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30. August: Der schnelle Blick auf den Tag

Die Schlagzeilen des Tages. Bilderbox
Die Schlagzeilen des Tages.

Hier geben wir euch einen kurzen und bündigen Überblick über die wichtigs­ten Schlagzeilen und Meldungen des Tages.

17.09 Uhr: Größtes Gasvorkommen des Mittelmeers entdeckt

Der italienische Energiekonzern Eni hat am Sonntag die Entdeckung des bisher größten Gasvorkommens des Mittelmeeres bekannt gegeben. Das Vorkommen befinde sich in ägyptischen Hoheitsgewässern, hieß es in der in Kairo veröffentlichten Erklärung des Unternehmens. Wenn es vollständig ausgebeutet werde, könne es die Gasversorgung Ägyptens auf Jahrzehnte hin sichern.

16.39 Uhr: Trauriger Rekord - 12 Tote bei Stiertreiben

Bei einem Stiertreiben in Spanien ist erneut ein Mensch ums Leben gekommen. Ein Kampfstier hatte einem Teilnehmer des Spektakels in der mittelspanischen Kleinstadt Cuellar bei Segovia am Sonntag ein Horn in die Brust gestoßen. Wie aus Krankenhauskreisen verlautete, wurde dabei das Herz des etwa 60 Jahre alten Mannes getroffen. Ein Arzt habe nur noch den Tod feststellen können.

16.09 Uhr: Salzburger stirbt bei Absturz am Hochkalter

Nur mehr tot konnte ein 27-jähriger Salzburger am Sonntagvormittag am Hochkalter in Ramsau (Lkr. BGL) gefunden und geborgen werden. Der Mann aus Großgmain (Flachgau) war am Vortag zu einer Bergtour aufgebrochen und dann am Hochkaltermassiv rund 450 Meter tief abgestürzt.

15.29 Uhr: Pilot stirbt bei Absturz mit Kunstflugmaschine

Eine Kunstflugmaschine ist am Sonntag nahe der Kärntner Stadt Friesach im Bezirk St. Veit abgestürzt. Laut ersten Informationen des Roten Kreuzes wurde der Pilot dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

15.08 Uhr: Salzburger Heer kocht für 210 Flüchtlinge

Das Bundesheer hat mit Ende dieser Woche die Unterstützungsleistungen für das Innenministerium bei der Versorgung von Asylwerbern aufgenommen. Die Soldaten helfen der Polizei, die Flüchtlinge zu verpflegen, zu transportieren und unterzubringen. In Salzburg übernehmen Soldaten die Verpflegung der Asylwerber.

14.21 Uhr: Sturm "Erika" zieht Spur der Verwüstung

Nach den Verwüstungen durch Wirbelsturm “Erika” kämpft der Karibikstaat Dominica mit den Folgen. Premierminister Roosevelt Skerrit erklärte am Samstagabend (Ortszeit) einige Regionen des Inselstaates zum Katastrophengebiet. Dies sei notwendig, um “zielgerichtet” auf den Verlust von Leben und Eigentum zu reagieren und mit Aufräumarbeiten zu beginnen.

13.45 Uhr: Frauen dürfen in Saudi Arabien erstmals wählen

Zum ersten Mal in der Geschichte des erzkonservativen islamischen Königreichs Saudi-Arabiens können sich Frauen als Kandidatinnen zur Wahl aufstellen lassen. Seit Sonntag läuft landesweit die Registrierung für Bewerberinnen und Bewerber, die bei einer für Dezember geplanten Abstimmung einen Sitz in den Lokalräten gewinnen wollen. Auch als Wähler sind Frauen erstmals zugelassen.

13.21 Uhr: Gewehr explodiert bei Aufführung - zwei Tote

Bei einer Freilichtaufführung ist am Samstagabend in der süditalienischen Stadt Potenza ein Bühnengewehr explodiert. Zwei Menschen starben, fünf weitere wurden verletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um zwei Statisten im Alter von 56 und 55 Jahren. Zwei Verletzte, darunter ein fünfjähriger Bub, mussten notoperiert werden, berichteten italienische Medien.

12.51 Uhr: Gerettete Flüchtlingskinder verlassen Krankenhaus

Jene drei Flüchtlingskinder, die Freitagfrüh von der Polizei aus einem Schlepper-Transport in St. Peter am Hart (Bezirk Braunau) in Oberösterreich vor dem Verdursten gerettet worden sind, haben das Spital Braunau mittlerweile wieder verlassen. “Sie waren medizinisch über den Berg”, sagte der behandelnde Arzt am Sonntag der APA. Die Familie hatte das Spital auf eigenen Wunsch verlassen, hieß es.

