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Ägyptische Polizei tötete zwei Jihadisten

Die ägyptische Polizei hat bei einem Schusswechsel nahe der Hauptstadt Kairo zwei Mitglieder der Islamistengruppe Ansar Beit al-Maqdis getötet. Einer der beiden Islamisten, die an einem Kontrollpunkt östlich von Kairo erschossen worden seien, sei für die Operationen der Gruppe in der Hauptstadtregion verantwortlich, erklärte das Innenministerium.

Das Auto der Männer sei den Polizisten an dem Kontrollpunkt aufgefallen. Die Insassen hätten das Feuer eröffnet, um zu flüchten. Bei dem Schusswechsel seien drei Polizisten und zwei Zivilisten verletzt worden.

Die Gruppe Ansar Beit al-Maqdis ist mit der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien und im Irak verbündet. Ansar Beit al-Maqdis hatte sich Ende Oktober zu einem Selbstmordanschlag auf der Sinai-Halbinsel bekannt, bei dem 30 Soldaten getötet wurden. Die Gruppe bezeichnet ihr Angriffe als Vergeltung dafür, dass seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohamed Mursis mehr als 1.400 seiner Anhänger getötet wurden.

(Quelle: S24)

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