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7. Oktober: Der schnelle Blick auf den Tag

Hier geben wir euch einen kurzen und bündigen Überblick über die wichtigs­ten Schlagzeilen und Meldungen des Tages aus Österreich und dem Rest der Welt.

18.11 Uhr: Marine Le Pen darf “Faschistin” genannt werden

Marine Le Pen darf weiter als “Faschistin” bezeichnet werden. Die Vorsitzende der rechtsextremen französischen Partei Front National scheiterte auch im Berufungsverfahren in Paris. Der Ex-Chef der Linkspartei, Jean-Luc Melenchon, konnte sich damit vor Gericht behaupten. “Fühlen Sie sich frei, die Dinge beim Namen zu benennen”, kommentierte der EU-Parlamentarier die Entscheidung am Mittwoch.

17.41 Uhr: Putin spielte am 63. Geburtstag Eishockey

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich zu seinem 63. Geburtstag als Eishockeyspieler mit Drang zum Tor präsentiert. In der Olympia-Eishalle von Sotschi lief er am Mittwoch mit einer Mannschaft aus russischen Eishockey-Legenden und Politikern auf. Nach Medienberichten erzielte der Kreml-Chef sieben Tore in dem Spiel.

17.31 Uhr: Flüchtlingskrise für Merkel “historische Bewährungsprobe”

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat die Flüchtlingskrise als einen “Bewährungsprobe historischen Ausmaßes” bezeichnet. Im EU-Parlament in Straßburg erklärte sie bei einem gemeinsamen Auftritt mit Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande, Europa könne sich nicht von globalen Ereignissen entkoppeln.

17.21 Uhr: Ex-Bischof wegen Missbrauchs von 18 Priestern verurteilt

Ein ehemaliger englischer Bischof ist wegen des sexuellen Missbrauchs von 18 jungen Priestern zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Der heute 83-Jährige habe sie in den Jahren 1977 bis 1992 unter anderem dazu gebracht, nackt zu beten, und damit seine Position ausgenutzt, entschied ein Gericht in London am Mittwoch.

17.01 Uhr: Zwei Jahre unbedingt für Verkauf von 20 Kilogramm Cannabis

Weil er zumindest 20 Kilogramm Cannabiskraut und obendrein mehrere Dutzend Ecstasy-Tabletten verkauft hatte, ist am Mittwoch ein 27-jähriger Wiener im Straflandesgericht zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Vier langjährige Bekannte des Mannes, die an dem schwunghaften Handel beteiligt waren, fassten Freiheitsstrafen zwischen zehn Monaten auf Bewährung und 22 Monaten unbedingt aus.

16.01 Uhr: Menschliches Friedenszeichen verfehlt Guinness-Eintrag

Das von John-Lennon-Witwe Yoko Ono (82) im New Yorker Central Park organisierte Friedenszeichen aus Tausenden Menschen schafft es nicht ins Guinness-Buch der Rekorde. Zwar habe es keinen älteren Rekord gegeben, den man hätte brechen müssen, sagte ein Sprecher am Mittwoch der dpa. Die Mindestteilnehmerzahl von 5.000 Personen für das “größte menschliche Friedenszeichen” habe man aber nicht erreicht.

15.22 Uhr: Korruptionsermittlungen gegen brasilianische Präsidentin

Ermittlungen gegen Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff wegen Korruptionsverdachts könnten sie das Amt vor dem Ende ihres regulären Mandats kosten. Der Oberste Wahlgerichtshof entschied am Dienstag (Ortszeit) mit fünf gegen zwei Stimmen, entsprechenden Vorwürfen der oppositionellen Sozialdemokratischen Partei (PSDB) nachzugehen.

15.11 Uhr: 200.000 Flüchtlinge durchquerten Österreich im September

Knapp 200.000 Flüchtlinge haben im September Österreich durchquert. An die 10.000 Menschen haben Asylanträge gestellt. Diese Zahlen nannte das Innenministerium am Mittwoch. In Bezug auf die knapp 200.000 Menschen spreche man von einer Größenordnung, sagte Ministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck zur APA. Genaue Zahlen zu erheben sei nicht möglich.

14.42 Uhr: Alle Grenzübergänge zwischen Serbien und Kroatien offen

Zwei Wochen nach dem Grenzstreit zwischen Serbien und Kroatien sind an der gemeinsamen Grenze alle acht Grenzübergänge für den gesamten Straßenverkehr nun wieder offen. Dies berichteten am Mittwoch Belgrader Medien. Unterdessen sind in Ungarn wieder Tausende Flüchtlinge eingetroffen.

