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8. September: Der schnelle Blick auf den Tag

Hier geben wir euch einen kurzen und bündigen Überblick über die wichtigs­ten Schlagzeilen und Meldungen des Tages.

18.21 Uhr: Baltimore zahlt nach Tod in Polizeigewahrsam 6,4 Mio. Dollar

Fünf Monate nach dem Tod eines schwarzen Amerikaners im Polizeigewahrsam hat sich die Stadt Baltimore mit der Familie des 25-Jährigen auf die Zahlung von 6,4 Millionen Dollar geeinigt. Ein entsprechender Vorschlag werde dem Haushaltsausschuss der Metropole übermittelt, erklärte Bürgermeisterin Stephanie Rawlings-Blake am Dienstag.

18.01 Uhr: Aktionsplan zum Schutz von IS-Verfolgten vereinbart

Die internationale Gemeinschaft will ethnisch und religiös verfolgte Minderheiten im Nahen Osten besser vor der jihadistischen Organisation “Islamischer Staat” schützen. Dafür vereinbarten Vertreter aus 60 Ländern am Dienstag in Paris einen Aktionsplan. Nach Angaben von Frankreichs Außenminister Fabius sollen Unterkünfte geschaffen, Bildung gesichert oder Gesundheitseinrichtungen gefördert werden.

17.31 Uhr: Finnische Regierung schlägt Abschaffung von Feiertagen vor

Die Finnen sollen nach dem Willen ihrer Regierung länger arbeiten und so den Staat wettbewerbsfähiger machen. Regierungschef Juha Sipilä schlug am Dienstag unter anderem vor, die Urlaubstage im öffentlichen Dienst, die Zahl der gesetzlichen Feiertage und die Zuschläge für Sonntagsarbeit zu kürzen. Bei einer Umsetzung der Arbeitsmarktreform würden die Lohnstückkosten demnach um fünf Prozent sinken.

17.01 Uhr: Kurz fordert Einbeziehung von Assad in Kampf gegen IS

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) will in den Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) auch den syrischen Machthaber Bashar al-Assad einbinden. Ein gemeinsame Vorgehen gegen die Jihadistenmiliz habe derzeit Priorität, sagte Kurz am Dienstag bei einem Besuch von Bundespräsident Heinz Fischer im Iran. Die Grünen zeigten sich angesichts der Forderung empört.

16.31 Uhr: Igel in Schwechat von Fußballnetz befreit

Ein junges Igelmännchen, das sich in einem kaputten Fußballnetz verfangen hatte, ist am Dienstag in Schwechat in Niederösterreich von einem Mitarbeiter des Wiener Tierschutzvereines (WTV) gefunden und ins Tierschutzhaus nach Vösendorf gebracht worden. Das Netz konnte entfernt werden, der Igel trug keine bleibenden Schäden davon. In Anlehnung an das heutige Länderspiel wurde er “Alaba” genannt.

16.21 Uhr: Bewaffnete verschleppten irakischen Vize-Justizminister

Unbekannte haben im Osten Bagdads den irakischen Vize-Justizminister entführt. Auch ein weiterer hoher Mitarbeiter des Ministeriums sowie ein Personenschützer seien in die Gewalt der Bewaffneten geraten, hieß es am Dienstag aus Sicherheitsquellen. Die Entführer hätten ihre Opfer an einen unbekannten Ort verschleppt. Hintermänner und Motiv der Tat waren zunächst unklar.

16.01 Uhr: US-Jäger des Löwen Cecil traute sich wieder in seine Praxis

Der US-Zahnarzt Walter Palmer, der Anfang Juli mit der Tötung des berühmten Löwen Cecil in Simbabwe international einen Aufschrei auslöste, hat seine Praxis unter Polizeischutz wieder geöffnet. Palmer betrat am Dienstagmorgen (Ortszeit) wortlos das Praxisgebäude in Bloomington im Bundesstaat Minnesota, wie die Zeitung “Minneapolis Star Tribune” auf ihrer Website berichtete.

