Jetzt Live
Startseite Welt
Welt

9. September: Der schnelle Blick auf den Tag

Die wichtigsten Schlagzeilen am Mittwoch. Bilderbox
Die wichtigsten Schlagzeilen am Mittwoch.

Hier geben wir euch einen kurzen und bündigen Überblick über die wichtigs­ten Schlagzeilen und Meldungen des Tages.

17.11 Uhr: Dänemark stoppte wegen Flüchtlingen Bahnverkehr

Die dänische Bahngesellschaft DSB hat den Zugverkehr von und nach Deutschland wegen der Flüchtlingskrise vorübergehend eingestellt. Das Unternehmen folge damit einer Bitte der Polizei, nachdem hunderte Flüchtlinge in einer dänischen Grenzstadt sich weigerten ihre Züge zu verlassen, sagte ein DSB-Sprecher am Mittwoch.

17.01 Uhr: Tod in Potzneusiedl – 57-Jährige starb an Stichverletzungen

Im Fall der am Montag in Potzneusiedl (Bezirk Neusiedl am See) tot mit einer Stichwunde in der Brust aufgefundenen 57-jährigen Burgenländerin ist die Obduktion abgeschlossen: Die Stichverletzung mit inneren Einblutungen war die Todesursache, bestätigte die Polizei am Mittwoch auf APA-Anfrage einen Bericht des ORF Burgenland.

16.11 Uhr: Steuerreform – Österreicher geben Erspartes eher nicht aus

Durch die Steuerreform bleibt den Österreichern mehr im Börsel – Geld, das sie möglichst ausgeben sollen, um die Wirtschaft zu beleben, so das Kalkül der Regierung. Ganz scheint das aber nicht aufzugehen. Laut einer GfK-Umfrage im Auftrag des Finanzberaters Swiss Life Select (früher AWD) plant nur ein Viertel der Österreicher, die Summe sofort auszugeben.

16.01 Uhr: Mehr als 2.500 Jahre alte Ruinen in Rom entdeckt

Archäologen haben in Rom Reste eines mehr als 2.500 Jahre alten Wohnhauses entdeckt. Die Ruinen aus dem sechsten Jahrhundert v. Chr. seien bei Ausgrabungen im Inneren eines leer stehenden Palastes auf dem Quirinal-Hügel entdeckt worden, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. Die Fundamente seien außerordentlich gut erhalten.

15.41 Uhr: Samariterbund und Post starteten Hilfsaktion für Flüchtlinge

Der Österreichische Samariterbund und die Post haben am Mittwoch eine Hilfsaktion für Flüchtlinge gestartet. Bis einschließlich 31. Oktober kann eine Sachspende für Flüchtlinge kostenlos in jeder Postfiliale und bei jedem Post Partner in ganz Österreich aufgegeben werden. Der aktuelle Bedarf an Sachspenden wird täglich aktualisiert und auf der Website der Post veröffentlicht.

15.01 Uhr: Teak Holz brachte Insolvenzantrag ein

Die Teak Holz International AG hat heute einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beim Landesgericht Linz eingebracht. Das Unternehmen hatte darauf gesetzt, dass in Costa Rica Teakholzbäume angepflanzt werden und aus deren Wachstum die Investitionskosten gedeckt und Gewinne gemacht werden. 2014 stellte sich aber heraus, dass es weniger Bäume gab als angenommen.

14.21 Uhr: Rom sucht 20.000 neue Unterkünfte für Flüchtlinge

Die Regierung in Rom ist zurzeit bemüht, weitere 20.000 Unterkünfte für die Flüchtlinge zu finden, die in den letzten Wochen in Italien eingetroffen sind. Über 95.000 Flüchtlinge seien zurzeit in Italien untergebracht, doch die Zahl der Unterkünfte sei angesichts der neuen Ankünfte nicht mehr ausreichend, sagte der italienische Innenminister Angelino Alfano am Mittwoch.

13.41 Uhr: Backaldrin verlor Markenstreit um “Kornspitz”

Die Firma Backaldrin in Asten hat den Markenstreit um ihre Erfindung “Kornspitz” verloren. Der Oberste Gerichtshof hat laut “Oberösterreichische Nachrichten” (OÖN) und “Volksblatt” am Mittwoch endgültig entschieden, der Name sei eine Gattungsbezeichnung für Gebäck. Das heißt, dass der oberösterreichische Backspezialist im Umgang mit Konsumenten kein Markenrecht mehr genießt.

