Jetzt Live
Startseite Welt
Welt

3. September: Der schnelle Blick auf den Tag

Hier geben wir euch einen kurzen und bündigen Überblick über die wichtigs­ten Schlagzeilen und Meldungen des Tages.

17.51 Uhr: Faymann zitiert Ungarns Botschafter ins Kanzleramt

Bundeskanzler Werner Faymann zitiert für Freitag den ungarischen Botschafter ins Kanzleramt. Anlass sind diplomatische Spannungen wegen dem Thema Flüchtlinge. “Die Genfer Menschenrechtskonvention ist von allen Staaten der EU zu respektieren”, sagte Faymann am Donnerstag.

17.41 Uhr: Gefundenes Wrackteil stammt von Unglücksflug MH370

Die auf der französischen Insel La Reunion angeschwemmte Flügelklappe stammt vom vermissten Malaysia-Airlines-Flug MH370. Dies bestätigte die weitergehende Untersuchung des Wrackteils, wie nun auch die Pariser Staatsanwaltschaft am Donnerstag bekannt gab. Den Beweis erbrachte demnach eine Seriennummer in der Flügelklappe, die am 29. Juli auf der Insel im Indischen Ozean gefunden worden war.

17.31 Uhr: Strafvollzug an “Grenzen des Machbaren” angelangt

Der beinahe tägliche Aufgriff von Schleppern, die unter oft menschenunwürdigen und teilweise lebensbedrohlichen Umständen Flüchtlinge durch Österreich schleusen, stellt den Strafvollzug vor enorme Herausforderungen. “Kapazitätsmäßig sind wir an den Grenzen des Machbaren angelangt”, stellte General Josef Schmoll von der Generaldirektion für den Strafvollzug am Donnerstag auf APA-Anfrage fest.

17.31 Uhr: UniCredit erwägt Abbau von über 10.000 Stellen

UniCredit erwägt die Kürzung von 10.000 Jobs im Rahmen des aktualisierten Entwicklungsplans bis 2018, den der Bankkonzern im kommenden November vorlegen wird – voriges Jahr hatte der Konzern lediglich die Streichung von 2.700 Stellen angekündigt.

16.31 Uhr: Zulassungsfrist für Uni-Neueinsteiger endet am 5. September

Für Studienanfänger in allen Fächern ohne Zugangsbeschränkung endet am Samstag, 5. September, die Frist zur Einschreibung für Bachelor- oder Diplomstudien und für den Studienwechsel. Die zuständigen Stellen an den drei größten Unis öffnen dafür aber nicht extra am Samstag. Online-Anmeldungen werden an den Unis Innsbruck und Graz bis Samstag, 23.59 Uhr, akzeptiert. An der Uni Wien ist das anders.

16.21 Uhr: Pötsch soll auf Piëch an VW-Aufsichtsratsspitze folgen

VW-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch soll Ferdinand Piech an der Spitze des Aufsichtsrats von Europas größtem Autobauer nachfolgen. Das teilten die Porsche-Holding Porsche SE und die Volkswagen AG am Donnerstag in Stuttgart und Wolfsburg mit. Sowohl Piech als auch Pötsch sind Österreicher.

16.11 Uhr: Lebenslange Haft für Mord an Wiener Geheimprostituierter

Jener 32-jährige Mann, der am 19. Jänner 2015 die Geheimprostituierte Hande Ö. (34) in ihrer Wohnung in Wien-Ottakring bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und anschließend erstickt hatte, ist am Donnerstag im Straflandesgericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Schuldspruch wegen Mordes fiel mit 7:1 Stimmen deutlich im Sinne der Anklage aus.

15.32 Uhr: Nackter Kärntner schlug Polizistin krankenhausreif

Ein 69 Jahre alter Klagenfurter hat in der Nacht auf Donnerstag nackt auf einer Polizeidienststelle randaliert und so heftig auf eine Polizistin eingeschlagen, dass sie im Unfallkrankenhaus behandelt werden musste. Laut Polizei war der Nackte zuerst im Keller einer Wohnanlage aufgefallen.

14.41 Uhr: 83-Jähriger bei Verkehrsunfall in Tirol getötet

Bei einem Verkehrsunfall in Lechaschau bei Reutte in Tirol ist am Donnerstag ein 83-Jähriger getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, sei der Mann beim Verlassen des Hauses gestolpert, zu Sturz gekommen und auf der Straße, die sich direkt vor dem Haus befinde, liegen gelieben. Der Lenker eines in diesem Moment vorbeifahrenden Lkw konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und überrollte den Mann.