14.21 Uhr: Bei Überfall auf Feldweg im Mostviertel 80.000 Euro erbeutet

Ein ungarischer Staatsbürger ist am späten Mittwochvormittag in St. Valentin (Bezirk Amstetten) das Opfer eines Überfalls geworden. Der Mann gab an, dass ihm ein großer Bargeldbetrag geraubt worden sei, bestätigte die Landespolizeidirektion NÖ auf Anfrage. Der ungarische Autohändler gab an, dass ihm 80.000 Euro geraubt worden seien. Seine Einvernahme dauerte an.

13.32 Uhr: Ehestreit eskalierte in Wien – 35-Jährige tot

In Wien-Lepoldstadt ist am Mittwoch offenbar ein Ehestreit eskaliert. Eine 35 Jahre alte Frau verstarb nach Polizeiangaben noch in der Wohnung in der Oberen Augartenstraße. Der Ehemann hatte zuvor noch selbst die Einsatzkräfte verständigt. “Er wurde festgenommen”, sagte Polizeisprecher Christoph Pölzl der APA. Woran die Frau starb, war vorerst unklar.

13.31 Uhr: Türkei dementierte Flüchtlingsvereinbarung mit EU

Die Türkei hat Angaben der EU über eine Grundsatzvereinbarung in der Flüchtlingsfrage dementiert. Es sei lediglich beschlossen worden, eine gemeinsame Arbeitsgruppe einzusetzen, erklärte das türkische Außenministerium am Dienstagabend. Diese Arbeitsgruppe werde sich den Entwurf der EU für einen Aktionsplan ansehen.

13.11 Uhr: 3,26 Mio. Unterschriften gegen Freihandelsabkommen TTIP

Gegen das geplante und umstrittene Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA hat sich eine breite Front gebildet: Am Mittwoch wurden in Brüssel 3,26 Millionen Unterschriften gegen den Pakt der EU-Kommission übergeben. In Österreich haben 141.412 Menschen “Stop TTIP” unterstützt, gemessen an der Bevölkerungsanzahl ein EU-Spitzenwert, teilte die globalisierungskritische Attac mit.

12.11 Uhr: Chemie-Nobelpreis 2015 an drei Biochemiker aus USA und GB

Der Nobelpreis für Chemie 2015 geht an die zwei in den USA tätigen Biochemiker Paul Modrich und Aziz Sancar sowie den in Großbritannien arbeitenden Schweden Tomas Lindahl. Das gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm bekannt. Sie haben auf molekularer Ebene herausgefunden, wie Zellen beschädigtes Erbgut (DNS) reparieren.

12.05 Uhr: Paar wollte Hund aus Kanal retten und ertrank

Bei dem Versuch, seinen Hund aus einem Kanal zu retten, ist in Nordfrankreich ein Paar ertrunken. Die Leichen der etwa 50-Jährigen wurden nahe der Gemeinde Hermies im Nord-Kanal geborgen, wie Polizisten am Dienstagabend sagten. Der Hund hat überlebt.

12.04 Uhr: Weitere Dammbrüche nach Überflutungen in South Carolina

Bei den Überschwemmungen in den US-Staaten North und South Carolina machen den Menschen nun Dammbrüche und einstürzende Brücken zu schaffen. Allein seit vergangenem Samstag seien in South Carolina elf Dämme gebrochen, 34 weitere würden überwacht, zitierte der Sender CNN am Mittwoch die örtliche Notfallbehörde.

12.03 Uhr: Bayerischer Forstminister löste Brand in Wald aus

Bayerns Forstminister Helmut Brunner hat versehentlich einen Brand im Wald ausgelöst. Der CSU-Politiker habe am Samstag auf seinem Bauernhof im bayrischen Landkreis Regen Gartenabfälle verbrannt, bestätigte sein Ministerium am Mittwoch Medienberichte. Die scheinbar gelöschte Glut kippte der Landwirt den Berichten zufolge in ein nahegelegenes Wäldchen. Stunden später schlugen Flammen hoch.

11.53 Uhr: Private Krankenversicherungsprämien steigen für Neukunden

Die niedrigen Zinsen wirken sich auch auf die private Krankenversicherung aus: 2016 werden die Prämien für neue Verträge steigen. Grund dafür ist eine Senkung des Rechnungszinssatzes durch die Finanzmarktaufsicht (FMA). Große österreichische Versicherer rechnen mit durchschnittlichen Verteuerungen im mittleren einstelligen Prozentbereich und betonen, dass bestehende Verträge nicht betroffen sind.