13.21 Uhr: Offenbar Mord und Selbstmord in Wien-Simmering

Nachbarn haben am Mittwochvormittag in einer Schrebergartensiedlung in Wien-Simmering die Leiche einer 74-jährigen und ihrer 53-jährigen Tochter entdeckt. Die Polizei geht von Mord und Selbstmord aus. Wer wen getötet hat, war laut Polizeisprecher Christoph Pölzl noch Gegenstand von Ermittlungen. Offenbar wurden Abschiedsbriefe bei den Nachbarn hinterlassen.

13.16 Uhr: Flüchtlinge: Sieben-Punkte-Plan zur EU-Quote

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am Mittwoch im Europaparlament einen Plan zur Verteilung von weiteren 120.000 Flüchtlingen aus Italien, Griechenland und Ungarn vorgelegt. Dieser folgt dem bereits vor dem Sommer gemachten Vorschlag der Verteilung von 40.000 Flüchtlingen aus Griechenland und Italien. Außerdem wurde ein Sieben-Punkte-Papier vorgestellt.

13.01 Uhr: Libanon schloss wegen Sandsturm Schulen

Der tödliche Sandsturm über Teilen des Nahen Ostens hat das öffentliche Leben in der Region auch am Mittwoch beeinträchtigt. Im Libanon entschlossen sich die Behörden dazu, Schulen und andere öffentliche Institutionen zu schließen. Vier Menschen sind im Libanon wegen des dichten gelben Schleiers, der über die Gegend fegt, gestorben. 2.000 Menschen mussten in Krankenhäusern behandelt werden.

12.51 Uhr: Boku bittet Bevölkerung um Hilfe bei Igel-”Volkszählung”

Eine Art “Volkszählung” für Igel in Gärten wollen Wissenschafter der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien in Österreich durchführen. Diese soll als Grundlage für zukünftige Erhebungen des Igelvorkommens dienen. Zudem soll untersucht werden, welche Faktoren dafür verantwortlich sind, ob sich Igel in Gärten aufhalten oder nicht. Für das Projekt bitten die Forscher die Bevölkerung um Mithilfe.

12.51 Uhr: Ermittlungen zu einer Sarkozy-Affäre werden eingestellt

Frankreichs Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy hat eine Finanzaffäre weniger am Hals: Die Ermittlungen wegen einer Strafzahlung, die seine konservative Partei für ihn beglich, wurden nach Angaben aus informierten Kreisen vom Mittwoch eingestellt. Sarkozy war in der Affäre zu einem sogenannten Zeugen mit Rechtsbeistand ernannt worden.

12.46 Uhr: Italiener ist Weltmeister im Monopoly

Ein Italiener ist neuer Weltmeister im Monopoly-Spiel. Der 30-jährige Venezianer Nicolo Falcone behauptete sich im chinesischen Macao gegen die 27 besten Spieler der Welt. Beim zehn Stunden dauernden Finale setzte sich Falcone gegen den bisherigen Meister, den Norweger Björn Halvard Knappskog, sowie gegen den Japaner Tsutomu Doita und den Amerikaner Brian Valentine durch.

12.01 Uhr: Offenbar 13 Tote durch Minenunglück im Kongo

Bei einem Erdrutsch in einer Kobalt-Mine der Demokratischen Republik Kongo sind offenbar 13 Arbeiter umgekommen. Dies berichteten ein Lokaljournalist sowie ein Interessenvertreter der Minenarbeiter. Die Behörden nannten keine Zahlen, sondern erklärten lediglich, die Suche nach den am Montag Verschütteten gehe weiter.

11.53 Uhr: Ring-Insolvenz: 45 Filialen verkauft, 35 werden weitergeführt

45 der 58 Filialen der insolventen oö. Ring-Bäckerei sind laut Masseverwalter Norbert Mooseder bereits verkauft worden, 35 werden weitergeführt. Das berichteten die “Oberösterreichischen Nachrichten” (Mittwochsausgabe). Die rund 400 Gläubiger dürfen mit einer Quote von zumindest 15 Prozent rechnen. Zwei Drittel der 345 Beschäftigten haben wieder einen Job oder zumindest eine Zusage in der Tasche.

11.49 Uhr: Ungarische Kamerafrau tritt auf Flüchtlinge ein

Weil sie Flüchtlinge getreten hat, ist eine ungarische Kamerafrau entlassen worden. Von der Kamerafrau Petra L. waren Aufnahmen aufgetaucht, wie sie einem Flüchtling mit einem Kind auf dem Arm ein Bein stellt. Bei einem anderen Vorfall gibt sie einem Flüchtlingskind einen Tritt.