12.36 Uhr: AUA-Maschine muss in Salzburg zwischenlanden

Eine überhitzte Hydraulik zwang eine Linienmaschine der Austrian Airlines am Sonntag in Salzburg zwischenzulanden. Die 66 Passagiere sind wohlauf, es soll keine Gefahr bestanden haben.

12.22 Uhr: Existenz von Nazi-Zug bestätigt

Nazi-Schätze sorgen immer wieder für Aufregung. Der von einem Denkmalkonservator nun als fast sicher bestätigte Fund eines Nazi-Zuges samt wertvollem Inhalt ruft nun Schatzsucher auf den Plan. Doch die Suche kann gefährlich werden.

11.31 Uhr: Flammen loderten bis in die Morgenstunden

Hunderte Feuerwehrleute haben in der Nacht auf Sonntag den Kampf gegen die Flammen in einer Recyclinganlage der Firma Ecoplast im südsteirischen Wildon (Bezirk Leibnitz) fortgesetzt. Bis in die frühen Morgenstunden loderte offenes Feuer. Am Sonntagvormittag waren die Nachlöscharbeiten im Gange. “Brand aus” wird es nach Einschätzung der Feuerwehr nicht vor Montag geben.

11.26 Uhr: Flüchtlingsdrama - Fünfter Verdächtiger festgenommen

Ein fünfter Verdächtiger wurde im Zuge des Flüchtlingsdramas auf der burgenländischen A4 nun festgenommen. Die Polizei berichtete am Sonntag von der Festnahme eines Bulgaren.

11.11 Uhr: Lebensgefährliche Flucht mit Jetskis

Lebensgefährliche Fahrten von Schleppern deckte die spanische Polizei kürzlich auf. Bereits 15 Mal wurden Schleuser dabei festgenommen, als sie versuchten, Flüchtlinge mittels Jetskis über die Straße von Gibraltar zu bringen. Dazu werden Migranten gezwungen, Haschisch zu schmuggeln, so die Polizei.

10.44 Uhr: Biker bei Crash schwer verletzt

Ein 33-jähriger Motorradlenker aus Bad Hofgastein wurde bei einem Unfall auf der B311 in Goldegg (Pongau) am Sonntagvormittag schwer verletzt. Aufgrund des Rückstaus musste der Schönbergtunnel vorübergehend gesperrt werden.

10.12 Uhr: Flüchtlingsdrama - Verbleib der Leichen offen

In Wien läuft derzeit die Obduktion der 71 toten Menschen des Flüchtlingsdramas auf der A4. Am Freitag wurden sechs, am Samstag zehn weitere Flüchtlinge obduziert. Wohin die Leichen nach der Obduktion, die wohl Mitte, Ende der Woche abgeschlossen sein dürfte, gebracht werden, war zunächst unklar und dürfte eine Frage der Kapazität sein, hieß es von Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil.

9.31 Uhr: Italiens Wirtschaft wächst laut Renzi wieder

Der italienische Premier Matteo Renzi ist zuversichtlich, dass sein Land den Weg des Wirtschaftswachstums nach den Krisenjahren eingeschlagen hat. “Das Vertrauen und der Konsum nehmen wieder zu. Der Tourismus wächst, vor allem in Süditalien. Man spürt ein Klima des Neubeginns. Nach Jahren des Rückgangs wachsen wir wieder”, sagte Renzi.

9.06 Uhr: Bundesheer-Kritik am Asyl-Einsatz

Harsche Kritik an dem geplanten Einsatz des Bundesheers zur Bewältigung der Flüchtlingsströme hat die Bundesheer-Gewerkschaft geübt. Angesichts des “jahrelangen, systematischen Kaputtsparens” sei das Bundesheer “am Rande des totalen Fähigkeitsverlustes”. Dass die Regierung auch noch einen neuerlicher Grenzeinsatz nicht ausschließe, komme einer “Verhöhnung” gleich.

8.54 Uhr: Tausende verlassen für Bombenentschärfung Häuser

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe müssen rund 10.000 Anrainer in Koblenz ihre Häuser verlassen. Die Evakuierung begann am Sonntagmorgen, auch rund 200 Senioren aus einem Alters- und Pflegeheim sind betroffen. Rund 800 Kräfte unter anderem von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und der Stadt sind im Einsatz.

8.18 Uhr: 250-Meter-Absturz endet tödlich

Bei einem Wanderunfall eines Ehepaares in St. Martin bei Lofer (Pinzgau) starb am Samstagnachmittag eine 73-jährige Frau. Auch ihr Ehemann stürzte bei einem Rettungsversuch ab und blieb bewusstlos liegen.