11.16 Uhr: 48 Tote bei Boko-Haram-Attacke im Tschad

Bei Gefechten zwischen mutmaßlichen Mitgliedern der nigerianischen Terrormiliz Boko Haram und tschadischem Militär sind insgesamt 48 Menschen getötet worden. Bei den Toten handle es sich um 11 Soldaten und 37 Extremisten, erklärte Armeesprecher Adjali Djibrine Moussa am späten Dienstagabend. 13 weitere Soldaten seien bei den Gefechten im Grenzgebiet zu Nigeria nahe dem Ort Litri verwundet worden.

11.14 Uhr: Seit 1998 verschwundener Wiener im TV aufgetaucht

Eine vom staatlichen italienischen Fernsehen wöchentlich ausgestrahlte Sendung, in der verschwundene Personen gesucht werden, beschäftigt sich mit einem seit 1998 vermissten Wiener. Die Redaktion will prüfen, ob der damals 23-Jährige ident mit einem Obdachlosen ist, der seit einigen Monaten in der süditalienischen Kleinstadt Terlizzi bei Bari lebt.

11.06 Uhr: Erneute Messerattacke in Jerusalemer Altstadt

Eine Araberin hat am Mittwoch in der Jerusalemer Altstadt einen Juden mit einem Messer leicht verletzt. Der Angegriffene schoss daraufhin auf die Messerstecherin und verletzte sie schwer, wie die israelische Polizei mitteilte. Am vergangenen Wochenende hatten zweimal Palästinenser auf Juden eingestochen. Dabei wurden zwei Männer getötet. Beide Angreifer wurden von Polizisten erschossen.

11.04 Uhr: Volksbanken wollen 300 Mio. Euro früher zurückzahlen

Der Umbau der Volksbanken-Gruppe könnte zügiger vonstattengehen als gedacht. Die Volksbank Wien-Baden, Nachfolgerin des “Spitzeninstituts” ÖVAG seit deren Reste in der “Bad Bank” Immigon entsorgt wurden, will ihre 300 Mio. Euro Schulden beim Staat früher zurückzahlen als geplant – um ein, zwei Jahre eher als vorgeschrieben (2023), so Bankenchef Gerald Fleischmann laut “Der Standard” (Mittwoch).

10.35 Uhr: Gift von Würfelqualle tötete deutsche Touristin in Thailand

Eine Touristin ist in Thailand nach dem Kontakt mit einer giftigen Würfelqualle ums Leben gekommen. Die 20 Jahre alte Frau aus Deutschland war mit einer Freundin am Dienstagabend vor der Ferieninsel Koh Samui schwimmen, als beide mit den Tentakeln der Qualle in Berührung kamen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

10.07 Uhr: Russland unterstützt syrische Bodenoperation gegen Rebellen

Die syrische Armee und ihre Verbündeten haben mit russischer Luftunterstützung im Nordwesten des Landes eine Bodenoperation gegen Rebellen begonnen. Die Kämpfe nördlich der Stadt Hama seien die heftigsten seit Monaten, erklärte die in London ansässige “Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte” am Mittwoch. Mindestens vier Stellungen der Aufständischen seien angegriffen worden.

9.53 Uhr: Cobra nahm mutmaßlichen Vergewaltiger fest

Beamte des Einsatzkommando Cobra-Süd haben am Dienstagvormittag einen Mann festgenommen, der im August seine Ex-Lebensgefährtin (48) vergewaltigt haben soll. Der Mann ist mehrfach amtsbekannt, weshalb zu Unterstützung der Uniformierten der Polizeiinspektion Köflach und des Landeskriminalamtes die Spezialpolizisten anrückten. Der 56-Jährige wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.

9.52 Uhr: Indische Frauen zur Verhütung gezwungen

Mit nur 18 Jahren bekam Ramya Rajishwari ihr erstes Kind, danach sollte die Inderin lange nicht wieder schwanger werden können. Ohne ihre Erlaubnis setzten Ärzte der jungen Frau eine Kupferspirale ein. “Meine Stiefmutter und die Ärzte hatten es so beschlossen”, sagt Ramya leise.