15.41 Uhr: Amsterdamer Krankenhaus nach Wasserrohrbruch evakuiert

Nach einem Wasserrohrbruch sind etwa 500 Patienten aus dem Amsterdamer Universitätskrankenhaus VUmc in andere Kliniken verlegt worden. Das teilte die Leitung des Krankenhauses am Dienstag mit. In der Nähe des Gebäudes war eine Hauptleitung geplatzt. Daraufhin war Wasser auch in die technischen Räume des Krankenhauses eingedrungen, es kam zu Stromausfällen.

15.21 Uhr: Tiroler Polizei gelang Schlag gegen Suchtgiftszene

Der Tiroler Polizei ist ein Schlag gegen die Suchtgiftszene gelungen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurden nach umfangreichen Ermittlungen 31 Verdächtige festgenommen. Über 13 Beschuldigte wurde die Untersuchungshaft verhängt. Insgesamt wurden bisher 260 Abnehmer ausgeforscht. Der Kreis der Konsumenten dürfte aber wesentlich größer sein, er könnte bis zu 450 Personen umfassen.

15.11 Uhr: Schönheitschirurg von unzufriedenem Patienten erschossen

Ein russischer Schönheitschirurg ist von einem unzufriedenen Patienten erschossen worden, der sich anschließend selbst getötet hat. Der 34-Jährige sei am Montag in einem Krankenhaus im Nordwesten von St. Petersburg aufgetaucht und habe den Chirurgen umgebracht, teilten die Ermittler am Dienstag mit.

14.01 Uhr: Ärzte ohne Grenzen: Gegengift bei Schlangenbissen geht aus

Das wichtigste Gegengift, das nach Schlangenbissen verabreicht wird, geht der Organisation Ärzte ohne Grenzen zufolge aus. “Im Bereich Schlangenbisse sind wir heute mit einer echten Krise konfrontiert”, warnte der medizinische Sachverständige Gabriel Alcoba am Dienstag. Der Organisation zufolge erreichen die letzten Bestände des Medikamentes Fav-Afrique im Juni 2016 ihr Verfallsdatum.

13.31 Uhr: EU-Parlament mehrheitlich für Klonverbot von Nutztieren

Das EU-Parlament hat am Dienstag in Straßburg mit breiter Mehrheit für ein Klonverbot von Nutztieren gestimmt. 529 Mandatare waren für das Klonverbot, nur 120 dagegen. Auch die Verwendung der Nachkommen geklonter Tiere sowie von Produkten, die von ihnen stammen, soll verboten werden, wie auch die Einfuhr solcher Tiere und Produkte.

13.03 Uhr: Milchpreis: Bauern-Protest in Brüssel eskaliert

Die Vertreter der IG Milch warnen aufgrund des Preisverfalles vor einem Milchbauernsterben in Österreich und fordern einen Erzeuger-Milchpreis von 50 Cent. Bei einer Demonstration am Montag in Brüssel kam es zu heftigen Auseinandersetzungen.

12.31 Uhr: Zwei Festnahmen nach Bluttat in Potzneusiedl

Nach der Bluttat an einer 57-jährigen Burgenländerin am Montag in Potzneusiedl (Bezirk Neusiedl am See) hat die Polizei am Dienstag die Festnahme zweier Verdächtiger bekannt gegeben. Angaben, um wen es sich dabei handelt, wurden vorerst nicht gemacht. Die Obduktion des Leichnams sei noch im Gange, teilte die Landespolizeidirektion mit. Es werde eine Tatrekonstruktion stattfinden.

12.11 Uhr: Grüne fordern Bildungsressort bei Regierungsbeteiligung

Bildung ist im Mittelpunkt des Treffens der Grünen Regierenden in den Bundesländern mit Bundessprecherin Eva Glawischnig in Linz gestanden. “Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir auf Bundesebene mit Rot oder Schwarz zusammenarbeiten ohne, dass das Bildungsressort in Grüne Hände gelegt wird”, stellte sie den Wunsch ihrer Partei in einer Pressekonferenz am Dienstag klar.

11.51 Uhr: Dreijähriger starb in Waschmaschine - Franzose vor Gericht

Ein Familienvater in Frankreich soll seinen dreijährigen Sohn in eine Waschmaschine gesperrt und dadurch getötet haben. Gegen den 37-jährigen Angeklagten begann am Dienstag in Melun südöstlich von Paris ein Mordprozess, die Mutter des kleinen Bastien muss sich wegen Beihilfe verantworten. Dem Vater, der unter einem Hirntumor leidet, droht lebenslange Haft.