14.31 Uhr: NATO-Generalsekretär eröffnete neue Hauptquartiere im Osten

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat bei einem Besuch in Litauen die sechs neuen Hauptquartiere in den östlichen Mitgliedsstaaten offiziell eröffnet. “Unser ganzes Bündnis macht einen großen Schritt hin zu mehr Solidarität, mehr Stärke und größerer Bereitschaft”, sagte er am Donnerstag bei einer Zeremonie in Vilnius.

14.31 Uhr: Rekordsommer beschert Winzern heuer mehr und besseren Wein

Österreichs Winzer atmen auf: Trotz tropischen Temperaturen und wenig Niederschlag kann heuer mehr geerntet werden als im Vorjahr. “Für 2015 rechnen wir mit einer Erntemenge von 2,4 bis 2,5 Millionen Hektoliter”, sagte Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

13.51 Uhr: EZB senkt Obergrenze für Hilfen an griechische Banken

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Rahmen für Notfall-Hilfen an griechische Banken einem Insider zufolge erneut gesenkt. Die Obergrenze für die sogenannten ELA-Kredite sei von zuletzt 89,7 auf 89,1 Mrd. Euro verringert worden, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag von einem Bankeninsider.

13.41 Uhr: Orban sieht Flüchtlinge als “deutsches Problem”

Der ungarische Regierungschef Viktor Orban hat den Zustrom von Flüchtlingen als “deutsches Problem” bezeichnet. “Das Problem ist kein europäisches Problem. Das Problem ist ein deutsches Problem”, sagte der Ministerpräsident am Donnerstag nach einem Gespräch mit EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in Brüssel.

13.31 Uhr: Deradikalisierungs-Initiative RAN Austria in Wien gegründet

In Wien ist am Donnerstag die Initiative Radicalisation Awareness Network (RAN) Austria gegründet worden. Damit sollen “Institutionen und Behörden im Bereich Deradikalisierung vernetzt werden und Best-Practice-Beispiele ausgetauscht werden”, sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Unterstützt wird die Initiative unter anderem vom Bundesministerium für Inneres.

13.23 Uhr: Weitere fünf Schlepper im Burgenland festgenommen

Fünf weitere Festnahmen sind im Burgenland im Zuge der seit Sonntag laufenden Schwerpunktkontrollen gegen Schlepper erfolgt. “Bis Donnerstag 8.00 Uhr beträgt die Zahl der festgenommenen mutmaßlichen Schlepper nun 29 Personen”, berichtete Oberstleutnant Helmut Marban. Die Zahl der Aufgriffe von Flüchtlingen ist am Mittwoch mit 157 indes zurückgegangen, am Donnerstag waren es aber wieder knapp 100.

12.51 Uhr: Homo-Ehe-Initiative nimmt ÖVP in die Pflicht

Eine Initiative zur Gleichstellung homosexueller Paare bei der Ehe nimmt die ÖVP in die Pflicht. 25.000 Österreicher hätten in nur drei Wochen eine entsprechende Bürgerinitiative online unterzeichnet. Initiator Helmut Graupner, Präsident des Rechtskomitee Lambda, appellierte am Donnerstag gemeinsam mit Unterstützern bei einer Pressekonferenz, menschenrechtliche Standards in Österreich umzusetzen.

12.42 Uhr: Steirischer Briefträger täuschte Raubüberfall vor

Ein 25 Jahre alter Briefträger hat in der Südoststeiermark der Polizei einen Raubüberfall vorgetäuscht, um das Geld selbst an sich zu nehmen. Die Polizei erwischte ihn, als er die in einem Wald versteckte Beute abholen wollte. Der Mann gestand und nannte Geldnot wegen seiner Schulden als Motiv. Er wurde wegen falscher Beweisaussage, Vortäuschung einer Straftat und Veruntreuung angezeigt.

12.41 Uhr: Sozialplan für bauMax-Mitarbeiter steht

Der Sozialplan für die Mitarbeiter der vor dem Aus stehenden Heimwerkerkette bauMax steht. Er gilt für die 280 Mitarbeiter der Klosterneuburger Zentrale, für die 120 Mitarbeiter im Warenverteillager sowie für alle Mitarbeiter in jenen Märkten, die geschlossen werden, berichteten “Kurier” und “Standard” am Donnerstag online. Die Gewerkschaft GPA-djp bestätigte dies gegenüber der APA.