9.29 Uhr: Lkw-Lenker prallt in Fußgängerunterführung und stirbt

Ein 55 Jahre alter Lkw-Lenker ist am Dienstagnachmittag auf der Wechsel-Bundesstraße (B54) in Gleisdorf (Bezirk Weiz) ums Leben gekommen. Der Lkw ist laut Angaben der Polizei von der Straße abgekommen und daraufhin in eine Fußgängerunterführung gestürzt. Der Lenker erlitt beim Anprall so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort starb. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden.

9.07 Uhr: Belgier soll fünfjährigen Sohn in Singapur erwürgt haben

Weil er seinen fünfjährigen Sohn erwürgt haben soll, ist in Singapur ein belgischer Manager angeklagt worden. Dem Belgier wird nach Angaben der Behörden vorgeworfen, seinen Sohn in der Nacht auf Dienstag in seiner Wohnung getötet zu haben. Sollte er verurteilt werden, droht dem 41-Jährigen der Tod durch den Strick.

8.51 Uhr: Steinzeitliche Feuerdolche an der Enns entdeckt

Im Rahmen des Projekts “Steinzeit an der Enns” ist der Geoarchäologe und Paläontologe Alexander Binsteiner (Internationales Büro für Geoarchäologie) unermüdlich auf der Suche. Nach Entdeckungen alt- und jungsteinzeitlicher Geräte in Haidershofen (Bezirk Amstetten) ist er nun eigenen Angaben zufolge auf Feuersteindolche aus der Zeit der südenglischen Kultanlage Stonehenge gestoßen.

8.39 Uhr: Zugverkehr zwischen Salzburg und Freilassing läuft wieder an

Der seit rund drei Wochen eingestellte Zugverkehr zwischen Salzburg und dem bayrischen Freilassing soll ab Mittwoch langsam wieder anlaufen. Das gab der Betreiber der Meridian-Regionalzüge auf seiner Homepage bekannt.

7.34 Uhr: 2.385 Flüchtlinge seit Mitternacht in Nickelsdorf angekommen

In der Nacht auf Mittwoch haben 2.385 Flüchtlinge den burgenländischen Grenzort Nickelsdorf erreicht. Diese seit Mitternacht verzeichnete Zahl nannte Mittwochfrüh die Landespolizeidirektion Burgenland. In Heiligenkreuz wurden keine Grenzübertritte von Asylwerbern registriert. Am Dienstag hatten insgesamt 5.800 aus Ungarn weitergereiste Flüchtlinge Nickelsdorf erreicht.

6.27 Uhr: VW-Beratungen in Wolfsburg - Entschuldigungsbriefe in den USA

Einen Tag nach der Betriebsversammlung zur Abgas-Krise für die Mitarbeiter von Volkswagen schlägt am Mittwoch in Wolfsburg wieder die Stunde des Aufsichtsrates. Das 20-köpfige Kontrollgremium berät ab 9.00 Uhr auf dem Werksgelände abermals abgeschottet von der Öffentlichkeit die nächsten Schritte zur Bewältigung der weltweiten Manipulations-Skandals bei rund elf Millionen Diesel-Fahrzeugen.

6.21 Uhr: Festnahmen nach Terroranschlag in Sydney

Fünf Tage nach dem Terroranschlag auf eine Polizeizentrale in Sydney hat die australische Polizei bei Razzien vier Verdächtige festgenommen. Sie sollen etwas mit dem Teenager zu tun haben, der vergangenen Freitag einen Polizeimitarbeiter erschoss und das Feuer auf Polizisten eröffnete. Beamte erschossen den 15-jährigen Täter.

6.07 Uhr: Model verklagt Bill Cosby wegen sexuellen Missbrauchs

Eine weitere Frau wirft dem US-Komiker Bill Cosby (78) sexuellen Missbrauch vor. Nach Medienberichten vom Dienstag hat ein 25-jähriges Model in Los Angeles eine Zivilklage gegen Cosby eingereicht. Darin erklärt die Frau, sie sei 2008 als Teenager in Hugh Hefners Playboy-Mansion von dem Komiker sexuell missbraucht worden, berichtet die “Los Angeles Times”.

5.53 Uhr: Altkanzler Schüssel im Hypo-U-Ausschuss

Reges Medieninteresse ist zu erwarten, wenn am Mittwoch ÖVP-Altkanzler Wolfgang Schüssel als Auskunftsperson in den parlamentarischen Hypo-U-Ausschuss kommt. Geladen wurde Schüssel mit den Stimmen aller Oppositionsparteien. Deren Diktion ist es, Schüssel habe über Gefahren mit der früheren Hypo Alpe Adria Bescheid gewusst. Am Nachmittag wird Ex-Hypo-Investor und -Chef Tilo Berlin erwartet.