11.48 Uhr: Grazer Pensionistin mehrere Tage nach Unfall gestorben

Eine Grazer Pensionistin, die am Samstag im Grazer Volksgartenpark mit ihrem Auto in einen Baum gekracht war, ist ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus erlegen. Das teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am Dienstag mit. Die 75-jährige hatte, nachdem sie beim Ausparken gegen eine Hausmauer gestoßen war, vermutlich im Schock die Bremse mit dem Gaspedal verwechselt.

11.42 Uhr: Österreich kontrolliert Züge aus Ungarn vorerst nicht

Im Burgenland ist seit Montagnachmittag zwar die Schwerpunktaktion zur Schlepperbekämpfung auf den Straßen wieder angelaufen, aus Ungarn kommende Züge werden aber vorerst nicht kontrolliert.

11.42 Uhr: Betrugsvorwurf bei weststeirischem Schilcher-Weinbauern

Gegen einen weststeirischen Weinbauer werden seit Anfang des Jahres Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Graz wegen schweren Betrugs geführt: Der Winzer soll im Vorjahr schwarze Johannisbeeren in seinen Schilcher gemischt haben. Der Wein soll so an die Kunden – unter anderem Handelsketten – verkauft worden sein. Der Hersteller rechtfertigt sich mit Produktversuchen und einem “Pumpfehler”.

11.33 Uhr: Flüchtlinge - Caritas ruft wieder zu Lebensmittelspenden auf

Die Caritas hat am Dienstag erneut um Lebensmittelspenden gebeten. Über soziale Netzwerke gab die Organisation bekannt, dass für die Spendenlager am Wiener Westbahnhof Äpfel, Bananen, Datteln, Studentenfutter, Kekse, Feigen und salzige Kekse benötigt werden. Schon nach kurzer Zeit kamen erste Helfer mit Essen zum Bahnhof.

11.06 Uhr: Sechs Inder wegen Gruppenvergewaltigung festgenommen

Die indische Polizei hat sechs Männer festgenommen, die der Gruppenvergewaltigung einer 17-jährigen Jugendlichen verdächtigt werden. Die junge Frau sei nach eigenen Angaben in der westlichen Stadt Jaipur in eine Falle gelockt worden, teilte die Polizei am Dienstag. Demnach hatten ihr Nachbarn ein Jobangebot vorgetäuscht und waren Ende August mit ihr von Neu Delhi nach Jaipur gereist.

11.01 Uhr: Oberhauser nicht beunruhigt über Ärztekammer-Drohungen

Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) ist eigenen Angaben zufolge “nicht beunruhigt” über die jüngsten Drohungen der Ärztekammer. Sie zeigte sich am Dienstag vor dem Ministerrat allerdings etwas verwundert, dass die Ärzte bereits Vertragskündigungen aus Protest gegen die geplante Primärversorgung ankündigen, bevor überhaupt noch ein Gesetz auf dem Tisch liege.

10.53 Uhr: 18-Jähriger wollte zum IS: 15 Monate teilbedingte Haft

Ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land ist am Dienstag im Landegericht Linz zu 15 Monaten Haft, davon zehn bedingt, verurteilt worden. Er soll vorgehabt haben, nach Syrien zu gehen und sich dem IS anzuschließen.

10.47 Uhr: Verdächtige in Klagenfurter Mordfall nicht geständig

Zwei Kärntner im Alter von 29 und 32 Jahren, die bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt unter Mordverdacht stehen, haben bisher keine Geständnisse abgelegt. “Sie streiten ab, irgendeine Straftat begangen zu haben”, sagte Staatsanwalt Markus Kitz am Dienstag zur APA. Es geht um den Fall einer 30-jährigen Klagenfurterin, die am Freitag tot in ihrer Wohnung gefunden wurde.

10.36 Uhr: Weiter mehr als 2.500 Flüchtlinge in Zelten untergebracht

Die Temperaturen rücken in der Nacht langsam in Richtung Gefrierpunkt und dennoch müssen mehr als 2.500 Flüchtlinge in Österreich mangels Alternativen in Zelten ausharren. Noch schlimmer hat es jene erwischt, die nicht einmal ein Dach über den Kopf haben. In Traiskirchen sind weiter 150 Flüchtlinge obdachlos.