12.25 Uhr: Seilbahnunglück in Sölden mit neun Toten jährt sich zum 10. Mal

Das Seilbahnunglück von Sölden jährt sich am Samstag zum zehnten Mal. Bei der Tragödie waren neun Wintersportler aus Deutschland durch einen von einem Hubschrauber herabstürzenden Betonkübel ums Leben gekommen. Unter den Opfern befanden sich sechs Kinder im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren. Am Jahrestag der Tragödie findet in Sölden ein Gedenken unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

12.21 Uhr: China feierte Kriegsende mit riesiger Militärparade

Mit der größten Militärparade in der Geschichte der Volksrepublik hat China die Muskeln spielen lassen. Trotz der Demonstration militärischer Stärke beteuerte Präsident Xi Jinping am Donnerstag in Peking, dass sein Land “einer friedlichen Entwicklung verpflichtet” sei.

12.11 Uhr: Wiedereinführung der Milchquote Thema beim EU-Agrarsonderrat

Die Wiedereinführung der heuer Ende März ausgelaufenen Milchquote dürfte beim Sonderrat der EU-Agrarminister Montag kommender Woche diskutiert werden. In Kreisen der luxemburgischen EU-Ratspräsidentschaft hieß es am Donnerstag in Brüssel, es werde eine Debatte nicht über Produktionskontrolle, aber über Produktionsmanagement geben. Dies sei völlig klar.

11.51 Uhr: ÖVP will den “Kurswechsel” in Wien

Als letzte Rathauspartei hat nun auch die Wiener ÖVP ihre ersten Wahlkampfplakate präsentiert. Darauf zu sehen: Parteichef Manfred Juraczka und die Forderung “Kurswechsel jetzt!!” Die drei am Donnerstag vorgestellten Sujets machen sich für Autofahrer, Gymnasien und mehr Jobs stark. Trotz des Wechsels von Ursula Stenzel zur FPÖ glaubt Juraczka an einen schwarzen City-Bezirkschef auch nach der Wahl.

11.31 Uhr: Flüchtlinge-Koordinator Konrad wird im Container arbeiten

Der Flüchtlings-Koordinator der Bundesregierung, Ex-Raiffeisenmanager Christian Konrad, hat sich einen symbolträchtigen Arbeitsplatz für seinen neuen Job ausgedacht. Er wird in einem Container arbeiten. Auf Konrads Wunsch hin wird nächste Woche auf einem Platz in der Wiener Innenstadt ein Bürocontainer aufgebaut, berichteten die “Oberösterreichischen Nachrichten”.

11.28 Uhr: Salzburg bereitet sich auf Flüchtlinge vor

Nachdem am Donnerstag der Budapester Bahnhof wieder geöffnet wurde, bereitet sich die Stadt Salzburg erneut auf ein verstärktes Flüchtlingsaufkommen am Hauptbahnhof vor.

11.15 Uhr: oeticket führt neue Gebühren für mobile Tickets ein

Der Eintrittskartenverkäufer oeticket, unter anderem Partner des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB), hat seinen Webshop überarbeitet und dabei auch eine neue Zustellgebühr für mobile Tickets eingeführt. Der Download einer mobilen Eintrittskarte kostet laut Angaben auf der Homepage zwei Euro.

10.51 Uhr: ÖGB-Präsident Foglar für 1.700 Euro Mindestlohn

Nach GPA-Chef Wolfgang Katzian hat sich nun auch ÖGB-Präsident Erich Foglar für eine Anhebung des kollektivvertraglichen Mindestlohns auf 1.700 Euro brutto im Monat als untere Grenze ausgesprochen. Derzeit beträgt er meist 1.500 Euro monatlich, rund 200.000 Beschäftigte verdienten aber nach wie vor weniger, sagte Foglar am Donnerstag beim Forum Alpbach.

10.47 Uhr: Unterschenkel mit Wanderschuh in Tirol entdeckt

Einen grausigen Fund hat ein Tiroler Wanderer am Mittwoch am Kaunergrat (Bez. Landeck) gemacht. In einem Muren-Auffangbecken entdeckte er nach Angaben der Polizei einen menschlichen Unterschenkel samt Wanderschuh und Socken.