11.29 Uhr: Deutscher Ex-Bischof wird für teure Residenz nicht belangt

Der frühere Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst muss wegen der Kostenexplosion am neuen Bischofssitz in Deutschland keinen Schadenersatz leisten. Es werde kein kirchenrechtliches Verfahren eingeleitet, teilte das Bistum Limburg am Mittwoch mit.

11.18 Uhr: 233 Mio Euro. Familienbeihilfe gingen 2014 ins EU-Ausland

Österreich hat im Vorjahr 223 Mio. Euro Familienbeihilfe an im EU-Ausland lebende Kinder ausbezahlt, deren Eltern hierzulande arbeiten. 2013 waren es 207 Mio. Euro. Das geht aus einer Anfragebeantwortung des Finanzministeriums hervor, berichteten die “Salzburger Nachrichten” am Mittwoch. Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hatte zuletzt eine Kürzung auf das Niveau in den Herkunftsländern verlangt.

11.14 Uhr: Zwei Monate im Bett wegen Studie zur Schwerelosigkeit

Zwölf kerngesunde Männer legen sich für die Wissenschaft zwei Monate lang ins Bett. In dem Experiment werden die Folgen der Schwerelosigkeit für Astronauten simuliert, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mitteilte. Bei der DLR-Studie im Auftrag der Europäischen Raumfahrtagentur ESA dürfen die Probanden sich nicht einmal aufrichten – weder zum Essen noch zum Waschen.

11.03 Uhr: Italien nahm heuer bisher 468 Schlepper fest

Italien hat in den vergangenen Monaten die Offensive gegen den Menschenhandel verschärft. 468 mutmaßliche Schlepper wurden seit Jahresbeginn in Italien festgenommen, berichtete der italienische Innenminister Angelino Alfano in einem Interview mit dem TV-Sender “Canale 5? am Mittwoch.

11.01 Uhr: 880 Migranten kamen seit Mitternacht nach Wien

Nach einem relativ ruhigen Dienstag haben am Mittwoch seit Mitternacht bis zum Vormittag 880 Flüchtlinge die österreichische-ungarische Grenze bei Hegyeshalom passiert. Sie wurden mit Sonder- und Regionalzügen nach Wien gebracht, wie die Landespolizeidirektion Burgenland auf APA-Anfrage mitteilte.

10.54 Uhr: Skelett in Bachbett im Burgenland entdeckt

Der Fund einer bereits skelettierten Leiche beschäftigt im Bezirk Oberpullendorf die Ermittler. Waldarbeiter hatten die sterblichen Überreste am Dienstag in einem Bachbett im Gebiet von Hammerteich, einem Ortsteil von Lockenhaus, entdeckt, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Mittwoch.

10.28 Uhr: Flüchtlinge: Neues Gesundheitskonzept für Bundesquartiere

Gesundheits- und Innenministerium haben sich auf ein neues Konzept verständigt, wie der Ausbruch von Infektionen in Flüchtlingsquartieren möglichst verhindert werden kann. Gemäß dem von der Gesundheitsagentur AGES erarbeiteten Vorschlag sollen die Quartierverantwortlichen täglich den Gesundheitszustand ihrer Bewohner behördlich melden müssen.

10.25 Uhr: Sushi-Test: Nur leichte Mängel der Arbeiterkammer OÖ

Im Sushi-Test der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich waren vier von elf Proben einwandfrei, der Rest hatte nur leichte Mängel. Kein einziges Produkt fiel in die Kategorie “nicht für den menschlichen Verzehr geeignet”, 2010 seien es noch 50 Prozent gewesen, erklärte Georg Rathwallner, Leiter der Abteilung Konsumentenschutz der AK OÖ am Mittwoch.

10.24 Uhr: Juncker fordert Verteilung von 160.000 Flüchtlingen

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat bei seiner Grundsatzrede vor dem Europäischen Parlament in Straßburg am Mittwoch wie erwartet die Verteilung von 160.000 über Griechenland, Ungarn und Italien eingereisten Flüchtlingen auf die EU-Staaten gefordert.

10.16 Uhr: Verpuffung riss in Wien Fenster aus Fassade

Eine Verpuffung hat am Dienstagnachmittag in Wien-Brigittenau ein Fenster aus einer Hausfassade gerissen. Verletzt wurde niemand. “Wir haben einen Mann und eine Frau, die augenscheinlich unverletzt waren, aus der betroffenen Wohnung vorsorglich dem Rettungsdienst zur Kontrolle übergeben”, sagte Lukas Schauer, Sprecher der Wiener Berufsrettung.