10.22 Uhr: Italienische Milchbauern setzen Protest am Brenner fort

Italienische Milchbauer und Landwirte haben am Dienstag ihre Demonstration am Brenner gegen Importe von aus ihrer Sicht billigen Produkten schlechter Qualität aus dem Ausland fortgesetzt. Den Demonstranten schloss sich am Dienstagvormittag auch der italienische Landwirtschaftsminister Maurizio Martina an.

9.52 Uhr: Lufthansa-Pilotenstreik auf Langstrecke begonnen

Passagiere der AUA-Mutter Lufthansa müssen sich auf immer härtere Streiks der Piloten einstellen. Zum Start des 13. Arbeitskampfes in der aktuellen Tarifrunde am Dienstag hat die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) dem Unternehmen mit weiteren Streiks gedroht. Vorerst wird die Langstrecke bestreikt, dann folgen am Mittwoch Kurz- und Mittelstrecken.

9.41 Uhr: Arbeitgeber bei Jobaussichten unverändert zurückhaltend

Ein nennenswerter Jobanstieg zeichnet sich bis zum Jahresende in Österreich nicht ab. Sechs Prozent der heimischen Arbeitgeber wollen im vierten Quartal Jobs aufbauen, fünf Prozent wollen Stellen verringern, der Rest erwartet keine Veränderung. Damit ergibt sich wie für das dritte Quartal ein minimaler Überhang positiver Meldungen, zeigt das “Arbeitsmarktbarometer” der Zeitarbeitsfirma Manpower.

9.38 Uhr: Ägyptisches Militär meldet Tod von 29 Extremisten im Sinai

Die ägyptischen Sicherheitskräfte haben bei einem Einsatz im Norden der Sinai-Halbinsel nach eigenen Angaben 29 Extremisten getötet. Auch zwei Soldaten seien ums Leben gekommen, als ihr Fahrzeug über eine Militärbombe gefahren sei, teilten die Streitkräfte am Dienstag mit.

9.32 Uhr: Fünf Tote bei Brand in kambodschanischem Nachtclub

Bei einem Brand in einem Nachtclub der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Frauen seien bei dem Feuer in der Nacht auf Dienstag erstickt, zwei Männer seien verletzt worden, sagte der stellvertretende Polizeichef Net Vantha am Dienstag. Auslöser war vermutlich ein Kurzschluss. Polizei und Justiz nahmen Ermittlungen auf.

9.15 Uhr: Türkische Armee flog massive Angriffe gegen PKK im Nordirak

Nach dem verheerenden Anschlag von PKK-Rebellen auf die türkischen Streitkräfte hat Ankara in der Nacht auf Dienstag massive Luftangriffe gegen Ziele der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Nordirak geflogen. Dabei seien “35 bis 40 Terroristen” getötet worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu.

8.59 Uhr: Bild-Zeitung verzichtet einen Tag lang auf Bilder

Die deutsche Zeitung “Bild” ist am Dienstag komplett ohne Fotos erschienen. “Wir wollen damit zeigen, wie wichtig Fotos im Journalismus sind”, heißt es in der Boulevardzeitung zur Begründung. Als Beispiel nennt das Blatt das Bild des ertrunkenen Flüchtlingskindes Aylan.

8.52 Uhr: Wahlkampf in Myanmar offiziell gestartet

In Myanmar (Burma) hat am Dienstag der erste ernsthafte Parlamentswahlkampf seit dem formalen Ende der Militärjunta im Jahr 2011 begonnen. Rund 30 Millionen Stimmberechtigte sind zur Teilnahme an der Wahl am 8. November aufgerufen, an der erstmals seit rund einem Vierteljahrhundert die oppositionelle Nationale Liga für Demokratie (NLD) teilnimmt.

8.25 Uhr: Klug: Militär steht für Syrien-Einsatz zur Verfügung

Die aktuellen Flüchtlingsströme könnten nur durch Stabilität und Sicherheit in den Krisenregionen gestoppt werden. Die EU-Staaten müssten daher gemeinsam dort für Stabilität und Sicherheit sorgen, wo Krieg und kriegsähnliche Zustände herrschen. Österreich stünde für entsprechende militärische Missionen zur Verfügung, sagte Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) im Interview mit der APA. Auch seien die Kapazitäten des Bundesheers in Bezug auf die Flüchtlingsversorgung noch nicht ausgeschöpft.