10.40 Uhr: Manuel Charr von Amateurboxer niedergeschossen?

In der Nacht auf Mittwoch wurde auf den deutschen Profi-Boxer Manuel Charr geschossen, er überlebte nur dank einer Notoperation. Später stürmte das SEK die Wohnung des Amateur-Boxers Youssef

10.35 Uhr: Festnahme nach Attacke in Asylwerber-Haus in Vorarlberg

Die Vorarlberger Polizei hat am Mittwoch in Bregenz einen 27-jährigen Mann festgenommen, der in der Nacht auf Mittwoch aus seinem Fenster auf Fußgänger geschossen haben soll. Im Zuge der Vernehmungen stellte sich heraus, dass er auch für die Feuerlöscher-Attacke in einem Asylwerber-Haus in Bregenz verantwortlich sein soll. Das Motiv dürfte sein Ausländer-Hass gewesen sein, teilte die Polizei mit.

9.56 Uhr: Delfinjagd-Saison in Japan hat begonnen

Im japanischen Walfangort Taiji hat am Donnerstag die Saison für die Jagd auf Delfine begonnen. Die Fischerboote machten zwar laut lokalen Medienberichten auf dem Meer eine Schule an Delfinen aus. Doch gelang es ihnen nicht, die Tiere an die Küste zu treiben. Das Auslaufen der Fischerboote wurde von Protesten von einem guten Dutzend ausländischer Tierschützer begleitet.

9.45 Uhr: 3.000 Flüchtlinge seit Mittwoch aus Seenot gerettet

Rund 3.000 Flüchtlinge, darunter mehrere Kinder, sind seit Mittwoch vor der libyschen Küste gerettet worden. Dies berichtete die italienische Küstenwache laut Medien am Donnerstag. 113 Kinder, die meisten aus Eritrea, wurden an Bord der “Phoenix” genommen, dem Schiff der maltesischen Organisation Moas. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen und Moas retteten am Mittwoch insgesamt 1.658 Personen.

9.25 Uhr: Toter in der Enns identifiziert

Die Identität des am Dienstag im obersteirischen Admont in der Enns entdeckten Toten ist geklärt: Es handelt sich um einen 69-jährigen Einheimischen, der offenbar beim Spazierengehen einen Herzinfarkt erlitten hatte und in den Fluss gefallen war. Die Suche nach einem abgängigen Wanderer wurde indessen eingestellt. Mehr als 60 Leute hatten am Mittwoch keine Spur des Niederösterreichers gefunden.

9.10 Uhr: Polizei macht Flüchtlingen Weg in Budapester Bahnhof frei

Die ungarische Polizei hat sich am Donnerstag in der Früh vom Bahnhof Keleti (Ostbahnhof) in Budapest zurückgezogen. Davor hatten am Mittwoch rund 3.000 Flüchtlinge ausgeharrt, um über Österreich nach Deutschland zu gelangen. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie die Flüchtlinge auf die Bahnsteige drängten.

9.00 Uhr: Tesla will in zwei Jahren "günstiges" E-Auto produzieren

Der US-Elektroautohersteller Tesla will in zwei Jahren mit der Produktion eines “kostengünstigen” Autos beginnen. Der Preis für das Model 3 werde bei rund 35.000 Dollar (rund 31.000 Euro) liegen, also etwa der Hälfte des beliebten Model S, schrieb Tesla-Gründer Elon Musk am Mittwoch im US-Kurzbotschaftendienst Twitter.

8.33 Uhr: Skistar Marcel Hirscher setzt ein Zeichen für Flüchtlinge

Mit bedrücktem Gesichtsausdruck und ernster Stimme zeigte sich Salzburgs Skiass Marcel Hirscher am Mittwochabend in einem Facebook-Video zur #showyourfacechallenge. „Zeig dein Gesicht!“ – Und genau das tat Hirscher, der sich mit seinem Statement klar für Menschlichkeit und Solidarität gegenüber Flüchtlingen einsetzt.

8.30 Uhr: Zwei Tote in Ferlach - Umstände vorerst unklar

In der Kärntner Stadtgemeinde Ferlach sind Donnerstag früh zwei Leichen aufgefunden worden. Die genauen Umstände waren vorerst noch unklar. “Wir können momentan nur bestätigen, dass es zwei Tote gibt, alles Weitere – also die Todesursache und der genaue Hergang – wird momentan erst erhoben”, sagte Gottlieb Türk, der Leiter des Kärntner Landeskriminalamtes, im Gespräch mit der APA.

