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5,8 Millionen Euro für Licht ins Dunkel

Bundespräsident Fischer bei "Licht ins Dunkel" Salzburg24
Bundespräsident Fischer bei "Licht ins Dunkel"

Fast 5,8 Millionen Euro haben die Österreicher bis zum Ende der ORF-Spendengala für "Licht ins Dunkel" gespendet, wie der ORF Donnerstagfrüh in einer Aussendung mitteilte. Im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt rund 5,5 Millionen Euro gewesen. Wie Sissy Mayerhoffer, die im ORF für "Licht ins Dunkel" zuständig ist, mitteilte, betrug die durchschnittliche Spendenhöhe 13 bis 15 Euro.

2013 seien es im Schnitt zehn Euro gewesen, sagte Mayerhoffer im ORF-Radio. Konkret konnten bei der insgesamt 42. Aktion von "Licht ins Dunkel" und der 37. Fernsehsendung am Heiligen Abend im ORF bisher 5.789.387,97 Euro gesammelt werden.

Faymann zuversichtlich

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hatte sich zuvor in der "Licht ins Dunkel"-Sendung zuversichtlich gezeigt, dass Österreich aus der wirtschaftlichen Krise herauskommt. Besonders wichtig sei es ihm, dass jeder Arbeit finde, von der er auch leben könne. Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) erteilte Spekulationen um vorzeitige Neuwahlen eine Absage. Positive Umfragen seien zwar immer etwas Gutes, aber man müsse das auch mit konkreter Arbeit unterlegen, meinte der Vizekanzler.

Fischer: Probleme sind größer

Bundespräsident Heinz Fischer betonte, dass die Probleme in vielen Teilen der Welt größer geworden seien. Eine Weihnachtsstimmung gebe es trotzdem. Das sei keine Frage der Konjunktur oder des Wohlbefindens, sondern liege in der Natur der Menschen. Allgemeine Erleichterung gab es bei Fischer, Faymann und Mitterlehner über die am Dienstag in der Koalition erzielte Einigung auf das Sparkonzept für das Bundesheer.

Strache will Bürgermeister werden

FPÖ-Obmann Heinz Christian Strache unterstrich in der Sendung seine Ambitionen auf das Amt des Wiener Bürgermeisters. Die Chancen seien "groß". Der stellvertretende Grüne Klubobmann Werner Kogler nannte die Verhinderung der transatlantischen Handelsabkommen mit den USA und Kanada sowie die Öffnung der Grenzen für Flüchtlinge als wichtige Ziele seiner Partei.

Schönborn beklagt Flüchtlingsnot

Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn beklagte eine "große Flüchtlingsnot" in vielen Teilen der Welt. Dankbar ist Schönborn der Bundesregierung, dass Österreich verstärkt Flüchtlinge aus Syrien aufnimmt. Innenministern Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zeigte sich "vorsichtig optimistisch", dass es gelingen werde, alle Flüchtlinge über die Feiertage unterzubringen.

Nicht nur Politik und Religion - zum interkonfessionellen Dialog trafen einander bereits am Vormittag Dompfarrer Toni Faber, der evangelische Oberkirchenrat Prof. Karl Schiefermair, Gemeinderabbiner Mag. Schlomo Hofmeister und Fuat Sanac, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreichs -, auch Vertreter aus Kultur, Wirtschaft, Sport, Sponsoren, Prominente und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres vereinten sich an diesem Tag wieder für die ORF-"Licht ins Dunkel"-Sendung und eine gute Sache.

Ö3-Hörer spenden über eine Million Euro

Mit Start der "Licht ins Dunkel"-Vormittagssendung in ORF 2 ging am Salzburger Kapitelplatz eine andere Marathonsendung zu Ende: live aus Salzburg meldeten sich Andi Knoll, Robert Kratky und Gabi Hiller, um das Ergebnis ihrer 120-Stunden-Wunschmusiksendung bekannt zu geben: für stolze 617.582 Euro hat die Ö3-Gemeinde Musikwünsche bestellt und dabei gleichzeitig für den "Licht ins Dunkel"-Soforthilfefonds gespendet. Gemeinsam mit dem Ergebnis der diesjährigen Ö3-Wundertütenaktion für "Licht ins Dunkel" konnte Ö3-Chef Georg Spatt aus der "Wunschhütte" stolz den Scheck mit der Gesamtspendensumme der Ö3-Aktionen in Höhe von 1.075.582 Euro präsentieren.

(APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 22.04.2021 um 01:22 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/5-8-millionen-euro-fuer-licht-ins-dunkel-46233511

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