8.22 Uhr: Ausschreitungen zwischen Flüchtlingen und Polizei auf Lesbos

Auf der griechischen Insel Lesbos ist es in der Nacht auf Dienstag wieder zu Ausschreitungen zwischen Flüchtlingen und Sicherheitskräften gekommen. Rund ein Dutzend Mitglieder der Küstenwache und der Bereitschaftspolizei gingen teils mit Schlagstöcken gegen aufgebrachte Migranten vor, die auf ein von der Regierung bereitgestelltes Schiff gelangen wollten.

7.26 Uhr: Britisches Unterhaus bringt EU-Verbleibs-Referendum auf den Weg

Großbritanniens Unterhaus hat sich für das Abhalten eines Referendums über den Verbleib des Landes in der Europäischen Union ausgesprochen. Mit 316 zu 53 stimmten die Abgeordneten in der Nacht auf Dienstag für den Plan von Premierminister David Cameron, bis Ende 2017 eine entsprechende Volksabstimmung anzusetzen. Nun muss sich noch das Oberhaus mit dem Vorhaben befassen.

7.14 Uhr: Japans Premier Abe als Parteichef wiedergewählt

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe ist als Chef der Regierungspartei LDP für weitere drei Jahre wiedergewählt worden. Eigentlich war die Wahl für den 20. September vorgesehen gewesen. Doch da niemand gegen Abe antrat und alle innerparteilichen Fraktionen hinter ihm stehen, wurde der 60-jährige Rechtskonservative am Dienstag in seinem Amt bestätigt.

7.03 Uhr: Brasilien und Venezuela wollen Tausende Syrer aufnehmen

Die massenhafte Flucht aus dem Bürgerkriegsland Syrien lässt auch das weit entfernte Südamerika nicht kalt. Die brasilianische Staatschefin Dilma Rousseff sagte am Montag (Ortszeit) in einer Ansprache anlässlich des Nationalfeiertags, Brasilien nehme syrische Flüchtlinge in diesen Krisenzeiten “mit offenen Armen” auf.

5.37 Uhr: Flüchtlinge in ungarisches Sammellager zurückgebracht

Die am Montagabend aus einem ungarischen Auffanglager geflohenen Flüchtlinge sind von der Polizei in die Sammelstelle an der serbischen Grenze zurückgebracht worden. Mehrere hundert Menschen hatten am Montagabend Polizeiabsperrungen durchbrochen und sich zu Fuß auf der Autobahn M5 Richtung Budapest aufgemacht. Unterdessen warf der ungarische Verteidigungsminister das Handtuch.

5.05 Uhr: Nord- und Südkorea vereinbarten Familienzusammenführung

Nach Marathonverhandlungen haben sich Nordkorea und Südkorea auf eine der raren Familienzusammenführungen geeinigt. Nach einer Mitteilung des südkoreanischen Vereinigungsministeriums dürfen sich Familien, die durch den Korea-Krieg in den Jahren 1950 bis 1953 getrennt wurden, vom 20. bis zum 26. Oktober in einem nordkoreanischen Feriengebiet am Berg Kumgang treffen.

4.37 Uhr: US-Studenten rauchen eher Marihuana als Tabak

Marihuana ist bei den Studenten an den US-Colleges einer Studie zufolge erstmals beliebter als Zigaretten. In einer Befragung der University of Michigan unter mehr als 1.000 Studenten antworteten 20,8 Prozent, sie hätten in den zurückliegenden 30 Tagen “Pot”, also Marihuana, geraucht. Zigaretten hatten demnach nur 12,9 Prozent geraucht.

4.04 Uhr: Dänische Polizei hindert Flüchtlinge am Grenzübertritt

Die dänische Polizei hat am Montag dutzende Flüchtlinge, darunter Frauen und Kinder, am Grenzübertritt nach Schweden gehindert. Der Polizei zufolge machten sich etwa 150 Flüchtlinge in der Früh in Richtung der für Fußgänger verbotenen Öresundbrücke nach Schweden auf. Sie marschierten, von Polizisten eskortiert, auf der Mitte einer Autobahn.

