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6. September: Der schnelle Blick auf den Tag

Die wichtigsten Schlagzeilen am Sonntag. Bilderbox
Die wichtigsten Schlagzeilen am Sonntag.

Hier geben wir euch einen kurzen und bündigen Überblick über die wichtigs­ten Schlagzeilen und Meldungen des Tages.

18.21 Uhr: Belgisches Ehepaar starb bei Motorradunfall in Tirol

Bei einem Motorradunfall auf der Achenseebundesstraße bei Wiesing im Tiroler Bezirk Schwaz ist am Sonntag ein belgisches Ehepaar ums Leben gekommen. Das einspurige Fahrzeug war nach Angaben der Polizei auf der regennassen Fahrbahn in den Gegenverkehr geraten. Für das Paar im Alter von 63 und 54 Jahren kam jede Hilfe zu spät.

17.31 Uhr: Ölpreisverfall zwingt Saudi-Arabien auf Sparkurs

Saudi-Arabien setzt den Rotstift an. Die Talfahrt der Ölpreise zwingt den wohlhabenden Golfstaat dazu, Kosten zu sparen und Großprojekte in die Zukunft zu verlegen. “Wir arbeiten daran, unnötige Ausgaben zu kürzen”, sagte Finanzminister Ibrahim Alassaf in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview des Senders CNBC Arabia. Zudem werde die Umsetzung nicht dringender Vorhaben verschoben.

17.01 Uhr: Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Guatemala begonnen

Inmitten einer schweren politischen Krise haben die Bürger von Guatemala am Sonntag turnusmäßig den Präsidenten und ein neues Parlament gewählt. Mehr als 7,5 Millionen Guatemalteken sind aufgerufen, ein neues Staatsoberhaupt zu wählen. Da keiner der 14 Kandidaten mit mehr als der Hälfte der Stimmen rechnen kann, dürfte es zwischen den beiden Bestplatzierten zu einer Stichwahl kommen.

15.51 Uhr: Netanyahu verkündet Bau von Grenzzäunen zu Jordanien

Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu hat am Sonntag den Baubeginn für Sperranlagen an der Grenze zu Jordanien verkündet. “Wir werden nicht zulassen, dass Israel von einer Welle illegaler Migranten und von Terrorismus überschwemmt wird”, sagte der Ministerpräsident am Sonntag zu Beginn einer Kabinettssitzung.

14.31 Uhr: Christen demonstrieren in Israel für Bildungsgleichheit

Mehrere tausend Demonstranten haben am Sonntag vor dem Amtssitz von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu gegen die Diskriminierung christlicher Bildungseinrichtungen protestiert. Die 47 hauptsächlich von katholischen, aber auch von anderen christlichen Trägern betriebenen Schulen in Israel sind seit dem Beginn des neuen Schuljahrs am vergangenen Dienstag in einem unbefristeten Streik.

13.31 Uhr: Hunderte demonstrierten für inhaftierte Standesbeamtin

Wegen ihrer Weigerung aus religiösen Gründen, Trauscheine für homosexuelle Paare auszustellen, erhält die inhaftierte US-Standesbeamtin Kim Davis zunehmend Beistand von Gleichgesinnten. Hunderte Unterstützer gingen am Samstag im Bundesstaat Kentucky vor dem Gefängnis in Grayson auf die Straße, der Bürgermeister sprach von einem “geschichtlichen Moment”.

13.11 Uhr: China lässt Aktien im Wert von 16 Mrd. Euro wieder handeln

China will in dieser Woche Handelsbeschränkungen für Aktien im Wert von umgerechnet rund 16 Mrd. Euro aufheben. Das meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag. Die Volksrepublik hatte im Juli mehr als die Hälfte ihres gesamten Aktienmarktes vom Handel ausgesetzt, nachdem die Börsen um mehr als ein Drittel abgesackt waren und die gesamten Jahresgewinne vernichtet hatten.

13.01 Uhr: Tusk plant derzeit keinen EU-Sondergipfel wegen Flüchtlingen

In der Flüchtlingskrise plant die EU trotz lauter werdender Forderungen - darunter von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) oder auch aus Deutschland – derzeit keinen Sondergipfel. Der Sprecher von EU-Ratspräsident Donald Tusk sagte am Sonntag in Brüssel auf Anfrage, es gebe momentan keine Pläne, ein Extra-Treffen der Staats- und Regierungschefs einzuberufen.

12.41 Uhr: Zahl der Toten bei Bootsunglück vor Malaysia stieg auf 50

Drei Tage nach dem Untergang eines Bootes mit indonesischen Migranten vor der Küste Malaysias ist die Zahl der Toten auf mindestens 50 gestiegen. Malaysische Rettungskräfte hätten die Leichen von weiteren 35 Indonesiern geborgen, teilte ein Behördenvertreter am Sonntag mit. “Wir rechnen damit, in den kommenden Tagen weitere zu finden”, sagte Mohamad Aliyas Hamdan.

12.11 Uhr: Australien will Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen

Der australische Regierungschef Tony Abbott hat angekündigt, mehr vor dem Bürgerkrieg fliehende Syrer ins Land zu lassen. Die Gesamtzahl der nach Australien kommenden Flüchtlinge würde jedoch nicht erhöht, zitierte der Sender ABC den konservativen Politiker am Sonntag. Damit würde Australien weniger Migranten anderer Nationalitäten aufnehmen.

12.01 Uhr: Faymann fordert Konjunkturpaket wegen Rekordarbeitslosigkeit

Angesichts der Wachstumsschwäche und Rekordarbeitslosigkeit in Österreich drängt Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) auf ein Konjunkturpaket. In Faymanns “Fünf-Punkte-Plan” befinden sich teilweise mit dem Koalitionspartner vereinbarte Maßnahmen, darunter das nicht umgesetzte Wohnbaupaket. “Man darf sich an die Arbeitslosigkeit nicht einfach gewöhnen”, sagte Faymann dem “Kurier” (Sonntagausgabe).