8.12 Uhr: Schiff vor Malaysia gekentert - 100 Menschen an Bord

Vor der Westküste Malaysias ist ein Schiff mit etwa 100 Menschen an Bord gekentert. Es sei noch nicht klar, ob Opfer zu beklagen seien, sagte ein Sprecher der Schifffahrtsbehörde am Donnerstag. Rettungskräfte seien auf dem Weg zum Unglücksort in der Nähe der Straße von Malakka. Zeitungsberichten zufolge befanden sich Flüchtlinge auf dem Boot. Die Behörden konnten dies nicht bestätigen.

7.17 Uhr: WHO meldet zwei Polio-Fälle in der Ukraine

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zwei Fälle von Kinderlähmung (Poliomyelitis, kurz: Polio) in der Ukraine bestätigt. Zwei kleine Kinder aus dem Südwesten des Landes seien erkrankt, teilte die WHO am Mittwoch in Genf mit. Dabei handle es sich um die ersten Fälle in Europa seit fünf Jahren. Den Angaben zufolge war 2014 lediglich die Hälfte der Kinder in der Ukraine gegen Polio geimpft.

7.16 Uhr: Strache auch für Zäune innerhalb der EU

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sieht angesichts der aktuellen Flüchtlings-Krise in Europa ein “totales Versagen der EU”. Im APA-Interview trat er dafür ein, dass an den EU-Außengrenzen, aber auch an jenen der Nationalstaaten, Zäune wie jene an Ungarns Grenze zu Serbien errichtet werden. Außerdem plädierte er für Registrierungsstellen für die Flüchtlinge an den Außengrenzen der Union.

6.31 Uhr: Haftbefehl gegen Guatemalas Staatschef Otto Perez

In der Korruptionsaffäre in Guatemala ist gegen Staatschef Otto Perez Haftbefehl erlassen worden. Richter Miguel Angel Galvez habe dem Antrag auf Haftbefehl zugestimmt, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Julia Barrera, am Mittwoch in Guatemala-Stadt. Nach guatemaltekischem Gesetz muss Perez zurücktreten, wenn er in Untersuchungshaft genommen wird.

6.12 Uhr: Manuskript von "Happy Birthday" in den USA entdeckt

Das Manuskript des Liedes “Happy Birthday To You” ist in den USA entdeckt worden. “Es war ein Zufallsfund”, sagte der Direktor der Musikbibliothek der University of Louisville in Kentucky, James Procell. “Ich habe einen Ordner, der schon seit den 1950er-Jahren bei uns liegt, archivieren wollen, und statt ein paar Zeitungsausschnitten fand ich ein 120 Jahre altes Manuskript mit etwa 30 Liedern.”

6.05 Uhr: Dutzende Tode bei Anschlag auf Moschee im Jemen

Bei zwei Selbstmordanschlägen des IS auf eine Moschee sind in Jemens Hauptstadt Sanaa am Mittwoch mindestens 28 Menschen getötet worden. Etwa 75 weitere Menschen wurden nach Angaben von Ärzten verletzt. Laut Augenzeugen sprengte sich ein Attentäter mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft, der andere fuhr mit einem präparierten Fahrzeug in eine Menge von Gläubigen, als diese die Moschee verließen.

6.00 Uhr: Zwei US-Polizisten nach tödlichen Schüssen suspendiert

In den USA sorgen erneut Videoaufnahmen von mutmaßlicher Polizeigewalt für Aufsehen. Zwei Polizisten im US-Staat Texas wurden laut Medienberichten vom Mittwoch vom Dienst suspendiert, nachdem sie in der Großstadt San Antonio einen Mann erschossen hatten.

5.57 Uhr: Ruf nach fairer Flüchtlingsverteilung vor EU-Ministertreffen

Vor dem Treffen der EU-Außenminister haben Deutschland, Frankreich und Italien gemeinsam Reformen in der europäischen Asylpolitik angemahnt. In einem Papier für die Beratungen am Wochenende in Luxemburg dringen sie auf schnellere Asylverfahren, “größere Solidarität” unter den EU-Ländern und eine “gerechtere Verteilung” von Flüchtlingen. Ungarns Premier Viktor Orban bittet indes um EU-Finanzhilfen.