3.00 Uhr: Hochranginge EU-Treffen zu Flüchtlingen

Bei mehreren Treffen auf höchster EU-Ebene steht am Dienstag das Thema Flüchtlinge im Zentrum. Schwedens Premier Stefan Löfven besucht zunächst in Berlin Kanzlerin Angela Merkel, am Nachmittag ist dann bei ihm Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) in Stockholm zu Gast. Alle drei Länder drängen auf verpflichtende Asyl-Quoten für alle EU-Staaten. Auch die EU-Kommission tagt zur Flüchtlingskrise.

23.06 Uhr: Syriza und Nea Dimokratia in Griechenland fast gleich auf

Rund zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Griechenland hat die linke Syriza-Partei nur noch einen hauchdünnen Vorsprung in den Umfragen. Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage führt sie zwar mit 27 Prozent in der Gunst Wähler. Die konservative Partei Nea Dimoktratia ist ihr aber mit 26,5 Prozent dicht auf den Fersen.

21.34 Uhr: Fischer im Iran: Realistischer Optimismus

Bundespräsident Heinz Fischer ist am Montag zu einem dreitägigen Arbeitsbesuch im Iran eingetroffen. Der Umsetzung des in Wien vereinbarten Atom-Deals sieht Fischer nach eigenen Worten mit “realistischem Optimismus” entgegen. Er hoffe auf eine positive Entwicklung, die auch zu einer Reduzierung des Syrien-Konflikts beitragen könne, erklärte Fischer nach seiner Ankunft in Teheran.

20.22 Uhr: Primärversorgung: Ärzte drohen mit Vertragskündigung

Im Konflikt um die geplanten Primärversorgungseinrichtungen im Gesundheitsbereich greift die Ärztekammer zu ihrer schärfsten Waffe. Sollte das zugrunde liegende “Primary Health Care”-Gesetz wie geplant beschlossen werden, will man österreichweit die Gesamtverträge mit den Gebietskrankenkassen kündigen. Das gab Vizepräsident Johannes Steinhart Montagabend vor Journalisten bekannt.

19.49 Uhr: Zwei Tonnen Kokain in Kolumbien und Mexiko beschlagnahmt

Den Schmuggel von zwei Tonnen Kokain von Kolumbien nach Mexiko haben Drogenfahnder beider Länder vereitelt. Eine Tonne wurde auf dem Flughafen El Dorado von Bogota beschlagnahmt, während die andere Hälfte der Ladung nach der Landung eines Flugzeugs in Mexiko-Stadt sichergestellt wurde, berichtete der Sender Radio Caracol am Montag unter Berufung auf die kolumbianische Polizei.

18.33 Uhr: Gericht in Ägypten verurteilte neun Muslimbrüder zum Tod

Ein ägyptisches Gericht hat neun Mitglieder der Muslimbruderschaft wegen Mordes zum Tode verurteilt. Die Richter sahen es am Montag als erwiesen an, dass die Islamisten im Februar 2014 einen Polizisten getötet hatten. Dieser habe das Haus eines der Richter bewacht, die den islamistischen Ex-Präsidenten Mohammed Mursi im April zu 20 Jahren Haft verurteilt hatten, berichtete das Staats-TV am Montag.

18.30 Uhr: Asyl: Pühringer will Bundesgebäude schnell aktivieren

Die künftige Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern in der Causa Asyl haben Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP), in seiner Funktion als Leiter der LH-Konferenz, und der Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung Christian Konrad am Montag in Linz besprochen. Dabei bat Pühringer, dass die Regierung möglichst schnell die als Quartiere infrage kommenden “Bundesgebäude aktiviert”.

18.25 Uhr: Golfstaaten entsandten Tausende Soldaten in den Jemen

Die arabischen Golfmonarchien haben mehrere tausend Soldaten in den Jemen entsandt, die den Kampf gegen die schiitischen Houthi-Rebellen unterstützen sollen. Nach Medienberichten vom Montag beteiligen sich unter anderem tausend Soldaten aus Katar sowie tausend Soldaten aus Saudi-Arabien an dem Einsatz. Sie wurden in die jemenitische Provinz Marib östlich der Hauptstadt Sanaa entsandt.

(Quelle: S24)

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