10.01 Uhr: Immobilienpreise: Salzburg ist teuerste Stadt in Österreich

Mit Immobilienpreisen von 4.823 Euro pro Quadratmeter ist die Stadt Salzburg die teuerste Großstadt Österreichs. Innsbruck (4.430 Euro) und Wien (3.980 Euro) liegen deutlich dahinter, das zeigt das aktuelle Kaufpreisbarometer von immowelt.at.

9.57 Uhr: 63-jährige Pflegerin starb nach Sturz über Kellerstiege

Im Bezirk Oberwart hat am Dienstagabend eine 63-jährige Frau, die als Pflegerin arbeitete, beim Sturz über eine Kellerstiege tödliche Verletzungen erlitten. Die Frau hatte eine 86-Jährige betreut und war in den Keller gegangen. Als sie nicht zurückkam, verständigte die 86-Jährige ihre Tochter, die die Pflegerin bewusstlos fand. Die 63-Jährige erlag im Spital ihren Verletzungen.

9.48 Uhr: Besucherrekord im Sommer bei Weltexpo in Mailand

Die Weltexpo beflügelt den Tourismus in Mailand. Die lombardische Hauptstadt, die in den vergangenen Jahren mehr als Industriemetropole und Finanzschauplatz denn als Touristenmagnet bekannt war, ist in diesem Sommer zum Magnet für Ausländer auf der Suche nach Kultur, Gastronomie und Kunst aufgerückt.

9.15 Uhr: Schwedenbombe verlässt Wien - Niemetz zieht nach NÖ

Wien als Heimatstadt der Schwedenbombe hat so gut wie ausgedient: Der lang geplante Umzug des Süßwarenherstellers Niemetz ins niederösterreichische Umland steht bevor. “In den nächsten Wochen werden wir komplett übersiedeln”, kündigte Gerhard Schaller, Geschäftsführer des Eigentümers Heidi Chocolat, im APA-Gespräch an. Über Preiserhöhungen werde man mittelfristig nicht umhin können.

7.15 Uhr: Russland wird Jazenjuk Verbrechen in Tschetschenien vor

Der Vorsitzende von Russlands staatlichem Ermittlungskomitee, Aleksandr Bastrykin, wirft dem ukrainischen Premier Arsenij Jazenjuk vor, 1994/95 in Tschetschenien an Kampfhandlungen gegen russische Truppen sowie Folterungen und Erschießungen von russischen Kriegsgefangenen beteiligt gewesen zu sein. Das erklärte Bastrykin am Dienstag gegenüber der staatlichen Zeitung “Rossijskaja Gaseta”.

7.02 Uhr: Immer mehr Menschen in Europa haben kein Geld für Heizung

Immer mehr Menschen in Europa können sich die Heizkosten für ihre Wohnung nicht leisten. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hervor. Demnach fehlte im Jahr 2013 50 Millionen Menschen in Europa das Geld, ihre Wohnungen zu heizen oder unvorhergesehene Ausgaben zu bestreiten. Das sei ein Anstieg um 7,5 Millionen seit 2009.

6.59 Uhr: Clinton-Entschuldigung für Nutzung privater E-Mail-Adresse

Die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat sich erstmals ausdrücklich für die ausschließliche Nutzung eines privaten E-Mail-Kontos während ihrer Zeit als Außenministerin entschuldigt. “Das war ein Fehler. Es tut mir leid. Ich übernehme die Verantwortung”, sagte Clinton am Dienstag in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC.

6.30 Uhr: Lufthansa-Streik: Auch Flüge in Österreich betroffen

Seit Mitternacht konzentrieren die Piloten der Lufthansa ihren Streik auf Kurz- und Mittelstrecken. Zuvor hatten sie ihre Arbeitsniederlegung noch auf die weniger zahlreichen Fernflüge beschränkt. Zehntausende Passagiere müssen während des bis Mitternacht (24.00 Uhr) dauernden Streiks mit einem Sonderflugplan vorliebnehmen.

5.59 Uhr: Verletzte bei Taifun in Japan

Bei einem Taifun in Japan sind am Mittwoch mindestens sechs Menschen durch starke Regenfälle und heftige Böen verletzt worden. Der Flug- und Bahnverkehr in Zentraljapan wurde beeinträchtigt, stellenweise kam es zu Überschwemmungen und Erdrutschen, wie örtliche Medien berichteten.

5.52 Uhr: Britische Airways-Maschine in Las Vegas in Brand geraten

Ein Flugzeug der britischen Fluggesellschaft British Airways ist auf dem internationalen Flughafen von Las Vegas in Brand geraten und daher evakuiert worden. Zwei Menschen seien “leicht verletzt” worden, teilte der McCarran International Airport am Dienstag (Ortszeit) über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Nach den Angaben sei das Feuer beim Start der Boeing 777 ausgebrochen.