5.46 Uhr: Seit Jänner über 500.000 illegale Einreisen in die EU

An den EU-Außengrenzen gab es einem Zeitungsbericht zufolge seit Beginn des Jahres bereits mehr als eine halbe Million unerlaubte Grenzübertritte. Von Jänner bis August habe es 506.000 unerlaubte Grenzübertritte gegeben, berichtet die “Bild”-Zeitung (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf einen Lagebericht der deutschen Behörden zur Flüchtlingskrise. Das seien fast doppelt so viele wie im Vorjahr.

4.53 Uhr: Verurteilter Mörder in Texas hingerichtet

Im US-Staat Texas ist bereits zum elften Mal in diesem Jahr die Todesstrafe vollstreckt worden. Juan Garcia sei am Dienstag durch eine Giftinjektion hingerichtet worden, teilte die Strafvollzugsbehörde mit. Der 35-Jährige war schuldig gesprochen worden, 1998 bei einem Raubüberfall einen Mann erschossen zu haben. Die Beute des Täters belief sich dabei auf gerade einmal acht Dollar.

22.51 Uhr: UNHCR gegen Verschärfungen bei Familienzusammenführung

Der stellvertretende UNHCR-Hochkommissar Volker Türk hat sich am Dienstag gegen eine Verschärfung bei der Familienzusammenführung von Asylwerbern ausgesprochen. Man müsse diese eher erleichtern als erschweren, sagte er im ORF-”Report”. Für Österreichs Umgang mit den Flüchtlingsbewegungen fand er aber auch lobende Worte.

22.39 Uhr: Dutzende Verletzte bei Ausschreitungen in Israel

Die gewalttätigen Proteste frustrierter Palästinenser haben die Mittelmeermetropole Tel Aviv erreicht. Im teilweise arabisch bewohnten südlichen Stadtteil Jaffa warfen vermummte Jugendliche am Dienstagabend Steine gegen israelische Polizisten. Drei Beamte erlitten leichte Verletzungen, zwei Palästinenser wurden festgenommen, berichtete die Webseite der “Jerusalem Post”.

22.20 Uhr: Sarrazin: Europa muss Grenzen schließen

Die Grenzen unter Kontrolle bringen und “letztlich schließen” – das hat der umstrittene deutsche Publizist Thilo Sarrrazin gefordert. In der derzeitigen Flüchtlingspolitik vermisse er die “Ratio”, sagte Sarrazin, der auf Einladung der FPÖ sprach, am Dienstagabend in Wien. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache kritisierte die “sozialromantische Willkommenskultur”.

21.58 Uhr: Korruptionsskandal um früheren Chef der UNO-Vollversammlung

Korruptionsskandal um einen früheren hochrangigen Diplomaten der Vereinten Nationen: John Ashe, bis 2014 Vorsitzender der UNO-Vollversammlung und Botschafter des Karibikstaates Antigua und Barbuda, soll mehr als eine Mio. Dollar Bestechungsgelder angenommen haben. Der 61-Jährige sei am Dienstag in der Nähe von New York festgenommen worden, teilte die New Yorker Staatsanwaltschaft mit.

20.19 Uhr: EU beginnt Freitag mit Umverteilung von Flüchtlingen

Die EU will noch in dieser Woche mit der umstrittenen Umverteilung zehntausender Flüchtlinge innerhalb ihrer Mitgliedstaaten beginnen. Wie die EU-Kommission am Dienstagabend mitteilte, soll die Umverteilung am Freitag mit einer Gruppe von Flüchtlingen aus Eritrea starten, die von Italien nach Schweden gebracht werden sollen. EU-Kreisen zufolge soll in der Früh ein Flugzeug von Rom starten.

19.02 Uhr: ÖBB planen Einstieg in Fernbusmarkt – Aufsichtsrat gab Okay

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) planen den Einstieg in den wachsenden Fernbusmarkt. Der Aufsichtsrat der ÖBB Holding hat dazu heute, Dienstag, die grundsätzliche Entscheidung getroffen. Konkrete Pläne, auf welchen Strecken künftig die Fernbusse fahren sollen, müssten jetzt ausgearbeitet werden, sagte eine ÖBB-Sprecherin auf APA-Anfrage.

(Quelle: S24)

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