7.46 Uhr: Bangkok sucht weiter nach Verdächtigen

Die thailändische Polizei sucht rund zwei Wochen nach dem Bombenanschlag in Bangkok mit 20 Toten und der ersten Festnahme nun nach weiteren Verdächtigen. Dies kündigte Vize-Polizeichef Chaktip Chaijinda am Sonntag im Fernsehen an. Details nannte er nicht. Am Vortag war ein 28-jähriger Türkei, der seit Jänner 2014 in Thailand lebt, festgenommen worden.

7.24 Uhr: Karmasin will 1.000 Euro "Partnerschaftsbonus"

Damit sich Väter künftig stärker an der Kinderbetreuung beteiligen, winkt Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) mit barem Geld: Die Kindergeldreform soll einen “Partnerschaftsbonus” für eine gleichmäßige Aufteilung in der Höhe von insgesamt 1.000 Euro bringen, kündigte Karmasin im APA-Interview an. Die Verhandlungen der Regierung über das neue Kindergeld befinden sich am Pfad zur Einigung.

7.02 Uhr: Ungarn stellt Grenzzaun fertig

Ungarn schottet sich ab: Der umstrittene Zaun an der 175 Kilometer langen Grenze zu Serbien ist fertig. Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur MTI am Samstagabend unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Die rechts-konservative Regierung erhofft sich, dass nun weniger Flüchtlinge als derzeit entlang der “Balkan-Route” durch Südosteuropa und Ungarn nach Norden und Westen ziehen.

6.46 Uhr: Drei Tote bei Schusswechsel mit Polizei in Portugal

Bei einer Schießerei in Portugal sind drei Menschen getötet worden. In Quinta do Conde, rund 30 Kilometer südlich der Hauptstadt Lissabon, habe ein Mann am Samstag zwei Polizisten und einen jungen Mann erschossen, teilte die Polizei mit. Ein weiterer Mensch wurde schwer verletzt. Laut portugiesischem Fernsehen war den Taten ein Nachbarschaftsstreit vorausgegangen.

3.10 Uhr: Offizielle Waffenruhe im Südsudan

Nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens ist im Südsudan in der Nacht auf Sonntag offiziell eine Waffenruhe in Kraft getreten. Die Feuerpause galt ab Mitternacht (Ortszeit; 23.00 Uhr MESZ), ihre Einhaltung schien allerdings nicht gesichert.

21.27 Uhr: Zehntausende Libanesen demonstrieren gegen Regierung

Angesichts der weiter schwelenden Müllkrise im Land haben in der libanesischen Hauptstadt Beirut am Samstag Zehntausende Menschen gegen die Regierung und korrupte Machenschaften von Politikern demonstriert. Unter dem Motto “Ihr stinkt” versammelten sich im Stadtzentrum am Abend Männer, Frauen und Kinder.

20.50 Uhr: Polizei rüstet sich für Flüchtlingsstrom

Angesichts des erwarteten Flüchtlingsstromes rüstet man sich im Burgenland. “Wir werden Personal anfordern. Ich gehe davon aus, dass wir vielleicht schon morgen oder spätestens am Montag das Personal bei uns haben”, sagte Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil am Samstag im APA-Gespräch.

19.37 Uhr: Gedenken an Opfer von Hurricane "Katrina"

Mit zahlreichen Veranstaltungen, Trauerzügen und Gedenkminuten hat New Orleans am Samstag des verheerenden Wirbelsturms “Katrina” gedacht. Als einer der schwersten Hurrikane der US-Geschichte hatte “Katrina” vor genau zehn Jahren, am 29. August 2005, weite Teile der Stadt New Orleans zerstört.

17.31 Uhr: Trauerfeier für Entführungsopfer Anneli (17)

Bei einer Trauerfeier haben rund 700 Menschen am Samstag in der sächsischen Gemeinde Klipphausen bei Meißen Abschied von der entführten und ermordeten Anneli genommen. Viele der Teilnehmer verfolgten den Gottesdienst im Freien und über Lautsprecher, da die kleine Kirche von Sora voll besetzt war. Danach wurde das jüngste Kind einer Unternehmerfamilie beigesetzt.

17.24 Uhr: Hühnerstall und Hof angezündet - 10.000 Euro ausgelobt

Ein vorerst Unbekannter hat in der Nacht auf Samstag in Grünbrunn einen Hühnerstall in Brand gesetzt. In der selben Nacht zündete er einen Bauernhof in Hofkirchen an (beide Bez. Linz-Land). Während der Hühnerstall bis auf die Grundmauern niederbrannte, konnte der Hof rechtzeitig gelöscht werden. Der geschädigte Besitzer hat eine Belohnung von 10.000 Euro ausgelobt, so die Polizei Oberösterreich.

(Quelle: S24)

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