5.48 Uhr: Zusammenstöße zwischen Flüchtlingen in Polizei in Ungarn

In Ungarn haben erneut Hunderte Flüchtlinge an der Grenze zu Serbien eine Polizeiabsperrung durchbrochen und sich zu Fuß Richtung Budapest aufgemacht. Nach Zusammenstößen mit der Polizei, bei der diese Tränengas einsetzte, gaben die Flüchtlinge am Abend auf und ließen sich zu einer Registrierungsstelle bringen.

1.30 Uhr: Königin Elizabeth II. stellt Regentschaftsrekord auf

Königin Elizabeth II. wird am Mittwoch die am längsten herrschende britische Monarchin. Gegen 18.30 Uhr wird die 89-Jährige 23.226 Tage, 16 Stunden und 30 Minuten Queen sein – und damit auch ihre Ururgroßmutter Victoria überholt haben. Eine besondere Zeremonie ist am Mittwoch nicht geplant. Mit der Eröffnung einer Eisenbahnstrecke in Schottland absolviert die Queen einen normalen Besuchstermin.

1.02 Uhr: Weltweite Kindersterblichkeit seit 1990 halbiert

Die weltweite Kindersterblichkeit hat sich nach UNO-Angaben seit 1990 mehr als halbiert. Damals starben noch 12,7 Millionen Kinder unter fünf Jahren, in diesem Jahr werden es geschätzte 5,9 Millionen sein. Allerdings sei das UNO-Millenniumsziel nicht erreicht worden, diese Todesfälle um zwei Drittel bis 2015 zu reduzieren, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht.

23.22 Uhr: Feuer auf Karibik-Kreuzfahrt: 4.500 Menschen sitzen fest

Nach einem Brand auf einem Kreuzfahrtschiff sitzen laut Betreiberangaben fast 4.500 Menschen auf den US-Jungferninseln in der Karibik fest. Die “Carnival Liberty” fing tags zuvor Feuer im Maschinenraum, als sie am Hafen von Saint Thomas in den Kleinen Antillen lag, wie die US-britische Reederei Carnival am Dienstag auf ihrer Homepage mitteilte.

22.59 Uhr: Angriff auf Hauptquartier der prokurdischen HDP in Ankara

In der türkischen Hauptstadt Ankara ist das Hauptquartier der Demokratischen Partei der Völker (HDP) angegriffen worden, wie die prokurdische Partei am Dienstag mitteilte. Eine Menschengruppe habe sich vor dem Gebäude versammelt und die Fenster eingeschlagen. Die Polizei war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

22.31 Uhr: Guatemalas Ex-Präsident in Korruptionsskandal angeklagt

Guatemalas zurückgetretener Präsident Otto Perez wird wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung, Betrugs und Bestechlichkeit angeklagt. Die von der Staatsanwaltschaft vorgelegten Ermittlungsergebnisse ließen den Schluss zu, dass der ehemalige Staatschef für den jüngsten Korruptionsskandal im Zollwesen des mittelamerikanischen Landes verantwortlich sei, sagte der zuständige Richter am Dienstag.

22.26 Uhr: Homo-Ehen-Trauscheine verweigert: US-Beamtin wieder frei

Die US-Standesbeamtin Kim Davis, die wegen der Verweigerung von Trauscheinen für Homosexuelle ins Gefängnis musste, ist unter Auflagen wieder freigekommen. Bundesrichter David Bunning ordnete am Dienstag die Freilassung der 49-Jährigen an und untersagte ihr, das Ausstellen von Heiratsurkunden in ihrem Bezirk in Kentucky zu behindern. Vor dem Gefängnis empfing eine jubelnde Menge Davis.

21.30 Uhr: Flüchtlinge: UNHCR erwartet Entspannung erst im November

Das gegenwärtige Ausmaß der Flüchtlingskrise in Europa wird sich nach Einschätzung des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) frühestens im November abschwächen. “Bis Ende Oktober ist keine Änderung zu erwarten”, sagte Europa-Direktor Vincent Cochetel am Dienstag in Budapest. Allein in den nächsten zehn Tagen sei mit 42.000 weiteren Flüchtlingen auf der Balkan-Route zu rechnen.

 

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 13.04.2021 um 10:49 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/9-september-der-schnelle-blick-auf-den-tag-48360466

Kommentare

Mehr zum Thema