11.41 Uhr: G20 wegen China-Flaute nicht alarmiert

Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) sind trotz des Wirtschaftsabschwungs in China und der Börsenturbulenzen nicht in Alarmstimmung. Zwar räumen sie ein, dass das globale Wachstum hinter den Erwartungen bleibe. Nach zweitägigen Beratungen in Ankara bekräftigten die G20-Finanzminister und -Notenbankchefs aber zuversichtlich bezüglich einer Erholung der Weltwirtschaft zu sein.

11.01 Uhr: Saudi-Koalition flog schwere Luftangriffe auf Sanaa

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hat am Sonntag schwere Luftangriffe auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa geflogen. Augenzeugen zufolge griff die Koalition Stellungen der schiitischen Houthi-Rebellen und ihrer Verbündeten an, die dem ehemaligen jemenitischen Präsident Ali Abdullah Saleh die Treue halten.

10.41 Uhr: Spendenlager für Flüchtlinge in Wien sind voll

Sowohl die ÖBB wie auch die Caritas richteten Sonntag früh den freiwilligen Helfern und Spendern ihren Dank aus. Die Sachspendenlager am West- sowie am Hauptbahnhof waren vorerst voll. Die Verantwortlichen bitten die Bevölkerung, derzeit von weiteren Sachspenden abzusehen.

10.11 Uhr: Daimler-Chef über China: “Von Krise kann keine Rede sein”

Daimler-Chef Dieter Zetsche hat sich angesichts der Wirtschaftsprobleme in China gelassen gezeigt. “Von Krise kann keine Rede sein. Die Reaktion der Finanzmärkte und alle düsteren Prognosen sind überzogen”, sagte er der Zeitung “Bild am Sonntag”.

8.51 Uhr: Reformrat lehnte Verfassungsentwurf in Thailand ab

Der vom herrschenden Militär ernannte Reformrat in Thailand hat den Entwurf für eine neue Verfassung abgelehnt und Neuwahlen damit bis mindestens ins Jahr 2017 hinausgezögert. Das Gremium sprach sich am Sonntag mit 135 zu 105 Stimmen gegen den Entwurf aus, außerdem gab es sieben Enthaltungen.

8.31 Uhr: 1.000 Flüchtlinge kamen in Nacht-Fußmarsch aus Ungarn

Der Flüchtlingsstrom aus Ungarn geht auch in der Nacht auf Sonntag weiter. Wieder sind bereits tausend Menschen in Nickelsdorf eingetroffen. Sie waren zuvor von den Ungarn mit Zügen nach Hegyeshalom gebracht worden und mussten rund zehn Kilometer lang über die Grenze marschieren. Seit der Nacht auf Samstag sind damit rund 10.000 Flüchtlinge aus Ungarn nach Österreich gekommen.

7.21 Uhr: McDonald will Krankenkassen auf Kurs bringen

Der Vorsitzende im Hauptverband der Sozialversicherungsträger, Peter McDonald, will die wieder ins Minus gerutschten Krankenkassen ohne Hilfe der Politik auf Kurs bringen. Im APA-Interview verwies er auf eine Reihe von eingeleiteten Maßnahmen, wie etwa die Bemühungen zur Senkung der Medikamentenkosten, und sagte: “Wir wollen versuchen, damit eine ausgeglichene Gebarung zu erreichen.”

7.01 Uhr: Cameron will Grünes Licht vom Parlament für Einsatz gegen IS

Der britische Premier David Cameron will sich Medien zufolge vom Parlament in Kürze Grünes Licht für einen Militäreinsatz in Syrien geben lassen. Der Regierungschef habe vor, Anfang Oktober die Abgeordneten abstimmen zu lassen und so den Weg für Luftangriffe auf die radikale Miliz Islamischer Staat (IS) zu ebnen, berichtete die “Sunday Times” unter Berufung auf hochrangige Regierungsvertreter.

6.31 Uhr: Flüchtlingskrise soll Thema bei G-20-Gipfel im November sein

Die Flüchtlingskrise soll nach Angaben der türkischen G-20-Präsidentschaft Thema beim Gipfeltreffen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer im November sein. In der Flüchtlingskrise gehe es vor allem um geopolitische Risiken und damit verbundene humanitäre Fragen, sagte der stellvertretende türkische Ministerpräsident Cevdet Yilmaz am Samstag nach einem zweitägigen G-20-Treffen in Ankara.

23.11 Uhr: Großteil der Asylanten laut Ungarn Wirtschaftsflüchtlinge

Nach Angaben der ungarischen Regierung ist ein Großteil der im Land ankommenden Flüchtlinge aus wirtschaftlichen Gründen aus ihren Heimatländern geflohen. Nur ein Drittel käme aus Syrien, der Rest aus mehr als 100 Staaten, sagte der ungarische Regierungssprecher Zoltan Kovacs am Samstagabend in der “ZiB2? des ORF-Fernsehens.

22.11 Uhr: USA warnen Russland vor Militärunterstützung für Assad

Die USA haben Russland vor einem möglichen Militäraufbau in Syrien gewarnt. In einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow äußerte sich US-Außenminister John Kerry besorgt über Berichte, nach denen Moskau planen könnte, seine militärische Unterstützung für das Assad-Regime stark auszuweiten. Ein solcher Schritt könne den Konflikt im Land weiter eskalieren.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 14.04.2021 um 04:01 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/6-september-der-schnelle-blick-auf-den-tag-48317440

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