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Ägyptisches Militär meldete Tod von 29 Extremisten im Sinai

Die ägyptischen Sicherheitskräfte haben bei einem Einsatz im Norden der Sinai-Halbinsel nach eigenen Angaben 29 Extremisten getötet. Auch zwei Soldaten seien ums Leben gekommen, als ihr Fahrzeug über eine Militärbombe gefahren sei, teilten die Streitkräfte am Dienstag mit.

Der Einsatz im Morgengrauen richtete sich demnach gegen mutmaßliche Jihadisten-Verstecke in Rafah an der Grenze zum Gazastreifen, in Scheich Suweid sowie in Al-Arich. Die Extremisten in der Region sollen enge Verbindungen zur Miliz Islamischer Staat (IS) haben, die sich in Syrien und im Irak ausgebreitet hat. Sie nennen sich Sinai-Provinz des IS. Der Sinai ist die größte Bastion der Islamisten in Ägypten, fast täglich melden die Streitkräfte Gefechte aus der Region.

Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi vor zwei Jahren und der brutalen Niederschlagung der Proteste seiner Anhänger durch die ägyptischen Sicherheitskräfte kommt es immer wieder zu Anschlägen von Extremisten.

(Quelle: S24)

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