im Auflieger fanden Beamte rund 22 Tonnen Tierhäute.

Die Ladung war nicht gesichert und drückte bereits gegen die Außenplanen. Der Lastwagen war zudem gar nicht geeignet für die instabile Fracht. So rutschten die Pakete im Laderaum hin und her. Weil die Packungen dadurch schon undicht geworden waren, floss eine übel riechende Mischung aus Blut und Verwesungsflüssigkeit auf den Parkplatz.

Tierhäute in Lkw: Strafe für Firma

Dem Fahrer des Lasters wurde die Weiterfahrt untersagt. Erst als seine Firma ein geeignetes Fahrzeug zum Rastplatz schickte, durfte er weiterfahren. Das Unternehmen hatte keine Genehmigung zum Transport von tierischen Produkten, die Ware war zudem nicht ausreichend gekennzeichnet. Der Fahrzeughalter muss nun 3.500 Euro zahlen und für die Reinigung des Parkplatzes aufkommen.

(APA)

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 21.07.2019 um 03:09 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/22-tonnen-verwesende-tierhaeute-sorgen-in-hessen-fuer-schlechte-luft-69511903

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