5.37 Uhr: Empörung über nummerierte Flüchtlinge in Tschechien

Die Markierung von Flüchtlingen mit Filzstiften auf der Haut durch die tschechische Fremdenpolizei ruft über die Landesgrenzen hinaus Empörung hervor. “Wie die Nazis in den Konzentrationslagern”, lautete am Mittwoch ein Kommentar im Kurznachrichtendienst Twitter, wo neben tschechischen auch polnische Internet-Nutzer ihrem Ärger Luft machten.

5.34 Uhr: EU-Verteidigungsminister beraten über Anti-Schlepper-Einsatz

Die EU-Verteidigungsminister beraten am Donnerstag in Luxemburg über Pläne, Europas Militäreinsatz gegen Schlepperbanden im Mittelmeer auszuweiten. Nach dem Tod von 700 Flüchtlingen hatte die EU im Mai einen Drei-Stufen-Plan zur Bekämpfung krimineller Schleuser beschlossen. Österreich ist bei der Sitzung durch Ressortchef Gerald Klug (SPÖ) vertreten.

22.39 Uhr: Wien Wahl: FPÖ feiert mit "vielleicht neuer Bundeshymne"

Vielleicht sei es sogar eine “heimliche neue österreichische Bundeshymne”, auch als Wiener Landeshymne kann sich FPÖ-Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache seinen Wahlkampfsong vorstellen: Am Mittwochabend präsentierte er gemeinsam mit Neuzugang Ursula Stenzel vor wehendem Österreich-Fahnen-Meer im Prater die freiheitliche Hymne “Immer wieder Österreich”.

20.11 Uhr: Neue russische Militärdoktrin erklärt Russland zum Gegner

Der Sicherheitsrat der Ukraine hat den Nachbarn Russland in seiner neuen Militärdoktrin nun offiziell zum Gegner erklärt. “Die Nichtakzeptanz der Unabhängigkeit der Ukraine ist tief verwurzelt in der Mentalität der russischen politischen Elite”, erklärte Präsident Petro Poroschenko einer Mitteilung seines Amtes zufolge am Mittwoch in Kiew.

19.47 Uhr: Pkw-Lenker kracht gegen Sattelzug: 39-jähriger Steirer tot

Ein 39-jähriger Autolenker ist am Mittwoch in der Steiermark frontal gegen einen Lkw gefahren und noch an der Unfallstelle gestorben. Der Mann mit Leibnitzer Kennzeichen war aus unbekannter Ursache nach dem Ortsgebiet von St. Margarethen an der Raab (Bezirk Weiz) auf die linke Straßenseite geraten und gegen den tschechischen Sattelzug eines 51-Jährigen gefahren. Der Lkw-Lenker erlitt einen Schock.

19.42 Uhr: 19-Jähriger erschoss sich bei Selfie versehentlich

Der Wunsch nach einem Selbstporträt mit einer Pistole hat einen Teenager in den USA das Leben gekostet. Der 19-jährige erschoss sich offenbar versehentlich beim Posieren mit der Waffe, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei in Houston (Texas) am Mittwoch berichteten.

19.18 Uhr: Sony will mit neuem Smartphone zur Konkurrenz aufschließen

Sony versucht mit einem neuen Luxus-Modell seine Smartphone-Flaute zu beenden. Konzernchef Kazuo Hirai stellte am Mittwoch im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin das Xperia Z5 vor. Das sei das neue Smartphone-Flaggschiff des Konzern und verfüge über einen hochauflösenden 4K-Bildschirm, wie er bisher nur bei Fernsehern verwendet werde.

18.10 Uhr: Ermittlungen zu Arafats Tod in Frankreich eingestellt

Die Mordermittlungen zum Tod des früheren palästinensischen Präsidenten Yasser Arafat in Frankreich werden zu den Akten gelegt. Die zuständigen französischen Untersuchungsrichter beschlossen eine Einstellung das laufenden Verfahrens, wie die Staatsanwaltschaft von Nanterre bei Paris am Mittwoch mitteilte. Es gebe keine “ausreichenden Beweise” für einen Mord.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 18.04.2021 um 03:16 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/3-september-der-schnelle-blick-auf-den-tag-48260935

Kommentare

Mehr zum Thema